Project Glass: Googles Brille auf New York Fashion Week gesichtet

Lange nichts mehr von Googles Datenbrille gehört, was? Jetzt tauchte sie wieder auf – in New York auf der Fashion Week. Designerin Diane von Fürstenberg hat eines ihrer Models mit besagter Brille über den Catwalk laufen lassen und das Teil somit erstmals in einem nicht tech-affinen Kontext öffentlich präsentiert.

Diane von Fürstenberg ist im Tech-Zirkus kein gänzlich unbeschriebenes Blatt, hat sie doch vor einigen Jahren schon ein Handy in Kooperation mit Samsung auf den Markt gebracht.

In diesem Fall ist die Brille übrigens kein Mode-Accessoire gewesen, sondern wird für ein eigenes Videoprojekt genutzt. Am 13. September möchte man das Video DVF on Glass veröffentlichen, so lange müssen wir uns also noch gedulden, um die Bilder der Brille im Video sehen zu können. Bilder von der Aktion gibt es allerdings jetzt schon auf der Google+-Seite des Modelabels DVF zahlreich zu sehen.

Quelle: DVF auf Google+ via Engadget

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Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

9 Kommentare

  1. Nun ja, das Model macht aber ein etwas säuerliches Gesicht… 😕 – MIR würde die ohne die Brille auch besser gefallen.

    Gegen Brillen (auch bei Damen) hab ich nix, ich trage selber seit ich 12 bin eine. Aber ein bißchen „merkwürdich“ sieht die schon aus (Die Brille, nicht das Model) :mrgreen:

  2. Hauptsache die basteln auch *WIRKLICH* an einer Version für Brillenträger. Am besten zeitnah und nicht 1 Jahr später als die „normale“ Version oder sowas.

  3. Wie viele von den Teilen waren denn da im Umlauf? Auf dem ersten Bild scheint es so, als habe jeder von den Leuten eine auf…
    (oder sind das nur besonders „modische“ Brillengestelle)

  4. @Jens: das ist NICHT so einfach – weil nicht jeder Brillenträger jede Brille tragen kann (oder will).

    Ich z.B. brauche/habe ein Gestell, das nur an den Ohren und vorne an 2 Punkten (mit den kleinen Pads) das Gesicht berührt – sonst ist mir das nicht kommod, und für Gleitsichtgläser muß das auch geeignet sein.

    Ich trage meine Brille ja immer, außer ich bin im Bett. Wie das aussieht, das wäre nicht SO wichtig, aber: man/ich würde das im Augenwinkel sehen, das stört sicher. Und bei einem sehr dünnen Gestell… – meine komplette Brille wiegt 18 g, mit Gläsern.

  5. Nein, sie konzentriert sich wohl darauf, ihre E-Mails zu checken…
    Das gibt bestimmt lustige Bilder, auf denen die Leute bei der Augenbewegungs-Eingabe schielen 🙂

  6. Sieht so aus als ob man von der Brille Haltungsschäden bekommt – na dann nehm ich so ne grüne Brille wie die Mädels im Hintergrund und bekomm nen krummen Buckel vom vor dem Flatscreen hocken.:D

  7. @JürgenHugo: Das es verschiedene Brillen und verschieden Brillenträger gibt ist mir durchaus bewusst, ich selber trage eine Brille solange ich mich erinnern kann und habe auch schon die verschiedensten Gläser/Gestellkombinationen gehabt (außer Gleitsicht). Und das es einfach wird behauptet ja auch niemand.

    Ich denke nur, dass es schade wäre Brillenträger auszuschließen. Laut Wikipedia: „In Deutschland benötigen etwa 64 % der Personen über 16 Jahre und etwa 15 % der Kinder eine Korrektionsbrille.“
    Gut, da sind sicher auch Lesebrillen inbegriffen, oder Menschen die ihre Brille z.B. nur beim Autofahren tragen, trotzdem ist die Zahl derer, die eine Brille dauerhaft tragen doch sehr hoch.

    Das einzige, dass ich mir bei diesem Projekt wünschen würde, ist das an Brillenträger gedacht wird, und zwar am Besten von Anfang an.

    Ein mögliches (aber kostenintensives) Szenario wäre z.B. auch zwei Brillen zu haben, eine mit Sehstärke und Technik und eine mit Sehstärke ohne Technik. Oder ein abnehmbares Teil für die normale Brille, oder oder oder…
    Ich würde eben gerne sehen, dass Google sich dazu Gedanken macht.

  8. tja.. in Zukunft wird dann jeder jeden autom. filmen und „unbewusst“ Teil eines perfekten Überwachungsstaats. Ganz ehrlich: Das Teil wird erhebliche Folgen haben – überwiegend negative!

  9. @Jens: „Ein mögliches (aber kostenintensives) Szenario wäre z.B. auch zwei Brillen zu haben, eine mit Sehstärke und Technik und eine mit Sehstärke ohne Technik. Oder ein abnehmbares Teil für die normale Brille, oder oder oder…
    Ich würde eben gerne sehen, dass Google sich dazu Gedanken macht.“

    Ich gehe mal bißchen auf die „Brillentechnik“ ein, bin zwar kein Optiker…

    1) 2 Brillen kämen für mich nicht in Frage, a.j.F nicht zum ständigen Wechsel. Ich habe dswegen Gleitsichtgläser, weil ich Probleme habe beim Brillenwechsel (Seh/Lese) – ich würde üble Kopfschmerzen kriegen, das weiß ich. Hängt mit neiner Seh“stärke“, die ist auf den Augen sehr unterschiedlich.

    Viel teurer wären 2 für mich auch nicht – dünne Gleitsichtgläser in meiner Stärke kosten…

    2) abnehmbares Teil: hmm, hmm – das muß klein sein, und es darf so gut wie nix wiegen. Sicher machbar, aber Stand heute bestimmt: schweineteuer, ich meine da nich „ein paar 100-dert“…

    3) WAS evtl. ginge: das Teil am Handgelenk rechts. Hand hat man immer dabei, bis 150 g wohl kein Problem – so´ne Uhr kann ich z.B. ohne weiteres rechts tragen. Als „Anhaltsinfo“: die Omega Seamaster, die der „James Bond“ oft getragen hat, die wiegt ~ 155 g mit Stahlband.

    Das „Dingens“ rechts, Hand hoch, positionieren kein Prob – da wäre nur die Zeit (wie lange kann ich den Arm hochhalten – statische Haltearbeit!) zu überdenken.