Raspberry-Pi Zero kann jetzt Kameramodule nutzen

rpi_logoAls der erste Raspberry-Pi anno 2012 auf den Markt kam, war noch nicht ersichtlich, welche Möglichkeiten der Rechenwinzling, bestehend aus einer einzigen Platine, so alles bietet. Inzwischen existieren bereits mehrere Nachfolgemodelle und vor allem massig Zubehör und Software, speziell auf den RPI abgestimmt. Im November 2015 wurde der Raspberry-Pi Zero veröffentlicht, der neben 1000 MHz statt vormals 700 MHz Taktung und Mini-HDMI nun auch einen Micro-USB- anstelle eines USB-A-Anschlusses besitzt. Ab sofort kann der RPI Zero zusätzlich mit einem Kameramodul ausgestattet werden.

Die kleine Platine wird weiterhin 5 Dollar kosten, kann nun jedoch mit einem zusätzlichen Kameramodul für 25 Dollar erweitert werden. Ein bereits existentes Modul für ältere Varianten des kreditkarten-großen Rechners konnte hierfür einfach wiederverwendet werden, so schreibt es Eben Upton – Gründer von Raspberry-Pi – in einem Blogbeitrag.

rasppizerocamera

Wer Lust hat, daheim eine eigene günstige Lösung für eine Heimkamera zu basteln und dafür bereits ein Kameramodul organisiert hat, der muss laut Engadget in ein neues Kabel investieren, da der CSI-Anschluss am Zero knapp 3,5 mm kleiner ausfällt, als der am Pi 3. Übrigens hat Kumpel Christoph von saudumm.net auch einige nützliche Tutorials für Euch parat, wenn es um den Raspberry-Pi geht.

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Benjamin Mamerow

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Super Danke. Werde es mal ausprobieren.

  2. Thomas Baumann says:

    Ja. Gibts nur bei Adafruit. Nur einen pro E-Mail Adresse (also pro Bestellung). Kosten? 5$ + ~30$ Versandkosten. Toll. -.-

    Kannste knicken mit dem Ding, das wird dieses Jahr eh nicht lieferbar sein bei deutschen Händlern wie Reichelt. Laut Aussagen in Twitter haben noch nicht mal 20% der Vorbestellungen vom letzten Jahr ihre Ware bekommen. Wir haben Mitte Mai!

    In meinen Augen ist das nur ein Marketing Gag. Erst beim The MagPi gratis dabei, jetzt in zig Gewinnspielen in der Verlosung, aber kaufen kannst ihn nicht wirklich.

  3. Also man kann unter whereismypizero.com relativ gut den aktuellen Lagerbestand überprüfen. Und aus UK kostet ein Pi Zero nur 4GBP+4GBP Versand.

  4. Ich stimme Thomas da voll zu, das Ding ist nur dazu da, um behaupten zu können, es gäbe einen Computer für 5$. Schön, kann man aber für den Preis nirgendwo kaufen.
    Ich wollte ein paar Smarthome-Sachen mit den Zeros machen, dafür benutze ich jetzt Nodemcus/ESP8266. Für vieles reichen die auch, sind noch billiger und stromsparender. Ausserdem überall verfügbar.

  5. Was soll die Marketing-Gag-Nummer? Habt ihr euch schonmal überlegt, was das Wort „Foundation“ bedeutet und warum die als Adresse .org haben und nicht .com? Habt ihr mal nachgesehen, wie die sich finanzieren? Wie die Produktionskapazitäten aussehen und warum die natürlich für jede Nachfragespitze problemlos gesteigert werden können…?
    https://www.raspberrypi.org/about/ gibt es auch, nicht nur /download oder /tutorials
    Fast unbegrenzte Verfügbarkeit bei billigstem Preis bekommt ihr bei genug China-Produzenten (wahrscheinlich inklusive Sprung vom Dach…)

  6. @zhet: Pimperlapup! Es gäbe grade genug Leute, die den Zero wegen des kleinen Footprints haben wollen, nicht weil er nur 5 amerikanische Pesos kostet. Die würden gerne auch das dreifache zahlen, aber … selbst das hilft ja nicht. Aus irgendeinem Grund wird das Ding klein gehalten und gelangt nur in homöopathischen Mengen in den Handel.

    Wenn man böse wäre, könnte man vermuten, die Foundation hat sich im Preis vertan und die Marktverhältnisse für die Produktion haben sich von „grade noch möglich“ in „grade so eben in die Verlustzone“ gerutscht. Und dass sie jetzt nicht einfach zurückrudern wollen, was ihre Aussage über den $5-Computer betrifft (auch wenn ihnen das wirklich niemand übelnehmen könnte, wenn sie den Preis nach oben anpassen).

    Und wenn man böse wäre, könnte man vermuten, dass die Händler kaum Interesse daran haben, Zeros zu verkaufen, weil sie keinen Deckungsbeitrag damit erwirtschaften. Stattdessen müssen sie Zubehör teuer dazukaufen oder dicke Versandkosten aufschlagen, damit es sich überhaupt lohnt.

    An den Produktionskapazitäten liegt es sicher nicht, die liegen übrigens schon jetzt teilweise in China. Der Grund, warum vom einfacher konstruierten Zero einfach nicht genug produziert werden, um die Nachfrage zu decken, während vom großen, komplizierteren Pi mittlerweile demnächst zweistellige Millionen verkauft wurden, muss woanders liegen.

  7. Den Pi Zero ist aus 3 Gründen nicht wirklich verfügbar.
    1) Der Markt wurde komplett unterschätzt.
    2) Die Marge ist sehr klein. Deswegen gibts den auch nur bei 4 Händlern, weil sich kein anderer Händler bereit erklärt hat sie dafür zu verkaufen.
    3) Man kann die Boards nicht von heute auf morgen Fertigen. Das dauert einige Zeit bis sie gefertigt werden.

    Am Montag waren 30k verfügbar. (https://www.raspberrypi.org/blog/zero-grows-camera-connector/)

    Bestellt worden sind Anfang-Mitte April 250k Stück. Und bis zum Ende des Jahres sollen pro Monat nocheinmal 50k hergestellt werden (https://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?f=63&t=144165&p=951137)

  8. Lohnt es sich noch einen Pi 2 zu holen?

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