Samsung Exynos Auto 8890 wird den neuen Audi A4 befeuern

Samsung entwickelt nicht nur Chips für Fernseher und Smart TVs, sondern unter anderem auch für Fahrzeuge bzw. deren Infotainment-Systeme. Dazu zählt auch der Exynos Auto 8890. Laut dem südkoreanischen Unternehmen habe man bereits einen starken Partner gefunden. So soll der SoC den neuen Audi A4 und weitere Modelle des Herstellers befeuern.

Losgehen soll es im Herbst 2019, wenn der neue Audi A4 mit dem entsprechenden System eingeführt wird. Es handelt sich dabei um Audis dritte Generation einer modularen Infotainment-Plattform (MIB). Das neue System soll als Standard in den Audi A4 sowie weiteren, kommenden Fahrzeugen des Herstellers werkeln.

Das MIB soll unter anderem die Bedürfnisse des Fahrers im Vorfeld erkennen und entsprechend die Anzeigen anpassen. Der zugrunde liegende Exynos Auto 8890 wiederum setzt auf eine CPU mit acht und eine GPU mit zwölf Kernen. Samsung verspricht eine flüssige Benutzeroberfläche und viele Funktionen wie etwa die Kontrolle des aktuellen Fahrzeug-Status.

Was folgt, ist das übliche, gegenseitige auf die Schulter klopfen, seitens Audi und Samsung. Klar ist, dass Infotainment-Systeme, gerade natürlich in Automobilen der gehobenen Preisklasse, eine immer größere Rolle spielen. Mir persönlich ist das schnurz: Ein Auto soll mich ohne Schnickschnack sicher von A nach B bringen und der Rest ist mir egal. Aber da gibt es andere Ansichten und manch einer wünscht sich ein smartes Auto, das mehr auf dem Kasten hat.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. phrasemongerism says:

    Hauptsache die Karre spielt Musik über USB und Bluetooth und verbraucht wenig. Alles andere ist Makulatur.

  2. Irgendwie ist für mich „Das MIB soll unter anderem die Bedürfnisse des Fahrers im Vorfeld erkennen und entsprechend die Anzeigen anpassen“ auch mit Mühe nicht mit „befeuern“ in Verbindung zu bringen…

    Die Anzeigen anzupassen hat wohl eher nichts damit zu tun, was ich mit „befeuern“ assoziieren könnte. Die Ansteuerung des Turboladers, der Einspritz- und/oder Vergasertechnologie oder sonst etwas evtl. Leistungssteigerndes vielleicht, aber die Kontrolle des aktuellen Fahrzeug-Status? Nice und weitestgehend überliquider Infotainmentschmonzes.

    Der Medienpädagoge scheint da etwas zu verwechseln…

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