Samsung Galaxy Note 8.0 und iPad mini im Kameravergleich

Auch Tablet-Kameras gewinnen immer mehr an Bedeutung. Viele – mich eingeschlossen – verstehen es zwar nicht, wie man mit einem Tablet vorm Gesicht fotografieren kann, aber es ist in freier Wildbahn mittlerweile oft zu sehen. Als kleinen Vorgeschmack auf den Galaxy Note 8.0 Review, bin ich losgezogen und habe mit dem iPad mini und dem Galaxy Note 8.0 „touristisch“ fotografiert.

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Beide Tablets werben mit einer 5-Megapixel-Kamera, das Galaxy Note 8.0 liefert Bilder mit einer Auflösung von 2560 x 1920 Pixel (4.915.200 Pixel), das iPad mini kommt auf 2592 x 1936 Pixel (5.018.112 Pixel). Für eine bessere Darstellung wurden die Bilder des iPad mini auf 2560 x 1920 Pixel beschnitten.

[werbung] Beide Tablet-Kameras wurden in den Standard-Einstellungen belassen. Also so, wie sie beim Nutzer ankommen, alles auf Automatik und keine Szenen oder ähnliches eingestellt. Die Bilder wurden frei Hand von der gleichen Position aus aufgenommen, zwischen den Aufnahmen liegen maximal 30 Sekunden Zeitabstand. Die Gesamtaufnahmen wurden auf 640 x 480 Pixel verkleinert, darunter befindet sich ein Ausschnitt in Originalgröße mit ebenfalls 640 x 480 Pixel. Bei der Verkleinerung wurden die Photoshop Standard-Einstellungen beibehalten (Bikubisch automatisch), die Bilder wurden anschließend als JPEG gespeichert (Qualität 12, Baseline). Da alle Bilder die gleiche Prozedur durchlaufen haben, sollte eine Verfälschung ausgeschlossen sein. Die Originalbilder könnt Ihr bei Interesse hier herunterladen (ZIP-Datei, 37,5MB). Die Bilder, wie Ihr sie hier im Beitrag seht, werden automatisch noch einmal auf eine Breite von 590 Pixeln verkleinert. Bei Klick auf ein Bild, solltet Ihr ein 1280 x 960 Pixel großes Bild angezeigt bekommen.

Ich lasse die Bilder hier einfach einmal unkommentiert stehen, erzählt mir doch in den Kommentaren, welche Ihr besser findet. Auf der linken Seite seht Ihr jeweils die Aufnahmen des Galaxy Note 8.0, auf der rechten Seite die des iPad mini.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

17 Kommentare

  1. Ich finde das Galaxy macht leicht unschönere Bilder und überzieht manche Farben zu sehr (das grüne Feld z.B.). Aber es scheint von der Schärfe besser zu sein.

    Ich könnte mich da nicht entscheiden.

  2. Erschliesst sich mir auch nicht, wie man mit dem Tablet fotografieren kann, aber ein interessanter Vergleich. Ipad schneidet aus meiner Sicht besser ab!

  3. Bei Bronsons Gesicht fällt es am meisten auf.

  4. Das ipad scheint besser zu sein. Einmal scheint das Galaxy Probleme mit der Helligkeit zu haben und oft scheint es die Farben zu sehr aufzuhellen.

  5. Ich finde die Bilder schenken sich nicht viel!
    Teilweise ist das Ipad besser dann aber auch mal wieder das Samsung!

  6. Das iPad macht natürlichere Farben (auf meinem Monitor!) und findet meist die ausgewogenere Belichtung. Das Galaxy zeichnet etwas schärfer. Da für mich Belichtung und Farbe wesentlichere Kriterien sind, als relative Schärfe, schneidet das iPad in diesem Test besser ab.

  7. Wieso sollte man mit dem Tablet keine Fotos schießen, wenn man dies auch mit einem Smartphone tut?

  8. Ich benutz die Kamera meines Tablets ab und zu zu Hause, bspw. wenn ich jemandem über Skype ein Foto schicken will oder etwas bei den ebay Kleinanzeigen einstellen möchte. Ansonsten würde ich mit dem Schinken aber nicht durch die Gegend laufen wollen.

