Pool: Foto-Sharing-App für Android und iOS von MediaFire

pool thumbMediaFire ist vor allem als Datei-Hoster bekannt und bereits seit 2006 aktiv. Jetzt bietet das Unternehmen mit Pool seine erste, eigene App für das Foto-Sharing an: Pool wird aktuell auf der Website Product Hunt vorgestellt. Die App steht allerdings auch bereits über den offiziellen Play Store für Android sowie Apples App Store bereit. Von der Konkurrenz soll sich Pool durch Sensibilität für Privatsphäre und persönlichere Vernetzungsoptionen als bei anderen Plattformen abheben.

Beispielsweise macht Pool Vorschläge dazu, mit wem man bestimmte Fotos teilen könnte. Das funktioniert über den Abgleich von GPS-Daten sowie hochgeladenen Fotos anderer Pool-Nutzer, so dass etwa bei einem gemeinsamen Partyfoto vorgeschlagen werden kann es auch an die mit abgelichteten Freunde zu senden. Pool lädt die Fotos dann aber nicht öffentlich hoch, sondern teilt sie nur mit den Personen, welche der jeweilige User selbst festlegt. Erhält man selbst von Freunden geteilte Bilder, kann man sie in voller Auflösung beziehen und muss sich nicht mit Kompromissen begnügen.

Laut MediaFire wolle man mit Pool zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Pool erinnere den Nutzer nämlich daran seine Fotos mit den passenden Freunden zu teilen. Zugleich vereinfache die App es, seine eigenen und die Fotos von Freunden miteinander zu synchronisieren. Da Pool die Fotos nicht öffentlich hochlädt und auch nicht weiter komprimiert, sei das Tool laut MediaFire ideal um schnell und einfach Bilder in bester Qualität miteinander auszutauschen. Zudem sei es einfacher als bei Cloud-Anbietern, wie etwa Dropbox, die Bilder direkt in der eigenen Fotogalerie abzulegen.

pool banner

Dadurch vermeide man laut MediaFire zudem, dass die eigenen Bilder mal hier und mal dort lagerten: Statt Fotos einmal bei einem Cloud-Anbieter, dann bei Instagram und auch noch in anderen sozialen Netzwerken zu horten, landen über Pool alle Fotos ohne zusätzliche Komprimierung in der Galerie.

Pool steht ab sofort für Apple iOS und Android zum Download zur Verfügung. Wer also gerne mal vergisst Bilder mit seinen Freunden zu teilen und auch selbst eigentlich noch auf Fotos wartet, kann Pool ja mal mit seinem Bekanntenkreis austesten.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

3 Kommentare

  1. Sharen, wir müssen noch viel mehr Bilder sharen. Lasset immer jeden zu jeder Zeit wissen was ihr esst, wo ihr seid, was ihr macht…

    Sicher perfekt für Instagram-Süchtige und Selfie-Hipster sicher perfekt. 🙂 Zum Glück bin ich zu alt für diesen Trend 🙂

  2. Lädt als erstes gleich mal alle deine bisherigen Bilder auf seinen Server.
    Nach 1,5 Bildern war damit Pool auch schon wieder deinstalliert

  3. Sie sollten ein Startup gründen und einen 2 Millarden Exit mit Instagram oder Flickr vorbereiten……

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.