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Revolut dreht an der Preisschraube

Derzeit schnallen einige Banken die Gürtel strammer und drehen an den Preisschrauben. So auch das britische Fintech Revolut, welches seine Kunden über die anstehenden Preiserhöhungen derzeit über Mail unterrichtet. Hier treten die geänderten Geschäftsbedingungen zum 23. April 2021 in Kraft. Die Änderungen betreffen sowohl das kostenfreie Standardkonto, als auch die kostenpflichtigen Kontomodelle. Von erhöhten Gebühren betroffen sind die Bereiche Abhebungen, Auslandsüberweisungen sowie die Versandgebühren der physischen Revolut-Karten.

Für das kostenlose Standard-Konto gilt für Abhebungen derzeit ohnehin ein Oberlimit von 200 Euro für kostenlose Abhebungen an Geldautomaten. Danach fällt eine Gebühr von 2 Prozent an. Zusätzlich führt man nun ein Limit für die Anzahl an Abhebungen von fünfmal monatlich ein. Wird der kostenlose Freibetrag überschritten, so fällt nun – je nach Abhebungsbetrag – eine Mindestgebühr von 1 Euro bzw. die 2 Prozent wie bislang an. Sofern ich mich recht entsinne, wurde dieses Limit ebenfalls erst mit der letzten AGB-Änderung eingeführt, da strafft man nun also nach.

Für Nutzer eines kostenpflichtigen Plus-, Premium- oder Metal-Abo gibt es kein Limit der Anzahl von Abhebungen. Hier sind ebenfalls die 2 Prozent Gebühren ab gewissen Limits bereits verankert. Neu ist hier nun nur die Mindestgebühr von 1 Euro. Klingt fair, denn für kleine Abhebungen dürften Gebühren für Banken sicherlich ins Gewicht gehen.

Standard-Konto:

  • Dein kostenloses Monatslimit von 200 EUR bleibt unverändert, und sobald du es erreicht hast, wirst du weiterhin eine Gebühr zahlen.
  • Wir führen auch eine Obergrenze von fünf Abhebungen ein. Sobald diese erreicht wurden, bezahlst du ebenfalls eine Gebühr.
  • Beide Limits gelten unabhängig voneinander. Du bezahlst eine Gebühr, sobald du eines davon überschreitest, auch wenn du das andere noch nicht erreicht hast.
  • Die Gebühr beträgt weiterhin 2 %, aber wir berechnen in Zukunft eine Mindestgebühr von 1 EUR. Das bedeutet, dass du 1 EUR oder 2 % des Abhebungsbetrags bezahlst, je nachdem, welcher Betrag größer ist.

Plus-, Premium- oder Metal-Konto:

  • Unsere Limits für kostenlose Abhebungen für Plus-, Premium- und Metal-Kunden bleiben unverändert und wir begrenzen nicht die Anzahl der kostenlosen Abhebungen bei diesen Abos. Die Gebühren für Abhebungen nach Überschreiten dieser Limits liegen weiterhin bei 2 %, aber wir führen auch eine Mindestgebühr von 1 EUR pro Abhebung ein.

Lokale Überweisungen in Heimatwährung sollen für Revolut-Kunden weiterhin kostenlos bleiben. Selbiges gilt für Euro-Überweisungen innerhalb des SEPA-Raums (EU-/EWR-Länder, Großbritannien & Schweiz). Ebenfalls unberührt von Änderungen bleiben direkte Überweisungen (die ähnlich wie Paypal-Friends funktionieren) zwischen Revolut-Kunden.

