Samsung Galaxy S10e ausprobiert: Handschmeichler mit Weitwinkel


Samsung hat kurz vor dem Mobile World Congress neue Smartphones vorgestellt. Das Galaxy S10, das Galaxy S10+ – das wir bereits getestet haben – und das Galaxy S10e. Das Galaxy S10e unterscheidet sich dabei doch in einigen Punkten und stellt mit seinem 5,8-Zoll-Display auch den kleinsten und somit handlichsten Vertreter der Reihe dar.

Ich habe mir das Galaxy S10e nun ein paar Tage genauer angeschaut. Normalerweise bin ich mit einem iPhone XS unterwegs – eben wegen der Handlichkeit und hier trifft Samsung direkt ins Schwarze, die beiden Smartphones sind gefühlt identisch, was die Größe anbelangt. Was uns direkt zur optischen und haptischen Erscheinung des Galaxy S10e bringt.

Optik und Haptik

Auch wenn das Galaxy S10e der günstigste Vertreter der Galaxy-S10-Reihe ist, handelt es sich dabei nicht um ein billiges Smartphone, rund 750 Euro werden dafür fällig. Das merkt man auch direkt bei der Verarbeitung. Alles ist sauber verarbeitet, die Buttons wackeln nicht lose im Gehäuse rum und das Galaxy S10 fasst sich einfach gut an.

Was mir sofort aufgefallen ist, ist das vergleichsweise geringe Gewicht des Smartphones. Das ist super angenehm, wird aber durch die Verwendung einer Schutzhülle – wie ein Smartphone in den meisten Fällen nun einmal verpackt wird – wieder relativiert. Dennoch, ein leichtes Gerät, das sich gut anfühlt.

Beim Aussehen wird es da schon schwieriger. Die Ränder um das Display sind schmal – aber nicht gleichmäßig. Der untere Rand, auch Kinn genannt, ist etwas breiter, aber immer noch sehr schmal. Gefällt mir persönlich gut.

Wenn es nun aber keinen breiten Rand gibt, wohin mit der Frontkamera? Ihr wisst es bereits, sie ist in einem Loch im Display platziert. Spart die typische Aussparung, die vom Rand in das Display gezogen wird. Von Nichtnutzern wird dieses Loch gerne verspottet, als störend empfunden. Und ja, auf Produktbildern ist das auch etwas, das natürlich sofort die Blicke auf sich zieht.

Aber bei der Nutzung? Kann mir kein Mensch erzählen, dass er sich dadurch gestört fühlt. Das ist größtenteils wohl einfach Meckern um des Meckerns Willen, aber ein wirklicher Störfaktor ist der runde Ausschnitt für die Cam nicht, zumal er in der Statusleiste platziert ist.

Interessant ist im Fall des Galaxy S10e außerdem der Rahmen. Ein Metallrahmen, der nicht nur Buttons für Power, Lautstärke und Bixby beherbergt. Denn im Power-Button ist auch gleich der Fingerabdruckscanner platziert. Den in das Display integrierte (und offenbar in manchen Situationen auch sichtbare) Fingerabdruckscanner gibt es nur beim S10 und S10+.

Der Powerbutton ist auch in einer Vertiefung im Rahmen, sodass man ihn gut erfühlen kann. Allerdings ist er für meinen Geschmack – trotz des kleinen Gerätes – zu weit oben platziert. Ich muss immer eine leichte Handverrenkung machen, um ihn zu erreichen. Platziere ich meinen Daumen natürlich, lande ich direkt unter dem Button. Kann natürlich sein, das ich krass kurze Daumen habe, aber zum Vergleich, beim iPhone XS landet mein Daumen immer direkt auf dem Powerbutton, der ein Stück tiefer sitzt.

Oben am Rahmen findet man noch den SIM-Slot, unten sind es Lautsprecher und Mikrofon, der USB-C-Anschluss und der 3,5 mm Klinkenanschluss, der, sicher zur Freude vieler, auch bei diesem Modell erhalten bleibt.

