Pushbullet mit großem Update der Android-App

Nachdem kürzlich die noch junge iOS-App von Pushbullet ein kleines Update erhalten hat, ist heute Android an der Reihe. Als klein kann dieses Update allerdings nicht bezeichnet werden. Es verbessert den sehr guten Dienst von Pushbullet noch weiter. Die neue Version der App (14.0.2) beinhaltet zahlreiche Änderungen und Verbesserungen, die insgesamt eine doch recht beachtliche Steigerung in der Nutzbarkeit bringen.

Pushbullet_Android_01

Zuerst bemerkt man das neue Design, das zwar schon vorher sehr schlicht war, jetzt aber noch einmal eine ganze Ecke stylischer daher kommt, ohne dabei an Schlichtheit zu verlieren. Die neuen oder verbesserten Funktionen der App sehen wie folgt aus:

Filter für Geräte und Kontakte

Nutzt man Pushbullet häufig, nutzt man vermutlich auch mehr als ein oder zwei Geräte damit. Um den Überblick zu behalten, von wem nun welche Nachricht/Datei stammt, kann der „Push-Stream“ gefiltert werden. Ein Tap oben auf den Stream-Namen öffnet eine Liste mit allen Geräten und Kontakten, die in Pushbullet vorhanden sind. Hier kann man dann eine Quelle auswählen und sieht dann nur die Benachrichtigungen, die von diesem Gerät oder von diesem Kontakt stammen.

Verbessertes Sharing

Etwas mit Pushbullet zu versenden erforderte in den vorherigen Versionen ein Verlassen der App, die man gerade nutzte. Mit dem Update ist es nun möglich, Dateien oder Links direkt aus anderen Apps zu versenden, ohne dass diese verlassen werden müssen. Hierzu wählt man Pushbullet im Sharing-Menü aus und kann dann im Popup-Fenster auswählen, wo der Link/die Datei landen soll. Sehr schön gemacht und definitiv ein Zugewinn für das ganze System Pushbullet.

Verbesserte Tasker-Integration

Pushbullet und Tasker geben anscheinend eine gute Kombination ab, diese wird mit dem Update noch einmal verbessert. Push-Benachrichtigungen, die dafür gedacht sind, eine Tasker-Aktion auszulösen, können ab sofort auch automatisch verworfen oder gelöscht werden. Nutzt man diese Funktion häufig, konnte dies bisher schnell zu einer unübersichtlichen Angelegenheit werden.

Pushbullet_Android_02

Des Weiteren gibt es noch folgende Kleinigkeiten, die die tägliche Benutzung der App künftig erleichtern werden:

  • An alle Kontakte schicken: Man hat nun die Möglichkeit, eine Nachricht direkt an alle Geräte und Kontakte zu schicken. Gleichzeitig werden auf einem Gerät gelöschte Nachrichten auch auf allen anderen Geräten gelöscht.
  • Einfacher Account-Wechsel: Nutzt man mehrere Pushbullet-Accounts, können diese nun einfach gewechselt werden. Im Menü lassen sich Konten hinzufügen und auswählen, somit ist kein komplizierter Wechsel mehr nötig.
  • Synchronisierung von Benachrichtigungen: In den Einstellungen befindet sich nun eine Liste mit den Apps, die Benachrichtigungen mit Pushbullet synchronisieren. Diese können einzeln aktiviert/deaktiviert werden, wenn man dies wünscht.
  • Vereinfachte Freunde-Verwaltung: Anstatt der kompletten Google-Kontakte wird nun eine Liste mit echten Kontakten angezeigt. Dies sollte in vielen Fällen die Auswahl der Empfänger erleichtern.
  • Verbessertes Home- und Lock-Screen-Widget: Das neue Widget orientiert sich am Design des neuen Gmail-Widgets. Fügt sich gut ein.
  • Verbessertes Tablet-Design: Das neue Design ist auch für Tablets optimiert. Ist zwar bei dieser App meiner Meinung nach nicht das wichtigste, sieht aber auf jeden Fall besser als vorher aus.

Beim Pushbullet-Blog ist man stolz auf das Update, nach einem kurzen Ausprobieren muss ich zugeben, dass dies nicht unbegründet ist. Ein großartiges Update für einen sehr praktischen Service. Wie gefällt es Euch?

Danke Patrik!

