RoboHon: Smartphone-Roboter für ca. 1600 Euro

robohonIn Japan entstehen neben beliebter Unterhaltungselektronik auch so einige kuriose Produkte. Dazu zählt wohl auch RoboHon, eine Art Smartphone-Roboter von Sharp. RoboHon nutzt als Betriebssystem Android 5.0 und soll in Japan am 26. Mai 2016 auf den Markt kommen. Der just angekündigte Preis ist mit umgerechnet etwa 1600 Euro allerdings nicht ganz ohne, so niedlich der Kamerad auch aussehen mag. Bedienen lässt sich RoboHon über einen Touchscreen mit 2 Zoll Diagonale. Der Roboter kann auf zwei Beinen herumstromern und darf über einen integrierten Projektor beispielsweise aufmunternde Bilder an die Wand werfen, falls man sich gerade melancholisch fühlt.

Der RoboHon verfügt auch über Kameras und Technik zur Gesichtserkennung. Er kann entsprechend Fotos knipsen, Anrufe tätigen (immerhin soll er auch als Mobiltelefon dienen) oder z. B. mit GPS-Daten hantieren. Hält man den Roboter zum Telefonieren an sein Ohr, sieht das aber einigermaßen abstrus aus, wie Fotos von Sharp illustrieren.

robohon anruf

RoboHon soll außerdem z. B. in der Küche helfen, indem er über neue Nachrichten informiert oder an die Zeitplanung erinnert. Ob diese Funktionen den enormen Preis rechtfertigen, sollte wohl jeder selbst entscheiden. In Europa wird RoboHon erstmal aber ohnehin nicht auf den Markt kommen. Stattdessen bleibt der niedliche aber teure Roboter Sharps Heimatland Japan vorbehalten.

robohon küche
Hauptsächlich setzt Sharp bei RoboHon übrigens trotz des kleinen Touchscreens auf die Steuerung via Spracheingaben. Außerdem kann der Begleiter zu Musik herumtanzen. Als Accessoires bietet Sharp unter anderem passende Sitzhalterungen  für den Schreibtisch und eine Tragetasche an. Im Video stellt man RoboHon dann auch mit seinen Funktionen vor. Mein Kindheitstraum war zwar immer so eine Art Roboter zu besitzen, aber bei dem Preis von ca. 1600 Euro plus Zollgebühren und Einfuhrumsatzsteuer werde ich wohl doch noch etwas ausharren.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=K2Z5YIZ24yI

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. irgendwie.. putzig 😀

  2. „soll in der Küche helfen, indem er über neue Nachrichten informiert oder an die Zeitplanung erinnert“

    Ich helfe meiner Frau auch immer in der Küche, indem ich vor dem Fernseher sitze und Bier trinke und öfters mal rüberschreie, wo das Essen nur bleibt…

  3. Beim telefonieren sieht das nur unwesentlich mehr abstrus aus, als wenn sich die Leute Smartphones mit 5 oder mehr Zoll ans Ohr halten.

  4. Irgendwie geil 😀

  5. Plaste-BS in Reinkultur zum Apotheken-Preis *facepalm*

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