Mit neuen Gebühren versieht man nun Überweisungen, welche man bisher in die Bereiche „SWIFT“ sowie „grenzüberschreitend“ klassifiziert hat. Diese fasst man nun als „internationale Zahlungen“ mit neuen Gebühren zusammen. Das dürfte sicherlich für viele nicht relevant sein, für viele andere war es einst wohl der Grund ein Revolut-Konto zu eröffnen – quasi der „USP“. Hier siedeln sich Gebühren weiterhin im Bereich von 30 Cent bis 5 Euro an, je nach verwendetem Konto-Modell und wohin die Überweisung letztlich geht und der Überweisungshöhe. Entsprechende Beispielkalkulationen stellt Revolut an dieser Stelle bereit. Je nach Kontomodell gibt es einen anderen monatlichen Freibetrag:

  • Standard und Plus. Kein kostenloser Freibetrag. Diese Abos eignen sich am besten für alle, die nur gelegentlich internationale Überweisungen senden.
  • Premium. Eine kostenlose internationale Zahlung pro Monat. Am besten geeignet für alle, die jeden Monat internationale Überweisungen senden.
  • Metal. Drei kostenlose internationale Zahlungen pro Monat. Am besten geeignet für alle, die häufig internationale Überweisungen senden.

Auch die Versandgebühren für die Revolut-Karten können mit Änderung der Geschäftsbedingungen variieren. Bislang verlangt man hier Fixbeträge von 4,99 Euro bzw. 19,99 Euro für den Expressversand. Je nachdem wohin die Karte versandt wird sollen erhöhte Gebühren anfallen. Jene kommuniziert man derzeit nicht im Detail, ab dem 23. April sollen diese allerdings bei Bestellung der Karte über die App angezeigt werden.

Solltet ihr trotz veränderten Gebühren gewillt sein ein Konto bei Revolut zu eröffnen, so steht euch mein Einladungs-Link offen. (Transparenz: Derzeit (zeitlich begrenzt) erhalte ich für eine erfolgreiche Einladung 15 Euro.)

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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49 Kommentare

  1. Wollte vielleicht bald zu C24 wechseln, wegen deren Pockets, die ich interessant fand. Hat mit denen schon jemand Erfahrung gemacht ob die neue C24 Bank gut/mittel/schlecht ist?

  2. Der Verbraucherschutz soll da bereits genauer hinschauen. Die legst deine eigentlich geheimen Bankdaten für check24 offen da. Die sehen dann, dass du Summe x im Monat an die Stadtwerke bezahlst. Dann wird dir natürlich passende Werbung gezeigt. Gilt dann für alle Verträge, Versicherungen usw.
    Da habe ich irgendwie ein ungutes Gefühl.

    • Meine Verträge für Strom/Gas/Haftpflicht habe ich eh über check24 abgewickelt und ändere die jährlich, außer Haftpflicht, da ist mir Leistung wichtiger als der Preis. Wäre für mich jetzt also nicht das Problem.

      • Deine Finanzen werden dennoch Gläsern, und aus gutem Grund machen das normale Banken nicht, bzw. fragen sie Dich explizit um Erlaubnis.
        Was wird Die als Nächstes offeriert, das neue Fitnessstudio ? Wenn Du mal kurz im Dispo bist ein Kredit zur Umschuldung ? Wenn Du im Ausland bist eine Reiseversicherung ?
        Für mich ein no go, bei Finanzdienstleistungen das „Produkt“ zu sein. Nicht umsonst gibt es ein Bankgeheimnis und hohe regulatorische Hürden, die normalen Banken zwar etwas Innovationstempo rauben und Geld kosten, aber das ist m.E gut so.

        • Julian Andres Klode says:

          Das ist doch genau das was die normalen Banken, ähm Sparkassen auch machen. Da guckt der Bankberater sich Mal deine Konten an und sieht dass du viel Geld rumliegen hast oder dir Versicherungen fehlen und ruft dich an.

      • Das Problem ist jetzt nicht ob Person x damit ein Problem hat, sondern dass das nicht explizit und offensichtlich so dargelegt wird und es keine explizite Einwilligung braucht.