Hinten am Gerät findet man die Dual-Kamera, die horizontal angebracht ist. Keine Augenweide, aber irgendwo muss man die Cams ja hinpacken. Die Kameraeinheit steht auch ein Stück aus dem Gehäuse hervor, aber das ist minimal und dürfte sich selbst mit einer dünnen Hülle komplett erledigt haben. Ohne Hülle ist die Cam aber auch nicht störend, wenn das Smartphone auf dem Tisch liegt.

Was mir beim „Anfassgefühl“ nicht ganz so gut gefallen hat, sind die Übergänge von Glas zu Metall. Hier muss ich auch erwähnen, dass sich die ab Werk aufgebrachte Displayschutzfolie negativ auswirkt. Man spürt nämlich nicht nur die Übergänge von Rahmen zu Glas, sondern auch von Glas zu Folie. Absolut nicht mein Ding, ich verstehe auch gar nicht, warum Hersteller dazu übergegangen sind, Schutzfolien ab Werk aufzubringen. Unnötige Gängelung, die Nutzer wie mich eher nervt als erfreut – aber die Masse wird sich freuen, nicht selbst Hand anlegen zu müssen.

Insgesamt kann man dem Galaxy S10e aber eine sehr gute Note in Sachen Optik und Haptik ausstellen. Modernes Design, die verwendeten Materialien fühlen sich gut an und das Gesamtpaket ist einfach stimmig.

Das Display

Das 5,8 Zoll sAMOLED Infinity-O Display löst 2.280 x 1.080 Pixel auf, bietet zudem ein Seitenverhältnis von 19:9. Interessant ist hier der Einsatz von GorillaGlass 5, bei den anderen beiden S10-Modellen wird GorillaGlass 6 verwendet. Merkt man das als Nutzer? Wohl kaum, wenn eh eine Schutzfolie (erwähnte ich, dass ab Werk?) aufgebracht ist. Und ohne es ausprobiert zu haben: Bei einem handelsüblichen Sturz dürfte es relativ egal sein, ob Version 5 oder 6 verwendet wird, das Display wird nachgeben.

Auf die runde Aussparung bin ich schon eingegangen, möchte das aber an dieser Stelle erneut tun. Einfach um diesen unsäglichen „Glory Hole“-Nörglern ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen. In der normalen Nutzung fällt das Loch nicht auf, ist einfach so. Stört es beim Filme schauen?

Öffnen wir doch einfach mal die Netflix-App und sehen nach. Huch, das kann gar nicht stören, da Apps nur unterhalb des Lochs ausgeführt werden. Der Rest ist Benachrichtigungsleiste. Aber beim Video schauen wird das dann doch stören? Nein.

Spielt man einen Film bei Netflix ab, wird die Seite mit Loch ebenfalls ausgespart. Das lässt das Video zwar nicht zentriert auf dem Smartphone erscheinen, aber es werden eben auch keine Teile des Videos durch das Kameraloch unterschlagen.

Anders sieht es bei der Nutzung von YouTube aus. Hier hat man die Wahl, man kann Videos ebenfalls unter Aussparung der Benachrichtigungsleiste anzeigen lassen, aber man hat eben auch die Möglichkeit, diese auf die volle Displaygröße zu strecken. Dann wiederum fehlt eben der Teil mit der Kamera im Bild.

Ganz ehrlich, ich habe diese Diskussion um Aussparungen nie verstanden. Weil sie faktisch nicht stören, wenn sie gut untergebracht sind. Das ist beim Galaxy S10e gegeben und sorgt eben für super schmale Ränder. Gefällt mir sehr gut.

In Sachen Farbwiedergabe passt ebenfalls alles super. Das Galaxy S10e unterstützt sogar HDR 10, sodass man entsprechende Videos auch mobil konsumieren kann.

Mir ist nichts Negatives am Display selbst aufgefallen, für die aufgezwungene Schutzfolie kann das Display ja herzlich wenig. Technisch top, da schaut man gerne aufs Smartphone.

Leistung und System

Samsung verbaut auch im kleinen S10-Modell seinen aktuellen Exynos 9820 Chipsatz. Unterschiede gibt es nur beim RAM, das Galaxy S10e muss sich mit 6 GB begnügen. Habe ich das Galaxy S10e bei normaler Nutzung an seine Leistungsgrenzen gebracht? Nein. Alles arbeitet sehr schnell, Apps öffnen sofort und auch sonst ist das System quasi butterweich zu nutzen.

