Samsung Galaxy S23: Möglicherweise doch Exynos-Varianten geplant

Bereits im Juli 2022 kamen Gerüchte auf, laut denen Samsungs kommende Smartphone-Flaggschiffe der Reihe Galaxy S23 nur noch auf die Qualcomm Snapdragon als Chips setzen könnten. Nun kommt es wieder zu gegenteiligen Behauptungen: Auch Versionen mit Exynos-SoCs seien angedacht.

Aktuell gebe es angeblich interne Konflikte bei Samsung: Samsung Electronics strebe an, die kommenden Smartphone-Flaggschiffe weiterhin mit Exynos-SoCs zu versehen, die von dem Tochterunternehmen Samsung Semiconductors entwickelt werden. Samsungs mobile Abteilung wehrt sich bisher jedoch wohl gegen diese Idee, weil die Leistung der neuen Exynos-Flaggschiffe wohl deutlich hinter jener der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 liegen werde.

Derzeit sieht es so aus, dass Samsung etwa die Galaxy S22 in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten mit seinen Exynos-2200-SoCs ausstattet. In etwa Südkorea, Nord- und Südamerika, China und Japan erscheinen die mobilen Endgeräte hingegen mit dem Qualcomm Snapdragon 8 Gen 1. Beide Chips haben Vor- und Nachteile. So ist die GPU des Exynos etwas leistungsfähiger, dafür sind die CPU-Kerne der Snapdragon potenter.

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16 Kommentare

  1. Die SoCs dieser Generationen sind alle meeeeehr als potent genug für alle normalen Use-Cases. Was mich persönlich interessiert ist die Effizienz – wenn der Akku mit dem Snapdragon länger durchhält, ärgere ich mich eher über den Exynos als wenn ich in Benchmark XYZ 50 Punkte weniger erziele.

  2. Mache lernen nicht aus ihren Fehlern, aber vielleicht sehe ich das auch zu subjektiv. Ich bin den Samsung Geräten nicht abgeneigt, aber seit und so lang die auf Exynos setzen bin ich raus. Dabei ist mir die Performance fast egal, aber nicht der Verbrauch und da sind sie bisher auch hinter den Snapdragons geblieben. Ich denke da braucht man sich nicht über rückgängigen Absatz beklagen.

    • Genau das. Ich mag die Highendgeräte von Samsung, v.a. wegen den langen und zügigen Updates. Das Pixel 6 war eine Katastrope und Exynos kam nicht in Frage. Also wurde es iOS. Da ist der Stand-by Verbrauch bei mir mit iOS 16 auch schlecht geworden, aber davor war er zumindest super.

    • Ihr vergesst etwas, nur durch die Exynos SOC kann Samsung und Google lange Updates anbieten. Mit den Snapdragons ist das nicht möglich. Also mor ist der Tensor lieber, als ein Snapdragon. Der läuft ziemlich gut.

  3. Google bleibt bei Samsung, wohl nicht ohne Grund. Ok. ihr Tensor basiert auf Exynos. Aber trotzdem muss Samsung zeigen, dass sie sich anstrengen, wieder zur Spitze zu gehören, weil ihre Kunden es erwarten.

  4. Ist nicht gerade erst das S22 herausgekommen? Habe ich nicht erst letztens, als es raus kam, mir das S21 gegönnt (nachdem mein altes Smartphone nach 5 Jahren kaputt ging und regelmäßig abstürzte und einfrohr)?
    Und jetzt wird über das S23 gesprochen?
    Habe nur ich das Gefühl, dass die Produktzyklen immer kürzer werden?
    Es ist schon verrückt.
    Und ob da nun ein Snapdragon oder ein Exynos drin ist?
    Kaum einer wird in der normalen Nutzung einen Unterschied feststellen, geschweige denn Unterschiede benennen können.
    Es sei denn du lasst den ganzen Tag irgendwelche Benchmarks laufen und freust dich einen Ast, dass der eine irgendwo schneller ist.