    • Niemand muss seine C24-Daten Check24 offenlegen. Dies bedarf einer Zustimmung

  3. Peter Bornung says:

    Wenn ich finetech schon höre. Möchtegern bankenähnliche Startups mit jährlich wechselnden Preisstrukturen die keinen Mehrwert gegenüber etablierten Direktbanken haben.
    Aber hautpsache einen metalfarbene Debit Visa Card mit dem das 500€ Maler und Lackierer Azubi Gehalt an der Tanke fürs Mixery auf den Kopf gehauen werden kann.

    • Hm auch wenn ich eine andere Wortwahl gewählt hätte muss ich dir da zustimmen. Ich sehe den Mehrwert gegenüber den etablierten Banken irgendwie nicht. Bin seit Jahren bei der ING und kann da nahezu alles was man so mit einem Konto machen können muss, und das kostenlos (da Gehaltskonto).

      • Das passt schon so.

        Nicht jeder muss immer bei allem einen Mehrwert für sich selbst sehen und mit dabei sein. So verschieden die Menschen, so unterschiedlich die jeweiligen Anforderungen und Use-cases.

      • Mike Leitner says:

        Der Mehrwert liegt zb bei Geschwindigkeit, Übersichtlichkeit und bei Revolut Service und Technik. Aber nehmen wir andere, wie bunq, die sind Innovationskräfte auf dem Markt. Unter anderem auch mit dem Ansatz dass dein Geld nicht angelegt wird.

    • Pappschachtel says:

      Keinen Mehrwert, ja ist klar. Von Nix ne Ahnung, aber davon ne ganze Menge!
      Welchen Mehrwert bieten denn deine tollen Direktschnarchbanken den Fintechs nicht 10 Mal übertrumpfen können? Wenn du im 18. Jahrhundert leben willst, bitteschön, dein Bier. Aber komm nicht mit Argumenten die du nicht im Ansatz halten kannst! Direktbanken 😀 Lächerlich! 😀
      Frag mich was du machst wenn die alle weg sind, denn das wird passieren. 😉

      • Ich Frage mich eher, was meine Bank nicht kann bzw. können müsste. Ich kann Geld empfangen, Geld senden, Aktien kaufen und verwalten, Sparpläne anlegen… Und davon nutze ich noch nicht Mal alles. Ich persönlich (!) Vermisse nichts. YMMV obviously.

        Aber so von oben herab wirst du niemanden überzeugen können, wenn du kein Argument pro Fintech bringst.

        • Mike Leitner says:

          Hä, warst du nicht von oben herab, ist nur das Echo.

        • Pappschachtel says:

          Wo sind die Argumente dagegen? Wen willst DU überzeugen? Spiegel und so… Merkste langsam selber, hmme? 😉

          Ist doch in Ordnung wenn DU zufrieden bist, ich bin es nicht. Und da Null Ahnung hast wovon du redest, solltest du dir solche Kommentare sparen! Stellst Behauptungen auf, die schlich und einfach nicht wahr sind! N26, Revolut und Co. machen sich wenigstens Gedanken und hängen nicht der Vergangenheit in einer Zeitschleife rum. Allein schon beim Service, den Gebühren und den Bearbeitungszeiten wird mir schlecht. Sich mal informieren könnte helfen!

          • Ich glaube wir reden aneinander vorbei 🙂

            Aber ist ja okay wenn du das so siehst. Ich bin bei der ING sehr zufrieden und vermisse nichts, du hast scheinbar andere Ansprüche.

      • Das gerade Du von Argumenten redest, entbehrt nicht einer gewissen Komik. An Argumenten ist von Dir bisher gar nichts gekommen.
        Aber immerhin hast Du vortrefflich gezeigt, dass man Dich nicht ernst nehmen kann.

        • Pappschachtel says:

          Warum muss ich mit Argumenten kommen, wenn es von euch ja auch niemand kann und macht? Du Komiker 😉
          Die Argumente kannst du gerne selber raussuchen, oder muss man dir alles vor den Arsc# tragen? Einfach mal den Funktionsumfang vergleichen, vielleicht auch mal in der Praxis ausprobieren (was ja ganz offensichtlich von Leuten wie dir nie geschehen ist), dann sollte es klar werden.