  9. Also ich habe derzeit ein Ipad Mini und bin was die Kamera angeht auch der Meinung dass die Bilder näher an der Realität sind und nicht so aufgehellt, teilweise künzlich wirken – aber ich mache natürlich nicht DIE Anzahl an Bildern weil das Ding eigentlich nur zuhause rumliegt…

  10. Hansbert says:

    Die nehmen sich nicht viel.

    Schärfe
    Das Samsung schärft mehr nach und es wirkt auch so, als wären die Mikrokontraste erhöht. Um zu sehen, ob tatsächlich mehr Details aufgenommen werden, müsste man die iPad-Fotos entsprechend nachschärfen. Ich vermute keinen Unterschied. Wobei natürlich bei solchen Geräten die Bilder out-of-cam wichtig sind. Und da wollen viele ihre Bilder etwas „knackiger“.

    Belichtung
    Hier hat das Samsung die Nase vorne. Wo es kann, belichtet es die Bilder heller, ohne dabei jedoch die Lichter ausfressen zu lassen. Deutlich zu sehen im Panorama mit wolkenverhangenem Himmel: Die Kamerasoftware des iPad achtet darauf weniger, Teile des Himmels sind komplett überstrahlt und zeigen keinerlei Bildinhalt mehr.

    Farben
    Hier ist die Situation wie bei der Schärfe. Samsung ist hier „knackiger“, allerdings ohne dass dabei die Farben clippen.

    Fazit
    Würde ich die Bilder nachbearbeiten wollen, würde ich zum iPad greifen oder beim Samsung die Einstellungen modifizieren. Für Facebook & Co und Grundeinstellungen ist das Samsung besser, es sei denn man verwendet sowieso Filter, dann ist das sowieso alles egal.

    @caschy: Etwas Kritik:
    – Sinnvoll für so einen Test sind folgende Bilder:
    – – #2: Umgang mit Details und Grüntönen, sowie Wahl des Weißabgleichs
    – – #3 ODER #4: Landschaft, werden die Lichter ausgefressen?
    – – #5: Umgang mit Details, Sättigung (clippen die Farben?)
    – – #8: Sättigung (clippt der Rotkanal?)
    – – #9: Schärfe
    – Der Rest der Bilder gibt keine zusätzlichen Informationen
    – Wenn schon Backsteinmauer, dann bitte frontal von vorne, dann sieht man wenigstens die Verzeichnungen (relevant z.B. später bei geraden Horizonten oder Architekturaufnahmen)
    – Ein Bild bei wenig Licht (Umgang mit Bildrauschen) wäre relevant
    – Ein Portrait (Hauttöne) wäre relevant
    – Ein Bild mit direkter Sonneneinstrahlung wäre interessant (wie stark sind die Artefakte?), kommt ja doch recht oft vor
    – Und, ganz wichtig: Ausschnittsvergrößerungen nicht nur aus der Mitte, dort haben alle Kameras ihren sweet spot. Am Rand zeigt sich wie gut die Linsen sind, wie gut die Fehler herausgerechnet werden. Zumindest bei Landschaft und Backsteinmauer sollte ein 100% crop aus der Ecke dabei sein.

    Ich weiß, du bist kein Fotoblog, aber man kann sich eine kleine Liste basteln, was dabei sein sollte damit ein Vergleichstest Sinn macht:

    Sollte: Landschaft, Obstsregal oder ähnliches für Farben und Sättigung, irgendwas für die kleinen Details, Portrait, irgendwas bei wenig Licht
    Kann: gerader Horizont oder Architektur, Bild mit Sonne am Bildrand für die Artefakte
    Muss: Ausschnitte von den Ecken wo relevant

    • @Hansbert Tolle und sehr gute Beobachtung. Vielleicht sind beide Geräte aber eher einfache Knipsmaschinen. Intetressant auch dass du die Überhelle Landschaftsaufnahme des ipad ansprichst. Wäre mir so gar nicht aufgefallen. Der erste Eindruck war bei mir eher umgekehrt, also fand die Aussenaufnahme des samsung zu dunkel. Da könnte diese HDR-Funktion vielleicht helfen. Weiß aber nicht ob die beiden Geräte sowas haben.