Ihr wollt nackte Zahlen? Hier die Benchmark-Ergebnisse des Galaxy S10e, für mich sind diese Benchmarks so nichtssagend, dass ich sie bei einer Gerätebewertung überhaupt nicht berücksichtige. Wie sich das Smartphone in der Realität schlägt, das ist für mich interessant, nicht das, was es theoretisch leisten kann. Und eventuell sogar dahingehend optimiert wird, dass man eben bei Benchmarks besonders gut abschneidet.

Wer sich ein Galaxy S10e anschafft, der wird weder dieses noch nächstes Jahr Leistungsprobleme bekommen. Übernächstes Jahr vermutlich auch noch nicht. Was ich sagen will: Die Leistung ist mehr als ausreichend, gerade für ein Gerät, das wie ein günstiger Abkömmling der großen Eltern aufgestellt ist.

Samsung neues One UI sollte mittlerweile jedem ein Begriff sein. Der Android-Überzug sorgt für eine verbesserte Einhandbedienung, als Unterbau dient Android 9.0 Pie. Ob man so eine Oberfläche mag, ist natürlich immer von Fall zu Fall unterschiedlich.

Mich stört die Oberfläche nicht (mich stört aber auch EMUI nicht), aber es ist nun auch nicht so, dass ich sagen könnte, Samsung habe hier den heiligen UI-Gral gefunden. Es ist eine gut nutzbare Oberfläche, die auch nicht hässlich daher kommt. Das Problem mit zu groß dargestellten Icons ergibt sich auf 5,8 Zoll nicht, das sieht alles sehr stimmig aus.

Also auch in Sachen Leistung und System gibt es an dieser Stelle nichts zu bemängeln. Die Bedienung kann durchaus einhändig erfolgen, im Fall des Galaxy S10e aber wohl eher der Gerätegröße selbst geschuldet.

Die Kameras

Bei den Kameras zeigt sich noch einmal ein größerer Unterschied zu den beiden anderen S10-Modellen. Auf einen optischem Zoom muss beim Galaxy S10e nämlich verzichtet werden, den gibt es nur mit den Triple-Kameras. Stattdessen kommt als zweite Kamera-Option ein Super-Weitwinkel zum Einsatz. Ihr könnt damit mehr auf das Bild bringen, das kann in vielen Situationen sehr praktisch sein.

Ich lasse hier einfach ein paar Bilder sprechen. Ein Album mit unbearbeiteten Aufnahmen gibt es bei Google Fotos. Für den Beitrag wurden die Bilder verkleinert und auf 85 Prozent JPG-Qualität gebracht. Leider wieder einmal viel grau, Samsung sollte seine Smartphone-Starts echt mal auf andere Jahreszeiten legen.

Ich will hier auch gar nicht groß auf Details der Kamera eingehen, sie liefert tolle Fotos ab und der Weitwinkel macht sehr viel Spaß und ist je nach Situation auch sehr nützlich, um alles auf ein Bild zu bekommen, es wird quasi auf 0,5 weggezoomt.

Ich konnte nichts Negatives feststellen, besonders gut gefallen mir zum Beispiel die Bilder bei Dunkelheit. Ich mag dieses künstlich aufgehellte, das man bei manchen Herstellern gerne bewirbt, einfach nicht. Dunkel soll für mich dunkel sein, je weniger Bildrauschen da zu erkennen ist, desto besser. Das liefert das S10e super ab. Und bei normalen Bedingungen sowieso, hier nehmen sich Smartphone-Cams generell alle nicht viel.

Fingerabdruckscanner

Samsung verzichtet beim Galaxy S10e darauf, den Fingerabdruckscanner in das Display zu integrieren. Für mich ist erfreulich, dass Samsung auch darauf verzichtet, diesen hinten zu platzieren. Samsung wählt stattdessen den in den Rahmen eingelassenen Powerbutton, um den Fingerabdruck des Nutzers auszulesen.

