Revolut Pro: Neues Geschäftskonto richtet sich an Freelancer

Revolut hat neben seinem Angebot für Privatkunden bereits Revolut Business für Unternehmen im Portfolio. Mit Revolut Pro startet nun ein weiteres Geschäftskonto, hier hat man allerdings Freelancer im Visier. Zur Verwaltung wird da auch keine andere App nötig, sondern es handelt sich um ein „spezielles Konto“ für Einnahmen, Zahlungen sowie Ausgaben innerhalb der regulären Revolut-App, die auch Privatkunden einsetzen.

Vivid hat ein solches Angebot für Selbstständige ebenfalls kürzlich präsentiert. Auch hier vereint man Privatkonto und Geschäftskonto innerhalb einer App. Der Markt für Freelancer sei ein Wachstumsmarkt, so Revolut. Hierzulande steige die Zahl der Personen, die haupt- oder auch nebenberuflich selbstständig arbeiten.

Revolut Pro selbst ist kostenlos. Die Einrichtung erfolgt binnen weniger Minuten über die Revolut-App. Auch hier zählt zum Angebot eine Debitkarte mit Cashback in Höhe von 1 Prozent. Ansonsten gibt es die gewohnten Revolut-Features. Überweisungen, Sofortüberweisungen, Transfer via Peer-to-Peer an andere Revolut-Kunden.

Bei Revolut Pro ist ebenfalls der Geldtransfer und Zahlungen in mehreren Währungen möglich. Es gibt physische und virtuelle Karten, die sich auch in Google Pay und Apple Pay nutzen lassen. Zahlungen bei Revolut können zudem auch per Zahlungslink oder per QR-Code angefordert werden. Das funktioniert auch für Privatkunden.

Als Beispiel der Bezahlmethoden könnt ihr euch meinen Zahlungslink anschauen. Das erfordert kein Revolut-Konto, auch Apple Pay oder Kartenzahlung ist hier möglich – eine praktische Angelegenheit. Diese Möglichkeiten bietet man dann eben auch Selbstständigen, die einfach digitale Zahlungen verarbeiten oder diese auch zur Rechnungsstellung einsetzen können.

Im Gegensatz zu Revolut Business erfordert Revolut Pro kein vollwertiges Geschäftskonto. Eine zusätzliche App entfällt. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man auch privat auf Revolut setzt. Wer da nun weitergehende Möglichkeiten, wie API-Integrationen, ein Team-Management oder dergleichen braucht, der ist mit Revolut Business weiterhin an der richtigen Adresse. Wer einfach private und geschäftliche Einnahmen sowie Ausgaben trennen möchte, der greift zu Revolut Pro.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Nebengewerbe says:

    Ich finde das sehr spannend und habe es seit 1.11. aktiv in der Nutzung.
    Nach langer Zeit der der Selbstständigkeit bin ich seit 2 Jahren wieder in der Festanstellung, aber ein paar kleinere Projekte und Aufgaben mache ich noch als „Nebenerwerb“. Bisher mit einem kostenpflichtigen N26 Business Konto (das mich seit vielen Jahren nie im Stich gelassen hat) und nun mit Revolut PRO.

    Erste Kunden waren etwas wegen der LT-IBAN irritiert (größtes Manko), aber sonst läuft es sich gut an.
    Das Geld überweise ich relativ schnell als Privatentnahme weg, so dass max. ein mittlerer 3-stelliger Bereich für Lastschriften dort liegt.

    Privat nutze ich Revolut schon ziemlich lange als „Zweitkonto“ für die alltäglichen Ausgaben und für Reisen und hatte in den letzten Jahren auch hier keine Probleme.

  2. Leider ist die Gebühr mit 2.5% viel zu hoch, wenn man Revolut als payment processor nutzt:
    https://cdn.revolut.com/terms_and_conditions/pdf/payments_uab_personal_fees_standard_1.0.1_1667983101_en.pdf

    Üblich sind aktuell 0.8% – 1.5% am Markt für in der EU herausgegebenen Karten.
    Schnelles onboarding + einfache Bedienung + keine monatlichen Kosten = Stripe mit 1.4% https://stripe.com/de/pricing

    Revolut Pro Payment Processing Fees
    If you use our payment processing product as a Revolut Pro customer, the below fees will apply
    to your use of those services.
    2.5% for online payments,
    and 1.5% for offline payments using the Card Reader

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