      • Wo sind denn Deine sachlichen Argumente pro Fintech ? Außer Geschwurbel vom 18. Jahrhundert etc. konnte ich nichts Belastbares finden.
        Für meine Bedürfnisse don stimme ich M voll zu. Und ich nutze eher viele Dienste, vor allem Trading, bei der comdirect.

        • Naja UX ist bei vielen der alten Banken schon ein Problem. Klar, die ING hat ne super App, aber die DKB z.B. ist bereits ein einziger Krampf.

          Das ist traditionell unter den Bankmarken die sich als Neobank bezeichnen ein großer Vorteil.

          Darüber hinaus haben sie vereinzelt bessere Konditionen. Ich habe z.B. eine Karte von Transferwise die tolle Wechselkurse anbietet.

          Klar, das meiste ist Marketing. … wie bei den meisten Banken.

          • Also ich bin jetzt kein großer Fan der DKB-App, die ja zum großen Teil nur ein Wrapper für die mobile Website ist. Aber ein einziger Krampf ist sie für mich ganz und gar nicht..

            • Ich glaube man kann sich in der DKB App nicht mal einloggen. Da braucht man eine komische zweite App für, die nichts anderes macht als ihre properitären TAN-Tokens auszuspucken.

              …dann noch haufenweise Passwörter. 😀

  4. @Felix Frank
    Finde es allgemein sehr gut, dass du hier im Blog viel mit FinTech um die Ecke kommst!

    Ich wünsche mir vielleicht noch etwas mehr Krypto diesbezüglich 🙂

    Schau dir doch mal Binance an, wo du ohne weiteres 1% Cashback bekommst.

  5. ¯\_(ツ)_/¯
    Wer erklärt mir den Sinn von Revolut. Warum wozu was?

    • Kannst ja Mal @Pappschachtel fragen. Scheint sehr überzeugt von Fintechs zu sein. Hab nur noch nicht herausgefunden, wieso :p

      • Sehr geile Reaktion . Ich nutze revolut nicht allerdings N26 seit 5 Jahren. Mir gefällt an N26 vor allem die schnellen Benachrichtigungen, man bekommt sofort angezeigt wenn man gezahlt hat, das gibts bei traditionellen Banken nicht und ich weiß auch nicht ob sie das überhaupt jemals einführen werden.
        Wobei wenn ich jetzt drüber nachdenke irgendwie find ichs jetzt gar nicht mehr so krass. Anfangs wars sehr nice. Vermutlich habe ich mich mittlerweile dran gewöhnt.
        Die Kreditkarte is noch ganz nice gestaltet, aber mehr bietet N26 nich. Zudem gibts keine girokarte. Wobei ich mittlerweile kein Geschäft mehr gefunden habe bei dem man nicht mehr mit Kreditkarte kontaktlos zahlen kann. Haben glaub ich fast alle seit Corona umgestellt.

        • Mike Leitner says:

          Zusätzlich kommt die Überweisungsgeschwindigkeot und die Einfachheit des Services dazu (keine tan die nicht extra bezahlt werden will)

          • Echtzeitüberweisung können klassische Banken aber auch…. manchmal zwar gegen Gebühr, aber das ist keine Fintech Erfindung sondern ein industrieller Standard, den inzwischen die meisten (kann es zumindest für die Commerzbank und manche Sparkassen sagen) implementiert haben.

            Im übrigen ist die Max. Dauer einer Überweisung gesetzlich geregelt (1Tag) und funktioniert zumindest bei meinen Banken auch meist untertänig, wenn man bis Mittag überweist.

            • Nur Mal so zum Verständnis: N26 kann gar keine Echtzeit-Überweisung 🙂

              Aber sie nutzen echt jedes Clearing Fenster der Bundesbank und somit ist das Geld meist ein paar Stunden später am Ziel.

