Ricoh bringt kompakte Vollsphärenkamera für 360° Fotografie

theta remoteDie neue Ricoh Theta S ist eine neue Vollsphärenkamera für 360-Grad-Aufnahmen. Es wird also nicht nur ein reguläres Foto geknipst, sondern rundum die gesamte Umgebung für die Ewigkeit konserviert. Laut Hersteller ist neben einem verbesserten Objektiv und einem vergrößerten Sensor (12 Megapixel) auch eine Video-Fuktion für 1080p-Clips mit 30p an Bord. Clou: Fotos und Videos können direkt auf Theta360.com hochgeladen oder über Facebook, Twitter und Tumblr geteilt werden.

Auch das Posten auf Google Maps, Google+ und dem 360-Grad-Kanal bei YouTube ist direkt möglich. So unterstützt die Ricoh Theta S die Open Spherical Camera API für die Google Services. Denn passend zur Ricoh-Kamera hat Google just erst die neue App für Google Street View vorgestellt. Das neue Wi-Fi-Modul der Kamera soll Daten viermal schneller übertragen als die Vorgängergeneration der Ricoh Theta S. Via Livew-View lassen sich geschossene Fotos und Videos direkt am Smartphone oder Tablet checken. Die maximale Aufzeichnungsdauer von Videos beträgt bei der Ricoh Theta S 25 Minuten.

Ab Werk bringt die Ricoh Theta S 8 GByte Speicherplatz mit. Na ja, aus meiner Sicht hätte man da zeitgemäß gerne 32 GByte oder mehr springen lassen dürfen. An der Front ist eine LED-Anzeige integriert und eine griffsichere Gummibeschichtung soll das Handling optimieren Die ISO-Empfindlichkeit beträgt 100 – 1600. Weißabgleich ist sowohl automatisch als auch manuell möglich. Die Kamera lädt ihren Akku via USB auf. Für die Aufzeichnung nutzt die Theta S bei Fotos das Format JPEG und bei Videos MP4. Als externe Anschlüsse stehen USB 2.0 sowie Micro-HDMI (Typ D) parat. Die Maße bleiben kompakt mit 44 x 130 x 22,9 mm bei einem Gewicht von 125 Gramm.

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Für gute Bildqualität sollen die Blende von f/2.0 und der Sensor mit 12 Megapixeln bzw. 14 Megapixel Ausgabegröße sorgen. Im Handel ist die 360°-Kamera ab November 2015 erhältlich. Als Preisempfehlung hat der Hersteller 399 Euro angesetzt. Optional sind als Zubehör verschiedenfarbige Befestigungen für den Gurt, sowie Hard- und Softcases zu haben. Wer also Bock hat, mit 360°-Videos zu experimentieren und Wert auf die nahtlose Vernetzung mit den Google-Diensten legt, könnte bei der Ricoh Theta S gar nicht mal so falsch liegen. Immerhin liegen die Rundum-Clips bereits enorm im Trend und können wirklich Spaß machen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Unter welchem Namen finde ich denn den Vorgänger?

  2. Der Vorgänger heißt Theta M15!

    Die Bilder sind okay, Video wird aber wohl erst mit 4k funktionieren. FullHD ist für 360° einfach zu wenig: https://youtu.be/H-ZxSAGzHBo

  3. Kann ich bestätigen, da ich bei 360° immer nur einen Bildausschnitt sehe, ist Full-HD einfach viel zu wenig.
    Kodak hat auf der IFA allerdings eine entsprechende Kamera vorgestellt.

  4. @Oliver: Hast du mehr Infos dazu? Modellbezeichnung z.B.?

  5. @AG Pixpro SP360-4K

  6. Ich habe mir den Vorgänger mal bestellt, die beworbenen Daten sind ja mal völliger Quatsch.
    Das Teil hat angeblich 8 MP.
    Wenn ich dann ein Video mache und es mir VOR der Verarbeitung ansehe, dann hat man bei FHD zwei kleine Kreise im Video die das eigentliche Bild werden.
    Also wenn ich pro Seite auf 700×700 Pixel komme ist das schon viel.
    Dementsprechend sieht das Resultat auch wirklich nur auf einem Handy noch akzeptabel aus.
    Ein Test und die Kamera geht zurück!

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