Samsung Galaxy S23: Angeblich nur noch mit SoCs von Qualcomm

Schenkt man dem Analysten Ming-Chi Kuo Glauben, dann wird Samsung bei den kommenden Galaxy S23 wohl einen Paradigmenwechsel vornehmen: Demnach werde der südkoreanische Hersteller für die kommenden Smartphone-Flaggschiffe keine Exynos-Chips mehr verwenden. Stattdessen sollen die mobilen Endgeräte weltweit mit Qualcomm Snapdragon ausgestattet werden.

Bisher handhabte Samsung es so, dass man die Snapdragon-Chips für Regionen wie die USA einsetzte, in Europa aber etwa seine hauseigenen Exynos-SoCs beanspruchte. Warum das angebliche Umdenken? Laut Kuo können die kommenden Exynos 2300 nicht mit den ebenfalls anstehenden Qualcomm SM8550, also den Snapdragon-Flaggschiffen der nächsten Generation, mithalten. Die im 4-Nanometer-Verfahren bei TSMC entstehenden Chips sollen die Exynos-Konkurrenz zu weit hinter sich lassen.

Kuo ist sich zwar nicht zu 100 % sicher, hält es aber für wahrscheinlich, dass Samsung daher bei den Galaxy S23 weltweit nur noch auf die Snapdragon SM8550 setzen wird. Damit will man dann vermutlich verhindern, dass international zu große Leistungsunterschiede bei den Geräten entstehen. Offiziell bestätigt ist dieser Schachzug freilich noch nicht, denn die S23 erscheinen ja erst Anfang 2023.

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6 Kommentare

  1. Wenn man bei den bisherigen Samsung Geräten die Leistung/W und die Temperaturentwicklung betrachtet, konnten die Exynos-SoC noch nie mit den Qualcomm-SoC mithalten.

  2. Man hört doch immer wieder, dass die Exynos den Snapdragon unterlegen sind. Das war damals so als ich mein Galaxy S2 hatte (Mitte 2011), und das scheint heute immer noch so zu sein.

    Wenn ein schwächerer Chip eine längere Laufzeit bedeutet ist mir das Recht. Das war beim meinem S2 so, und ich habe eine Freundin sehr um ihren Exynos in ihrem weißen S2 beneidet weil das Gerät länger durchhielt als mein Snapdragon in meinem schwarzen S2.

    Beim aktuellen S22 höre ich immer wieder, dass die US-Varianten sowohl schneller als auch ausdauernder sein sollen als die EU-Modelle. Und dann frage ich mich schon, ob das die richtige Entscheidung für ein Flagship-Gerät ist.

    Ich bin gespannt wie lange mein aktuelles Gerät noch durchhält. Einerseits hätte ich schon gerne was neues, und die Specs des S22 (ohne Plus, ohne Ultra) würden mir schon schmecken. Andererseits gibt es an meinem bisherigen Gerät nichts auszusetzen das eine Neuanschaffung rechtfertigen würde.
    Ich bin daher gespannt, ob vielleicht der Kelch des Exynos nochmal an mir vorüber geht.

  3. Kann mich daran erinnern, dass es für die S22 Serie schon eine ähnliche Meldung letztes Jahr gab. Da sollten es bereits global nur noch Snapdragon’s geben. Auf solche Glaskugel-Meldungen gebe ich erstmal nichts.

  4. Würde ja auch mal Zeit werden. Verstehe die „Strategie“ von Samsung sowie so nicht. Man bezahlt viel Geld für ein „Premium“ Produkt bekommt aber nicht die gleiche Leistung wie z.B. ein Käufer in den USA ?

  5. Warum hat Samsung denn überhaupt so eine zweigleisige Strategie gefahren? Drückt es nicht die Entwicklungskosten, weltweit nur auf ein Prozessormodell zu setzen?

    • Samsung entwickelt die Exynos selbst, während sie die Snapdragon von Qualcomm zukaufen müssen. Die werden natürlich in Summe teurer sein, als die im eigenen Haus produzierten.

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