    • Die Veröffentlichung der S-Reihe ist immer im Q1 eines Jahres. Mal im Januar (S21), mal im Februar (S22) und mal im März (S20). Ein jährlicher Rhythmus, ganz normal und genau wie bei anderen Hersteller, wie z.B. Apple.

      Wie in den anderen Beiträgen hier schon geschrieben, geht es eigentlich um den Verbrauch und da soll der Snapdragon effizienter sein. Gerade mit der S22-Reihe, bei der Samsung die mAh gesenkt hat, wäre es schön gewesen, wenn man auch in Europa auf den Snapdragon gesetzt hätte.
      Ich will damit den Exynos nicht schlecht machen, aber es hat leider immer den Beigeschmack, als würde man nicht die beste CPU bekommen. Dies alleine reicht manchmal schon um sich ein Gerät nicht zu kaufen.

    • Einerseits richtig.
      Die dauernde Ankündigung von Nachfolgern, während man vom Hersteller eigentlich vollen Fokus auf das aktuelle Produkt (bei den Preisen für den vielfachen Zeitraum) erwartet, entwertet es schon sehr.
      Hinter seinen seinen eigenen Produkten zu stehen geht definitiv anders; aber wir wurden halt erfolgreich konditioniert, Smartphones und andere Geräte als Verbrauchsmaterialien mit künstlichem Verschleiß (u.A. durch fehlende Updates & erschwerte Reparatur) zu sehen.

      Beim zweiten Punkt sprichst Du meiner Meinung nach allerdings erstmal nur für Dich selbst.
      Es ist es schon frech, hierzulande dann auch noch ausschließlich ein vermeintlich gleiches – zum gleichen / umgerechnet ggf. sogar höheren Preis aber in Wahrheit minderwertigeres – Produkt anzubieten.
      Falls das für Dein Nutzerszenatio irrelevant ist, OK. Andere mögen dann ggf. doch etwas mehr vom teuersten Flaggschiffmodell erwarten.

      • Eigentlich habe ich für niemanden gesprochen, sondern einfach nur ein Feststellung gemacht.
        Den meisten wird es egal sein, ob SD oder Exynos verbaut wurde, gerade weil man den Unterschied in der Performance im täglichen Gebrauch nicht merkt.
        Zu der Preisgestaltung bei Samsung kann ich nichts sagen. Eventuell kosten beide CPUs im Einkauf gleich viel oder man möchte keine Region bevorzugen/benachteiligen.
        Ist am Ende auch egal, der Konsument kauft das, was ihm das Produkt wert ist.

        • @Losquantos

          Meine Antwort sollte dem Beitrag von „Jemand“ gelten, das war zumindest Masterplan.
          „Kaum einer wird“ …
          Das ist leider nicht immer ersichtlich, oder evtl. hab ich mich auch einfach nur verklickt.

          ;o)

  5. Mal schauen, vielleicht lohnt sich nächstes Jahr auch ein Wechsel vom S20 zum A54. Schade, dass es wohl kein S22 FE geben wird. Das wäre vom P/L noch interessant geworden.

  6. Die Größe von der neuen Galaxy S-Serie ist schon genial, sehr klein und handlich wie ein iPhone.
    Warum schaffen das 99% aller anderen Handyhersteller nicht (mehr)?

    • Die schaffen es, bzw. würden das schaffen. Nur ist es so, dass sich kompakte Smartphones nicht so gut verkaufen. Auch wenn viele User ihren Wunsch nach Kompaktheit äußern, reicht es anscheinend nicht für eine guten Absatz.
      Aber trotz allem muss ich zugeben: Viele Hersteller, gerade Samsung, haben gefühlt 20 Smartphones im Portfolio. Da könnte es zumindest jeweils eines geben, was den Wunsch nach Taschenhandys befriedigt.

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