RTL Deutschland: Investitionen in lokale Inhalte

Wir hatten bereits darüber berichtet, dass die Mediengruppe RTL Deutschland umbauen möchte. Ein Teil des Umbaus betrifft die Marke TVNOW – den Streamingdienst hatte man runderneuert und mit sehr viel Geld beworben. TVNOW wird künftig RTL+ heißen. Was aber plant man noch so?

Die Mediengruppe RTL Deutschland möchte TV und Streaming konsequent zusammenführen. Gleichzeitig investiert das Medienhaus stärker in die eigene Produktion lokaler Inhalte. Dazu wird das Tochterunternehmen RTL STUDIOS breiter aufgestellt. Sämtliche Inhalte, für die die Programm- und Streamingmarken verantwortlich sind, werden künftig stärker plattformübergreifend orchestriert und zielgerichtet für das jeweilige Publikum ausgespielt.

Ziel der Neuordnung sei es, die Führungspositionen sowohl im linearen Fernsehen als auch im Streaming in Deutschland auszubauen und die Programmmarke RTL über alle Plattformen und Verbreitungswege hinweg zu stärken. Dazu gehört dann eben auch der Dienst RTL+.

Mit diesen strategischen Zielsetzungen geht zum 1. März 2021 folgende personelle Neuordnung einher:

Henning Tewes, Geschäftsleiter TVNOW und COO Programme Affairs & Multichannel der Mediengruppe RTL, übernimmt im Sinne einer stringenten Programm- und Markenführung zusätzlich die Geschäftsführung von RTL Television, Deutschlands führendem Privatsender.

Der bisherige RTL Television – Geschäftsführer Jörg Graf wechselt in gleicher Funktion zum Produktionshaus RTL STUDIOS. Dort baut er gemeinsam mit RTL STUDIOS-Geschäftsführerin Inga Leschek die eigene Produktion hochwertiger Programminhalte in den Genres Unterhaltung, Factual sowie künftig auch in der Fiction für sämtliche TV- und Streamingangebote des Unternehmens sowie weitere Partner aus.

Als COO Programme Affairs war Jörg Graf viele Jahre für das deutsche und internationale Produktionsgeschäft verantwortlich und bringt seine umfangreiche Expertise samt Netzwerk in die ambitionierten Wachstumspläne von RTL STUDIOS ein.

Neue Programmdirektorin TVNOW wird Frauke Neeb, bisher Co-Bereichsleiterin Fiction der Mediengruppe RTL. Sie folgt zum 1. Mai 2021 auf Frank Trösken, der neuer Programmdirektor von RTL Television wird.

Jan Peter Lacher, Leiter des Bereichs Programmstrategie und Planung bei RTL Television, verantwortet künftig als Chief Planning & Cooperations Officer die plattformübergreifende Orchestrierung aller Inhalte. Hierzu zählen neben der Content-Ausspielung auch das Inhalte-Scouting sowie der kreative Austausch innerhalb der Bertelsmann Content Alliance und mit weiteren Kooperationspartnern.

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3 Kommentare

  1. Mehr lokale Produktionen?

    Das heißt also mehr Familien im Brennpunkt, Blaulichtreport und Frauentausch?

    Eigentlich hatte RTL ab und an eigene Serien im Abendprogramm die nicht schlecht waren. Aber in letzter Zeit kam da ja eher wenig. Das letzte kurzweilige war wohl Sankt Maik. Serien wie Alarm für Cobra 11 und Der Lehrer waren nicht schlecht laufen aber mittlerweile zu lange und reichen allenfalls dazu wenn sonst nichts läuft.

  2. RTL und hochwertige Programm-Inhalte? Das passt nicht ganz zusammen.. Die Zeiten als das mal wirklich gute Programme waren, sind vorbei. Nicht nachvollziehbar dass die Marktführer sein sollen.

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