QNAP TS-251B: Multimedia-NAS ist ab 269 Euro erhältlich

QNAP hat mit dem TS-251B ein neues Multimedia-NAS für Heim- und SOHO-Anwender vorgestellt. Als Herzstück dient ein Intel Celeron J3355 mit zwei Kernen. Durch die Installation einer QNAP QM2-Karte können Benutzer das NAS außerdem um M.2 SSD-Caching und 10-GbE-Konnektivität erweitern. Laut Hersteller kann das NAS auch 4K-Inhalte via HDMI 1.4b ausgeben bzw. entsprechende Medien transkodieren / streamen.

Über das Einstecken eines kompatiblen Wireless-Adapters (z. B. QNAP QWA-AC2600) ist eine kabellose Speicher- und Streaming-Nutzung möglich.  Eine USB 3.1 Gen 2 (10 Gbps)-Karte erhöht die Anzahl der USB-Ports und eine QNAP QXG-10G1T 10-GbE-Netzwerkerweiterungskarte fügt dem NAS 10-GbE-Konnektivität hinzu.

Das App-Center des QNAP TS-251B beinhaltet viele Tools wie Qsirch für die Volltextsuche, IFTTT Agent und Qfiling für automatisierte Workflows, Qsync und Hybrid Backup Sync für vereinfachte Dateifreigabe und die geräteübergreifende Synchronisierung sowie zahlreiche Streaming-Apps wie Cinema28, QVHelper, Qmedia und Video HD. Optional ist auch noch die QNAP Remote Control RM-IR004 erhältlich. In Kombination mit der QButton-App kann sie eine erleichterte Bedienung gewährleisten.

Erhältlich ist das neue NAS QNAP TS-251B mit wahlweise 2 bzw. 4 GByte DDR3L-RAM – aufrüstbar auf bis zu 8 GByte. Die Hardware-beschleunigte Verschlüsselung mit Intel AES-NI soll die Sicherheit sensibler Daten auf dem NAS garantieren. Des Weiteren nennt QNAP auch noch als Schnittstellen Gigabit LAN, SATA mit 6 Gb/s (Hot-Swap-fähig), PCIe2 x2 (einmal), zweimal USB 3.0, dreimal USB 2.0, zweimal 3,5-mm-Audio und einmal 3,5-mm-Line-Out.

Das QNAP TS-251B-2G mit 2 GByte RAM ist für 269 Euro erhältlich. Das TS-251B-4G mit 4 GByte RAM könnt ihr für 309 Euro mitnehmen. Beide Modelle sind ab sofort im Handel verfügbar.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Mh… Das Ding oder eine Synology DS218+?

    • Ich habe seit vorletztem Jahr eine Qnap TS 251+, vorher ein Synology NAS. Die Qnap bietet mehr Leistung fürs Geld, dafür hat Synology meiner Meining nach das stimmigere UI. Funktionsmäßig gibt es kaum Unterschiede. Ich habe mich für Qnap entschieden, weil ich die sehr einfach auf 8 GB Ram aufrüsten und virtuelle Maschinen und Docker Container laufen lassen konnte, das gab es bei Synology zu der Zeit nur bei viel größeren Modellen.

  2. Vom Preis/Leistungsverhältnis her sicherlich vorgestellte Qnap, wenn auch eher die 2GB Variante.
    Wenn ich die Software von Qnap kenne würde, könnte ich mich eher entscheiden. Habe selbst nur zwei Synology und bin da voreingenommen.

  3. Auf dem Papier sind das sehr gute Leistungsdaten. Bei mir zu Hause werkelt die 218+ mit 6GB RAM und ich mag die Kiste einfach wegen ihrer Stabilität und Geschwindigkeit. Da läuft alles drauf von Synology Drive über VPN bis zu Moments und DS Audio.

    Da frage ich mich natürlich ob Qnap das auch so gut kann. Die Funktionen sind mehr als ähnlich. Müsste man wirklich mal ausprobieren.

  4. @Andre
    Die Preise im Artikel sind falsch. Die 269 Euro sind netto. Das NAS kostet in der kleinsten Ausstattung bereits 320 Euro. Schade, wäre es ein Brutto Preis wäre das NAS vielleicht in Frage gekommen, aber so wird es dann wohl doch eine Synology DS218+.

  5. Habe vor ca. 5 Jahren mein 2011 gekauftes Qnap TS-459 Pro II NAS verschenkt, weil die Software so grottig schlecht war. HW-Leistungsmäßig war es Top. Das NAS ist allerdings noch bei einem Freund im Einsatz, und ich mache via Syncthing mein rudimentäres Datenbackup drauf. Ergo gucke ich mir auch nebenbei die Entwicklung bei QNAP an.
    Mittlerweile ist die Software (weil das NAS noch regelmäßig Updates genießt) *komplett* identisch mit der von Synology. Damit meine ich, das die meisten Apps auf dem QNAP aussehen und ähnliche Funktionen aufweisen, wie die Synology Produkte. Musik-/Video-/Daten-Apps fürs Handy gibts ebenso und zum verwechseln ähnlich.
    Wirkt zwar alles etwas unausgereifter (oberflächlich betrachtet, denn ich gucke mir die Dinge nur kurz an, nutze sie aber nicht täglich, wie die Synology Software), doch nachdem ich die Hauptapps eingerichtet habe und kurz angetestet habe, denke ich, das sie im täglichen Einsatz wohl ganz ok laufen würden.

    Ich glaube, man kann ein QNAP heutzutage mal wieder antesten, wenn man keine großen Ansprüche an sich und die Weboberfläche hat. Ich selbst würde nicht wieder zurück, ich bleibe bei Synology, bis was besseres kommt 🙂

  6. Einsteiger fangen mit Qnap an und arbeiten sich bis zu einer Synology hoch. 😉

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