  11. Hansbert says:

    Entschuldigung, muss natürlich „@Sascha“ heißen.

  12. Rarsächlich gefallen mir die Aufnahmen des Galaxy fast durchweg besser. Sie sind schärfer was deutlich bei den Gebäudeaufnahme hilft. Die schärfe ich, meinem geschmack geschuldet, auch immer etwas nach. Das ist allerdings nicht immer gewünscht und die grüne Wiese gefällt mir beim iPad mimi besser. Wie auch die Belichtung. Am Ende ist der Unterschied nicht sehr groß.

    Da kein mensche mit einem Tablet Fotos macht wenn er ein Smartphone dabei hat bleiben die Unterschiede eh weniger wichtig.

  13. Sascha Ostermaier says:

    @Hansbert: Danke für den ausführlichen Kommentar. Auch wenn Du sicher recht hast, was die professionelle Herangehensweise an solch einem Test angeht, sehe ich das etwas anders. Draufhalten und losknipsen ist sowohl bei Smartphones, als auch bei Tablets die wohl meist genutzte Methode. Da bringt es dem Nutzer nichts, wenn er perfekt gestellte Fotos in einem Vergleich sieht und selber nur verwaschene Bilder produziert. Das soll heißen, ich will damit nicht zeigen, was die Kamera theoretisch kann, sondern Bilder liefern, wie sie jeder mit dem Gerät aufnimmt. Selbst mit den Einstellungen, die die Kameras bieten, hätten bessere Ergebnisse erzielt werden können. Das war aber nicht die Intention. Es ist ein Out of the Box Vergleich der beiden Tablet-Kameras.

    Low Light Bilder fallen in diesem Fall weg. Weder das iPad, noch das Galaxy Note 8.0 eigenen sich dafür. Bei aktuellen Smartphones sieht es da natürlich anders aus, diese werben ja teilweise sogar mit ihren tollen Eigenschaften bei Dunkelheit (die vom Normalnutzer in der Form nie erreicht werden).

  14. Die beiden Geräte schenken sich nichts. Die Aufnahmen sind vergleichbar. Die Unterschiede liegen vermutlich nur in den Standard-Einstellungen der Software und weniger in den technischen Merkmalen der Hardware.

  15. Hansbert says:

    @Sascha: Danke für die Rückmeldung. Du hast natürlich Recht, dass die meisten nur losknipsen wollen. Daher hab ich ja auch gar nicht kritisiert, dass die Bilder überhaupt nicht vergleichbar sind weil es keine Laborbedingungen sind oder weil einfach alle Einstellungen auf standard gelassen wurden oder bla bla bla.
    Lass mich trotzdem noch etwas Werbung machen für meine Anregungen. Es sind nämlich nur Kleinigkeiten, die am Out-of-the-Box gar nichts ändern, keinen Mehraufwand machen, aber trotzdem einen vielsagenderen Vergleich liefern.

    Einfach die Hausmauer gerade fotografieren statt schräg. Das nimmt nichts weg, macht nicht mehr Arbeit, bleibt immer noch Out-of-the-Box aber sagt noch zusätzlich, ob der Horizont beim Strandfoto krumm wird. Und bei Low-Light gilt für mich genau dasselbe wie bei den Einstellungen. Auch wenn es nicht extra beworben wird, wird es doch verwendet. Gerade mit dem Tablet, das oft in den eigenen vier Wänden nach Anbruch der Dunkelheit verwendet wird, dürfte öfter mal was mit wenig Licht dabei sein.

    Wie gesagt, niemand erwartet hier einen wissenschaftlichen Vergleich. Nur man könnte das ganze mit Null Aufwand (nur 2-3 Punkte im Hinterkopf behalten reicht) ein Stück wertvoller machen.