              Klassische Banken tun sich da oftmals schwerer und sammeln die Buchungen an und schicken sie erst so spät wie möglich los.

        • Welche Benachrichtigungen meinst Du, die traditionellen Banken nicht hätten?
          Sofern es um die Zahlung per Kreditkarte (inkl. Apple Pay etc.) geht, dann bekomme ich bei der HVB die Benachrichtigung per SMS noch bevor der Kassierer die Transaktion bestätigt bekommt und das sogar gänzlich ohne Gebühren (jedenfalls bezogen auf die SMS).

    • Ich habe die Karte für Reisen. Für Bezahlungen ausserhalb des Euroraums werden von Revolut nur Interbankkonditionen berechnet. Es ist also sehr preiswert zu bezahlen. Die Karte hat auch schöne Features wie eine Bindung an dein Handy. Wenns nicht neben der Karte ist funktioniert sie nicht etc. Du kannst Einmalkarten generieren und im Internet bezahlen. Nach dem Bezahlvorgang sind die dann wertlos. Falls ne obskure Seite mal gehackt wird. So und kostet halt alles nix. Meine Hausbank macht für jeden noch so kleinen Furz die Hand auf und bietet lange nicht so schöne Features.

  6. Ah revolut biete dir noch temporäre Kreditkarten für Internetkaufe an die man deaktivieren kann bzw. Die von alleine ablaufen. Weiß nicht genau wie das geregelt ist da ich es nicht selbst nutze und auch noch nicht genauer auf die Technische Umsetzung geschaut hatte. Hatte nur gesehen dass sie das im ggsatz zu N26 anbieten.

    • Felix Frank says:

      Die Einmalkarten laufen direkt nach Einsatz ab. Man bekommt dann schlicht eine neue mit neuen Kartendaten ausgestellt.

      • Bietet das Vivid Money auch an? Hatte mir erstmal C24 genauer angeschaut und da sind im kostenloses Konto zwar 4 Pockets dabei, aber mit keiner eigenen Iban, sondern eher nur ein Sparkonto. Das bringt ja 0, gerade wenn auf den Pockets auch Geldeingänge rein kommen sollen wie z.b. Mieteinnahmen etc. also ist C24 bei mir aktuell schon raus, außer sie ändern das noch in Zukunft.

        • @Seb:
          Ja und nein. Wenn man Vivid erstellt, erhält man eine Virtuelle Kreditkarte. Man kann somit direkt loslegen, bis die richtige Karte ausgestellt ist. Diese Virtuelle Kreditkarte kann man jedoch löschen/neu erstellen. Wie oft das geht, kann ich jedoch nicht sagen. Jedoch erhält man jedes Mal neue Kartendetails. Somit kann man in einem Onlineshop bestellen und die Karte wieder löschen. Die Virtuelle Kreditkarte ist sofort verfügbar bei Erstellung.

          Nachteil bei dieser Vorgehensweise: Viele Onlineshops erstatten das Geld bei Rücksendungen/Widersprüchen auf das verwendete Zahlungsmittel. Wenn die Karte nicht mehr existiert, dann ist das Geld vermutlich weg.

          Ich persönlich bin auch von Vivid überzeugt. Keine Kontoführungsgebühren bei dem Standardmodell, bis zu 15 Shared Pockets mit jeweils eigener IBAN (somit Mieteinnahmen möglich), Deutsche Bank im Hintergrund (Solarisbank), somit Einlagensicherung bis 100.000€, Apple Pay, Google Pay.

          Ich nutze es mit der Partnerin als „Nebenkonto/Gemeinschaftskonto“. Somit hauptsächlich zum Einkaufen und gemeinsamen Sparen. Jeden Monat wird von beiden per Dauerauftrag auf das Shared Pocket überwiesen (da ja eigene IBAN). Die Karten (Echte und Virtuelle) lässt sich in der App jedem der Pockets zuweisen, so dass die nächste Zahlung direkt vom Pocket abbucht.