Das funktioniert toll. Ich habe das für mich so gelöst, dass ich von der rechten Hand den Fingerabdruck des Daumens und von der linken Hand den Fingerabdruck des Zeigefingers gescannt habe. So kann ich bequem entsperren, egal mit welcher Hand ich das Smartphone gerade halte.

In den Einstellungen lässt sich auch festlegen, ob man den Button drücken muss oder nicht, um einen Scan auszulösen. Das Drücken habe ich deaktiviert, ich muss den Button also nur berühren, schon ist das Smartphone entsperrt. Einwandfreie Lösung, da kann ich nicht meckern.

Sound

Samsung verbaut AKG-Lautsprecher und unterstützt Dolby Atmos, auch beim Galaxy S10e. Nun muss man sich fragen, wie oft man Musik über die internen Lautsprecher hört. Schaut man sich in der Welt so um, ist das häufiger, als einem lieb ist. An jeder Ecke beschallen Smartphones ihre Umwelt mit Musik, ein sehr seltsamer Trend, der da seit ein paar Jahren zu beobachten ist.

Ich hatte guten Sound erwartet, wurde allerdings nicht vollends bedient. Laut ist das Galaxy S10e und es gibt Musik auch klar wieder. Aber da fehlt völlig das Volumen, da steckt keine Kraft dahinter, von Wärme ganz zu schweigen. Ist mein persönliches Empfinden und die Speaker sind nicht schlecht, könnten aber eben auch problemlos eine ganze Ecke besser sein.

Bei der Wiedergabe von Filmen machen die Lautsprecher hingegen einen sehr guten Eindruck. Wenn man auf der Größe also mal einen Film oder eine Serie schauen möchte, steht dem nichts im Weg. Insgesamt hinterlässt der Sound einen gemischten Eindruck, aber auch keinen ganz schlechten. Das scheint beim großen S10+ deutlich besser zu sein.

Akku

Der Akkuverbrauch ist immer so eine Sache. Man kann das nur für sich selbst vergleichen, man kann nicht allgemein gültig sagen, dass man so und so lange mit dem Akku hinkommen wird. Viele Faktoren spielen hier eine Rolle. Ich bin mit dem Akku des Galaxy S10e über den Tag gekommen. Weiter aber auch nicht. Das ist natürlich relativ zu sehen, denn im Normalfall hätte ich das Smartphone oft auf einen Qi-Lader gepackt – darauf habe ich eben verzichtet, um zu erkennen, wie weit ich ohne Zwischenladung komme.

Ich würde das Galaxy S10e aber nicht ohne Akkupack auf einen Tagestrip mitnehmen, das wäre mir zu riskant. Ein großer Vorteil ist die Schnellladefunktion via USB-C. Packe ich das Galaxy S10e an mein 30 Watt Ladegerät vom MacBook Air (Universal-Ladegerät), ist die Kiste ratzfatz aufgeladen oder zumindest wieder so weit gefüllt, dass ich unbesorgt das Haus verlassen kann.

Unterdessen ist mir beim kabellosen Laden aufgefallen, dass das Galaxy S10e sehr warm wird. Selbst bei langsamem Laden per Qi (5 Watt) ist die Hitzeentwicklung sehr stark. Sehr viel stärker, als wenn der Akku per Schnellladung und Kabel aufgefüllt wird.

Insgesamt geht der Akku für die Gerätegröße völlig in Ordnung. Mehr Laufzeit kann man auch noch mit den Energiesparoptionen von Samsung rausholen, auf so etwas verzichte ich aber gerne. Ich will das Smartphone ja nutzen und nicht nicht nutzen. Hier noch die Ergebnisse des Geekbench 4 Akkubenchmarks. Zu bedenken ist hier, dass das Display nicht gedämmt wird und der Prozessor auf 100 Prozent beansprucht wird. Also ziemlich fernab von dem, wie ein Smartphone genutzt wird.

Fazit

Mir geht es beim Galaxy S10e ähnlich wie beim iPhone XR. Das Galaxy S10e ist für sich genommen ein tolles Smartphone. Volltreffer ist bei mir die Größe, der Rest passt aber ebenfalls so gut, dass es für mich keinen Grund gäbe, ein S10 oder S10+ zu holen. Samsung packt genug aktuelle Technik in das Smartphone, um es eben nicht wie den ungeliebten Stiefbruder der beiden anderen Modelle dastehen zu lassen.