Pushbullet - SMS on PC
Pushbullet - SMS on PC
Entwickler: Pushbullet
Preis: Kostenlos+
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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

12 Kommentare

  1. Auf Android und Windows ist Pushbullet einfach genial. Habe ich auf allen Geräten (Smartphone, Tablet, Notebok, PC) installiert.

  2. Schliesse mich an – hat nun auch Airdroid ersetzt, das ich bisher immer genutzt habe.
    Einfacher geht es nicht, finde ich.

  3. Ich bild mir ein, dass hier im Blog mal geschrieben wurde, dass man aufm PC die Benaachrichtigungen von Android wegmachen kann, dh wenn Android eine Benachrichtigung an Firefox pusht, dass ich sie dann so wegklicken kann, dass sie auch nicht mehr in Android angezeigt wird. Weiß wer, wie das geht? Die Benaachrichtigungen, etwa Yahoo Mail oder WhatsApp werden bei mir in Firefox für sehr kurze Zeit angezeigt und verschwinden dann, ohne dass ich irgendwas machen könnte.

  4. Gab es nicht mal eine Einstellung wie lange die Benachrichtigungen angezeigt werden. Das ist mir immer ein bisschen kurz.

  5. @Stefan
    In Chrome gibt es unten an der Benachrichtigung den Button „Dismiss“, der die Benachrichtigung am Android Phone löscht.

  6. Schönes Re-write, trotzdem immer noch keine Verbesserungen in Sachen Privacy, daher für mich weiterhin ein no-go.

  7. @Markus:
    Diesbezüglich hab ich dem Entwickler ne Mail geschrieben (zumindest für firefox). Er meinte, dass sie bei firefox da keinen Zugriff drauf haben und es daher nicht verändern können. Es wird aber zur Zeit eine Windows-Version entwickelt (gibt schon eine erste Version mit eingeschränkter Funktionsfähigkeit), dort soll es dann vielleicht möglich sein.

    @mGuest:
    Danke für den Hinweis; langsam wird es echt schwierig, bei Firefox zu bleiben. 🙁

  8. @Mike: welche Verbesserungen in Sachen Privacy meinst Du?

  9. @Timo,
    > @Mike: welche Verbesserungen in Sachen Privacy meinst Du?

    PB kann, wenn man das möchte (und ohne ist’s imho annähernd nutzlos), auf die Inhalte der Notifications zugreifen. D.h. eMails, SMS, Messenger und was man halt sonst noch so hat, potentiell also sehr privates Zeug. Eben diese Daten werden angeblich verschlüsselt übertragen(hab’s nicht geprüft), das gilt aber wie immer nur für den Transportweg Device->Server->Device und eben nicht Device->Device, heisst sie können alles mitlesen. Eine End2End-Verschlüsselung wäre technisch nicht sehr kompliziert zu realisieren und auch für den Userpart nicht extrem kompliziert(muss nur einmal eingerichtet werden, pro Device).

    Ich hab das auf Reddit schon zigmal bei den Devs angefordert, das ist schon Monate her und immer hies es nur, „ja, vielleicht mal irgendwann, hat aber keine Priorität“. Nun macht man da ein riesen Update bzw. teilweises re-write und trotzdem kommt nix.

    Deren Privacy-Policy verdient imho nicht mal den Namen und deren Security-Page ist ein Buzzword gespicktes Feigenblatt, dass die genannten – imho Probleme – mit keinem Wort erwähnt(zumindest ist das mein letzter Stand).

    Zudem kostet derzeit weder die App, noch der Service Geld, man kann sich also denken, womit die Geld verdienen. Die Funktionalität ist von dem was ich gesehen habe wohl ziemlich gut, aber ich trau mich da leider nicht ran, dafür geht bei mir zu privates Zeug durch die Notifications.

  10. „Sehr gut“ ist sehr gut für eine app, die alle persönliche Daten abgreift. Kurzum: besser pushbullet genauso wenig wie facebook, whatsapp und co installieren und zumindest ein wenig Privatsphäre behalten!

  11. Yeah Yo says:

    Naja der Dienst ist zwar Nett, jedoch was er alles an Daten haben will ist beachtenswert. Ja ja, es wird immer alles schöner, besser einfacher, bis uns der Scheiß irgendwann mal um die Ohren fliegt.

    @Stefan aus Privacy Gründen erlaubt Mozilla den Entwicklern nicht auf die Daten der Nutzer zugreifen zu lassen.