Prost! LG HomeBrew lässt automatisiert eigenes Bier brauen


Bier-Fans aufgepasst, LG bringt ein sehr interessantes Produkt zur bald stattfindenden CES. LG HomeBrew nennt sich das Gerät, welches Euch Euer Bier selbst brauen lässt. LG verwendet hierbei ein auf Kapseln basierendes System, das eine One-Touch-Aktivierung des Brauprozesses ermöglicht. Von der Fermentierung bis zum fertigen Bier läuft alles automatisiert ab, am Ende sollte man ein schmackhaftes Bier zapfen können.

Selbst um die Reinigung muss man sich keine Gedanken machen, auch dies erledigt LG HomeBrew selbstständig. Und wie sollte es auch anders sein, den Brauprozess kann man jederzeit via Smartphone-App überprüfen.

Durch das Kapselsystem ist man natürlich etwas eingeschränkt, man kann nicht selbst eingreifen und zum Beispiel mit Zutaten experimentieren. Dafür soll es dann am Ende aber auch ein perfekt gebrautes Bier geben. 5 Typen / Geschmacksrichtungen stehen zur Verfügung: American IPA, American Pale Ale, English Stout, Belgian-style Witbier und Czech Pilsner. Ebenfalls für viele Genißer unschön: Je nach Biersorte kann die LG HomeBrew in etwa zwei Wochen bis zu fünf Liter Premium-Bier herstellen.

Einen Preis nennt LG bislang leider noch nicht. Zu sehen gibt es LG HomeBrew dann Anfang Januar auf der CES. Wann das Gerät dann auch im Handel verfügbar sein wird, ist ebenfalls unbekannt.

Ich finde ja solche Dinge immer ganz spannend, auch wenn ich keine Verwendung dafür habe. Wie sieht es bei Euch aus? Ein einfaches System, um eigenes Bier herzustellen, interessant oder eher nicht? Über eine Markteinführung in Deutschland wurde laut deutscher LG-PR übrigens noch nicht entschieden.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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26 Kommentare

  1. Das hat mit brauen rein gar nichts zu tun – auch wenn es am Ende sogar schmeckt.

  2. Das hat doch nichts mit brauen zu tun. Das ist Instant-Bier.

  3. Der Durstige says:

    Ich schätze mal, dass man für den Preis des Geräts plus eine Ration Kapseln etwa mindestens 30 Kisten Flaschenbier bekommt. Meine Entscheidung ist gefallen.

  4. Kapseln? Ein Hoch auf die Umwelt!

    • Naja, wenn eine Kapsel für ca. 5l reicht, würde das 10-15 Kronkorken ersetzen. Zudem ist der transportbedingte Schadstoffausstoß bei diesem System nicht so hoch, wie bei voll abgefüllten Glasflaschen.
      Allerdings ist das Gerät irgendwann ja auch Elektroschrott.
      Nichtsdestotrotz halte ich so ein Gerät für reichlich unsinnig. Frisst Platz und Geld und ein Gefühl von „selber brauen“ wird damit sicherlich auch nicht erzielt…

  5. Ein schöner Unsinn. Braue ich doch lieber traditionell weiter.

  6. Na super jetzt die Müllkapseln auch noch für Bier! Die Wirtschaft hat den Schuss nicht gehört und vergiftet munter weiter den Planeten. Völlig überflüssig!

    • Stattdessen besser irgendwo zentral in Deutschland in einer Fabrik produzieren.
      Dann per LKW in ein Zentrallager. Von dort aus in den Supermarkt per LKW. Und dann im Supermarkt kaufen.
      Danach die leeren Flaschen zurück zum Supermarkt. Dann per LkW zur Reinigung. Dann zurück zur Brauerei.

      Ja ist klar, das ist natürlich total ökologisch…

      • Es ist nicht ganz so wie du schreibst. Manche Brauereien liefern auch via Zug in die weiter entfernten Gefilde im Inland. Da werden dann nicht die kompletten Wege per Lkw erledigt. Und das Leergut spülen die Brauereien selbst.
        Und jetzt den Weg zum Supermarkt für Bier und Leergut extra zu erwähnen, halte ich für ein schwaches Argument. Die meisten Menschen fahren sicherlich für ihr Bier – oder andere Getränke in Mehrwegflaschen – nicht extra, sondern kaufen das zusammen mit anderen Lebensmitteln, für die sie sowieso in den Supermarkt fahren. Das ist auch eins der Konzepte vom Supermarkt. 😉

  7. Abgesehen vom schon angesprochenem Umweltaspekt sowie daß es kein Brauen ist, kann ich nur 2 Biersorten sehen, denn Amis und Briten können manches, aber Bier brauen nicht 😉

    • Also dann hast du deren Ales sicher noch nicht probiert. Die Amis können echt gutes Bier brauen.
      Wer Bud trinkt und meint das wär alles ist selber Schuld. Ich trink doch auch nicht Oettinger Bier und sag dann dass es in Deutschland nur schlechtes Bier gibt.