Klar, man verzichtet auf Dinge wie den Ultraschall-Fingerabruckscanner, aber ist das wild? Keinesfalls, die Lösung mit dem Scanner im Powerbutton ist super. Das Fehlen der dritten Kamera? Kein Ding, wann nutzt man die Kamera schon einmal vollends aus, letztendlich werden Schnappschüsse gemacht und diese in Social Networks oder via Messenger geteilt. Die Gruppe derer, die eine Smartphone-Cam wirklich für anspruchsvollere Fotografie nutzt, ist sehr klein. Und jene würden auch aus einem Galaxy S10e tolle Fotos holen können.

Und dann ist da noch der Preis. Das Galaxy S10e kostet 749 Euro. Das Galaxy S10 startet bei 899 Euro und das S10+ liegt bei 1.249 Euro. Das sind deutliche Unterschiede. Wer sein Smartphone zudem „mit Vertrag“ kauft, dürfte das Galaxy S10e noch einmal eine Ecke günstiger bekommen als die beiden anderen Varianten.

In meinen Augen hat Samsung mit dem Galaxy S10e nicht nur ein sehr schönes, sondern auch ein sehr gutes Smartphone auf den Markt gebracht, das man nicht unterschätzen sollte. Für mich ein typischer Alltagsbegleiter für alle, die sich eben nicht als Smartphone-Ultras sehen, sondern ein Smartphone normal nutzen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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23 Kommentare

  1. Wolfgang D. says:

    Die Hersteller bauen seltsame Geräte. Ein A50 mit weniger Stromverbrauch hat 4k mAh Akkus verbaut, eins der Topmodelle landet im Akkubenchmark noch hinter dem S7, mit ? mAh Kapazität. Klar, welches ich mir für weniger als dem halben Neupreis des S10e holen werde.

    Kann man den „Zurück“ on screen Button eigentlich auf der linken Seite (statt auf der rechten, wie beim S7 off screen Button) plazieren, wie ich es gewohnt bin?

  2. Gefällt mir auch besser als das S10 /+ – Aber der Preis… Gibts bei den Mittbewerbern Vergleichbare Technick für min eindrittel weniger.

    • Nee, gibt es eben nicht. Das ist ja der Trick …

      UFS 2.1, USB-C, BT 5, mind. IP67, OIS, ab 64 GB, microSD, Android 9 – filter das mal.
      Da gibt es dann: S9, S10, …

      Für 1/3 weniger muss ich immer irgendwo Abstriche machen.

      Und bevor wieder beliebte Argumente á la „Das brauche ICH nicht, das braucht NIEMAND“ kommen – wir sind bei „vergleichbare Technik“, nicht bei „was ICH brauche und was ich NICHT brauche“.

    • „Vergleichbar“ wie Stefan sagt gibt es schon, aber alles in einem Paket tatsächlich so nur bei den Samsungs…
      Aber Abwarten lohnt bei Samsung immer. Nach nur wenigen Monaten fällt der Preis erheblich!
      Wer vorbestellt oder gleich nach Veröffentlichung ein Samsung-Gerät kauft, ist entweder reich genug dass es nicht weh tut oder einfach dumm!
      Schau dir dazu gerne auf einschlägigen Vergleichsportalen (idealo fällt mir ein) die Preiskurven zu den letzten Galaxy S-Geräten an. Interessant ist dabei auch immer, dass der Preis meist nochmal ein Stück fällt, wenn ein neues iPhone veröffentlicht wird.

  3. Ich finde dieses Loch ist eine wesentlich bessere Lösung als dieser unsägliche Notch-Mist, weil es unauffälliger ist (im Statusbereich integriert) und weniger Platz einnimmt. Wobei ich nie ein Freund von dem Display-bis-zum-oberen-Rand-Zwang war, für mich könnte das Display auch traditionell unter dem Kamera-Bereich aufhören bzw. auf eine Frontkamera kann ich persönlich auch komplett verzichten. Vermutlich wird genörgelt, weil Apple nicht auf die Idee gekommen ist und die ja angeblich das Exklusivpatent auf revolutionäres Design inne haben und alle anderen nur abkupfern 😉 Tja, war wohl nichts mit iHole.

