PlayStation Studios: PC-Portierungen werden auch in Zukunft mit Zeitabstand erscheinen

Sony ist mittlerweile dazu übergegangen viele seiner PlayStation-exklusiven Spiele nachträglich auch für den PC zu portieren – etwa „Horizon Zero Dawn“, „Spider-Man: Remastered“ oder auch „Uncharted: Legacy of Thieves Collection“. Die Betonung wird dabei jedoch auch in Zukunft auf „nachträglich“ liegen, wie der Chef der PlayStation Studios, Hermen Hulst, gegenüber dem YouTuber Julien Chièze betont hat.

Der Zeitabstand zwischen der Veröffentlichung eines Spiels für die PlayStation-Konsolen und den PC werde auch in Zukunft bei „mindestens einem Jahr“ liegen. Wer also gehofft hatte, Sony könnte sich ein Herz fassen und seine kommenden Blockbuster simultan für Konsolen und PCs veröffentlichen, sollte diese Hoffnungen lieber begraben.

Sony hatte in der Vergangenheit schon erklärt, dass man die PC-Portierungen eher als „Werbung“ für seine Konsolen verstehe. Man hofft, dass einige PC-Gamer auf den Geschmack kommen und erkunden möchten, was eine PlayStation 5 ihnen an Mehrwerten bieten könnte. Der „Sicherheitsabstand“ zwischen PlayStation- und PC-Versionen sorgt dann dafür, dass zum Launch der neuen Titel immer die Konsole im Fokus bleibt.

Eine Ausnahme von der Strategie soll es aber geben: Live-Service-Spiele. Die generieren fortlaufend Einnahmen durch Mikrotransaktionen und Co. Jene könnten laut Hulst dann doch zeitnäher oder gar zeitgleich für PlayStation und PC auf den Markt kommen. Generell rechnet man bei Sony damit, dass man bis 2025 rund die Hälfte seiner jährlichen Games auch für den PC und / oder mobile Endgeräte umsetzen werde.

Kürzlich wurde ja etwa das richtig tolle „Sackboy: A Big Adventure“ für den PC angekündigt. Auch „Returnal“ soll Gerüchten zufolge bald für den PC bestätigt werden. Bevor wir dann aber beispielsweise den im November 2022 erscheinenden Triple-A-Blockbuster „God of War Ragnarök“ am PC sehen werden, wird es mindestens Ende 2023 sein. Jenes Spiel wird mit Sicherheit eines meiner Highlights des Jahres.

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