          Die Kreditkarten sind Debitkarten, so dass der Betrag auch direkt abgebucht wird. Benachrichtigung bei jeder Transaktion. Kontoauszüge lassen sich für beliebigen Zeitraum in der App direkt generieren.

          Kann ich somit nur Empfehlen.

          PS: Aktuell erhält man für geworbene Freunde 40€ Cashback (jeweils), ist aber nur nebensächlich. Hauptzweck ist und war das einfache gemeinschaftliche Konto fürs Einkaufen, Sparen, Versicherungen etc.

          • Vivid Money ist mir unklar wie die steuerlichen Auswirkungen der Cashbacks sind.

            Offensichtlich ist es auf 20€/Monat begrenzt und überschreitet somit nicht die ca 250€ Freibetrag für sonstige Einnahmen, aber wenn man dann noch irgendwelchen Blödsinn bei CHECK24 o.ä. macht ist man schnell drüber und darf 42% der Cashbacks an den Staat abgeben.

            Wobei das halt auch kompliziert ist, ob es überhaupt steuerpflichtig ist. Das Premium Konto kostet 10€ im Monat also sollte man ja diese 10€ zumindest als Kosten ansetzen können.

            Aber Vivid sagt halt auch nur, dass Steuern anfallen können, aber keine Einbehalten werden, und die Kunden dürfen dann entweder den Steuerberater beauftragen oder (was wohl die Regel sein wird) hinterziehen.

            • Das kann ich nicht sagen. Deshalb auch „nur nebensächlich“. Hauptgrund war das kostenlose Gemeinschaftskonto, nicht der Cashback. Beim kostenlosen Konto sind das auch nur Peanuts (0,1% auf den Einkauf). Und mit den SharedPockets sind die halt super dafür!

        • Felix Frank says:

          Leider nein. Vivid bietet das nicht. Dafür sind die Pockets bei Vivid- es sollten meine ich 10 kostenlose sein – alle mit DE-Iban und du kannst deine physischen und virtuellen Karten sowie jene von Google und Apple Pay Pocket-spezifisch verknüpfen. Ich nutze das um ohne Gemeinschaftskonto ein Haushaltskonto zusammen zu führen.

          Das mit den Pockets bei Vivid hat aber Artur bereits detaillierter ausgeführt.

  7. „das gibts bei traditionellen Banken nicht“

    -> Hypovereinsbank. Klar gibbet das.

  8. alle fintech anbieter drehen an der preisschraube ( die solaris im background haben)
    so auch die wenig beachtete insha bank
    dort werden auch die gebühren angepasst
    Um nun auch weiterhin den bestmöglichen Service zu erbringen, müssen wir mit Wirkung zum 19.4.2021 einige Anpassungen unserer Konditionen vornehmen. Ab dann gelten die Preise in unserer neuen Preisliste für das insha User Interface („Preisliste“). Die jeweils gültige Preisliste findest du entsprechend der beabsichtigten Anpassung unserer AGB nun nicht mehr in deren Anhang, sondern hier. Die angepassten AGB kannst du hier einsehen.
    https://files.getinsha.com/uploads/T-C/insha_pricing_DE-.pdf

  9. Wolfgang D. says:

    Gerade nach der Infomail meinen Kartenstapel aufgeräumt, dabei ist Revolut aufgrund häufiger Nichtnutzung rausgeflogen. Vor allem wegen der seltsamen Wechselkurse am WE, bei Auslandskäufen online.

    Langsam kann man die Gebührenordnungen der Banken/Fintechs mit den wirren Coronaschutzregularien bei Stadt Land Bund Ärzten Supermärkten, vergleichen.

  10. joshuabeny1999 says:

    Revolut habe ich nun endgültig genutzt. Als Schweizer ist neon viel besser. Da ist mein Geld mit Einlageschutz gesichert und genauso günstig. Ich habe auch einiges weniger Gebühren.

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