  4. Was haben denn alle immer gegen die EMUI Oberfläche? Mit EMUI 9 ist den China-Männer doch eine stimmige und wie ich finde pragmatisch schöne Oberfläche gelungen. Ja, die alten EMUI’s sahen altbacken aus, aber was interessiert mich der Salat von gestern? Es schimpft auch keiner mehr über iOS 8 und da gab es aus meiner Sicht jede Menge zu schimpfen, egal

  5. Sascha, dich stört das Kamera-Loch nicht, dafür die ab Werk aufgebrachte Schutzfolie, und du empfindest diese auch noch als Gängelung? Wie das?

    Die Folie kann man mit einem Handgriff in Sekunden abziehen. Eine Kamera im Display wiederum kann der Nutzer nicht einfach „abziehen“ … das ist schon eher Gängelung^^

    • Du kannst doch mit nem Edding drüber pinseln dann sieht man das Loch auch nimmer. xD

    • Es sollte Standard sein, dass solche Geräte entweder mit (wirklich) kratzfesten Displays oder eben mit Schutzfolie ausgeliefert werden. Eine Gängelung vermag ich da in der Tat auch nicht zu erkennen, ganz im Gegenteil, das ist eine ausgesprochen gute Sache.

  6. phrasemongerism says:

    Wann hat es sich eigentlich eingebürgert, dass man sich nur noch Sachen holt und sich damit dann ganz stolz was gönnt?

  7. Ich habs mir mit Nachlass für 600 Euro gekauft und bin hochzufrieden. Es ist ein tolles Gerät. Dazu eine 0,6mm dünne Aramid-Hülle und es ist bestens gerüstet. Die Folie muss allerdings sofort runter. Am besten beim Kauf gleich mit Nano-Versiegelung schützen, dann kommen auch keine Kratzer mehr. Runterwerfen sollte man es jedoch trotzdem nicht. Eine griffige dünne Hülle ist Pflicht!

  8. Die Kameraqualität ist doch ein Witz, durch die Software Nachbearbeitung die ganze Tiefenschärfe Samsung Typisch zur Nichte gemacht.

    • Hab ich auch gedacht, als ich die Fotos in dem Drive Ordner angesehen habe.
      Das wirkte in sämtlichen Reviews irgendwie weit besser als hier.

      • Ja die Fotos sehen nur auf den ersten Blick gut aus, schaut man sich die genauer an, dann ist die Qualität unterirdisch für die Preisklasse. Da machen einige günstigere Smartphones die schon paar Jahre auf den Markt sind schärfere Fotos.

        • Pixel-Peeping bei Smartphones mit ihren maximal Schnappschusstauglichen Kameras halte ich ja generell für übertrieben, aber was ist jetzt so schlimm an -diesen- Fotos?
          Damit will ich sicher nicht geschrieben haben, dass die die besten sind, die ich je gesehen habe, aber unterirdisch? Hm …

  9. Wieso muss ich die ganze Zeit an Sony und die oft belächelten Compact-Modelle denken?
    Allen Unkenrufen zum trotz scheint die Idee ja wohl doch nicht so weit hergeholt zu sein, leistungsfähige Hardware in handlichem Format (für mich: es muss in eine normale Hemdtasche passen und sich einhändig bedienen lassen) anzubieten.
    Auch der Fingerabdruckscanner im Powerbutton (IMHO einer der besten Plätze dafür) kommt mir von Sony bekannt vor…

    • Bin von sind compact jetzt umgestiegen und ganz zufrieden. Größe ist noch so gerade erträglich.
      ABER: die Position der Powertaste und Lautstärkewippen ist echt besch…eiden. Ich nutze das Smartphone manchmal liegend auf dem Tisch. Wenn ich dann die Powertaste drücke um den Bildschirm auszuschalten halte ich auf der anderen Seite dagegen. Dort sitzt ja die Lautstärkewippe, was dann oft zum auslösen eines Screenshots führt. Echt blöd.
      Habe auch leider nirgends eine Möglichkeit der Deaktivierung des shortcuts gefunden…

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