Pocket: Sponsored Story-Feature soll die Privatsphäre des Nutzers wahren und wird nun weitflächiger verteilt (vorerst USA)

Das Team von Mozilla äußert sich in einem Blog-Beitrag dazu, was es von der aktuellen Entwicklung bezüglich Web-Content hält. So habe dieser mittlerweile oftmals die Privatsphäre der Nutzer im Visier, um ihnen im Tausch gegen deren persönliche Informationen vermeintlich hochwertigen Inhalt zu versprechen. Leider sind die gebotenen Inhalte dann oftmals noch immer enttäuschend, so Mozilla.

Bei Mozilla möchte man dafür sorgen, dass die Inhalte im Web wieder mehr zu dem werden, wonach viele Nutzer nunmal einfach auf der Suche sind: Inhalte, die es wert sind, ihre Zeit in Anspruch zu nehmen. Als einen ersten Weg in diese Richtung hat das Team zu Beginn des Jahres das sogenannte Sponsored Story-Feature in die New Tab-Übersicht von Firefox integriert. Öffnet ihr einen neuen Tab, werden euch dort hin und wieder (laut Mozilla) „besonders empfehlenswerte“ Artikel eingeblendet, die aber eben Sponsored Content sind. Dieses Feature soll nun auch in die Firefox  Nightly und -Beta Einzug halten.

US-Nutzer des Browsers sollen noch innerhalb des laufenden Monats Mai mit Firefox 60 in den vollen Genuss der Funktion kommen. Bis wir hierzulande davon etwas zu sehen bekommen, vergehen sicherlich erst noch einige Wochen bis Monate. Folgende vier Schwerpunkte hat sich Mozilla für seine Unternehmung in Richtung besseres Netz auf die Fahne geschrieben:

  • Personalization, without sacrificing privacy: All personalization happens on the client-side, without needing to vacuum up all of your personal data or sharing it with others.
  • Quality: Rewards valuable content, worthy of your time. Not just clicks.
  • Control: If you see a story you’re not a fan of, you can hide it. Or you can disable sponsored content altogether.
  • Transparency: As an open organization, all code in Firefox is open source and we’re open about all of our products and policies. (You can see exactly what data we collect, or more importantly, don’t collect)

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. Wolfgang D. says:

    D.h., der Mozilla Browser sammelt und verkauft die Daten, nur die Aufbereitung findet lokal auf meinem Gerät statt, und nicht beim Anbieter im Netz. Ich tracke mich sozusagen selber und biete den Schnorchlern schon das fertige Nutzerprofil? Oh, Mozilla, was für Leute arbeiten da bloß bei euch?

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