      • Nur weil Oettinger Biere günstiger angeboten werden heisst das doch lange noch nicht das es qualitativ schlechteres Bier ist…
        Das ist immer noch Geschmacksache…

  8. Brauen können die Amis schon wenn sie wollen, haben ja auch ein paar Auszeichnungen „beste Biere“ der Welt erhalten, aber die aufgeführten Sorten würde ich persönlich unter „Plörre“ oder „Abwaschwasser“ oder gar schlimmer einordnen. Wenn ich schon IPA lese, bekomme ich Erpelpelz…. Einzig die belgische und czechische Geschmacksrichtung wäre bei mir gaumenkompatibel. Somit interessantes Gerät, aber ich bezweifle stark, dass sich soetwas auf dem Markt durchsetzt.

    • „Wenn ich schon IPA lese, bekomme ich Erpelpelz“ Wieso, in USA versuche ich immer ein frisch gezapftes IPA zu bekommen, ich finde das hopfige sehr lecker. Wenn es das nicht gibt dann eben Sam Adams. Geschmäcker sind verschieden.

    • Das beste Hefeweizen aller Zeiten habe ich in Healy/Alaska bei der 49th State Brewing Company getrunken. Der Braumeister hat nach seiner Ausbildung in USA noch zwei Jahre in Deutschland gelernt und versteht sein Fach.

  9. Wieso sollte das Gerät nicht brauen können?
    Maischen, Läutern, Würzen, Gären. Mehr ist das im Prinzip nicht.
    Flüssigkeit erhitzen und kühlen wird das Ding können, somit alles okay.
    Klar – selbst brauen und experimentieren (hmmm Citra-Hopfen… lecker) können macht mehr Spaß beim Brauen und Trinken, aber wenn so mehr Menschen den ersten Schritt zum „richtig“ selbst brauen gehen, why not ¯\_(ツ)_/¯

  10. […] Czech Pilsner […]
    JUHUUUU!

    […] Je nach Biersorte kann die LG HomeBrew in etwa zwei Wochen bis zu fünf Liter Premium-Bier herstellen. […]
    Ach nee, doch nicht…

  11. Tja, jetzt ist Schluss mit der Kastenschlepperei….los ging´s mit Sodastream und jetzt brauen wir sogar auf Knopfdruck unser eigenes Bier……WELT…WELT….was ist nur aus Dir geworden…..

  12. Joachim Hartnagel says:

    Ich möchte nicht wissen wie das Zeug schmeckt. Als Bier möchte ich es nicht bezeichnen. Seit vielen Jahren bin ich Hobbybrauer, da weiß ich was ich habe!

  13. Totaler Quatsch ist das, denn mit Brauen hat das ganz sicher nichts zu tun. Da bin ich den Einheitsrezepturen und Billigzutaten der Industrie genauso ausgeliefert wie beim Fernsehbier aus dem Supermarkt. Von der Einschränkung durch die vorgegeben Sorten mal abgesehen, wird sich das System nicht durchsetzen und dann gibt es auch keine Kapseln mehr. Ist doch schon alles Mist mit dem perfect draft system, wo es im Ausland eine große Auswahl exzellenter Biere gibt – in Deutschland nur wenige Sorten, die ich mit der Kneifzange nicht anpacken würde. Was soll der Sinn von Home brew sein, wenn ich nicht selbst brauen kann.

  14. Bei „Kapseln“ habe ich aufgehört zu lesen.

  15. Alwin Schmitz says:

    Ich habe mir vor 2 Jahren einmal das System von diesem Startup angeschaut: https://www.minibrew.io/ Dies halte ich eher für vielversprechend. Dort kann man frische und ggf. eigene Zutaten verwenden.

  16. Minibrew? bei 1199€ für Starter…, da habe ich aufgehört zu lesen

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