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PayPal will den Handel und die Zahlung mit Kryptowährung zulassen

PayPal will den Handel sowie die Bezahlung mit Kryptowährung über seine Plattform zulassen. Funktionieren soll das über die digitalen Wallets von PayPal. Über jene soll ab Anfang 2021 dann etwa der Kauf und Verkauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen möglich sein.

PayPal hofft, dass dadurch mehr Nutzer mit virtuellen Währungen hantieren. Gleichzeitig möchte man sich auf neue, digitale Währungen von großen Banken und Unternehmen vorbereiten, so das Management. In den USA soll es sogar schon in den kommenden Wochen losgehen. Wir müssen in Europa aber noch auf die erste Jahreshälfte 2021 warten.

Damit zieht PayPal nun nach – andere Anbieter wie Square Inc. oder Robinhood Markets Inc. erlauben über ihre Plattformen bereits den Kauf und Verkauf von Kryptowährung. PayPal hatte erst einmal abgewartet, verfügt aber über eine noch größere Reichweite. Kryptowährungen sind dabei attraktiv für Spekulanten – da kann man möglicherweise viel Geld verdienen, wie im Falle von Bitcoin, aber auch deftig reinfallen, wie andere Beispiele gezeigt haben.

PayPal will die Kryptowährungen dann bei Zahlungen umrechnen – etwa in US-Dollar. Händler erhalten dann also nicht plötzlich Bitcoin und Co. Anfangs will PayPal sich ohnehin auf Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin beschränken. Als Partner fungiert dabei die Paxos Trust Company.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. PayPal will den Handel und die Zahlung mit Kryptowährung zulassen, Sorry das lässt wenn die BaFin bei uns zu aber nicht PayPal die können maximal den Service anbieten und da ist es fraglich ob die entsprechenden Währungs Verantwortlichen das zulassen

    • Das ist ja eh kein richtiger Crypto Service. Das Geld bekommst du schlussendlich von Paypal als ganz gewöhnliche fiat USD. Insofern weiß ich nicht, was daran regulatorisch kritisch sein könnte.

  2. Oliver Wegner says:

    Alles in allem dürfte man dann nach heutigem Stand bei ca. (mindestens) 6 € pro Transaktion an „Gebühren“ landen. Bin mir nicht sicher ob das bei dem Standarduser bei einer geschätzten durchschnittlichen Tagestransaktionssumme von vielleicht 30 € Sinn macht, na mal abwarten. Find ich natürlich erstmal gut.

    • Hoffentlich kann man auch kryptozahlungen von anderen Dienstleistern entgegen nehmen. Und an diese senden. Und nicht nur an Leute die selbst bej Paypal angemeldet sind. Weil Paypal ist in vi len Ländern ein fremdwort

      Im internationalen Zahlungsverkehr wird es meistens teuer bei ner Banküberweisung. Selbst wenn bei kryptowährungstransaktiomen eine Gebühr von 6€ erhoben wird, wäre das richtig günstig.

    • Gerade das macht PayPal ja nicht. Sie zahlen nicht wirklich in Bitcoin. Aber natürlich muss PayPal Bitcoin kaufen, wenn du dein Geld tauschst, sonst haben sie das Währungsrisiko. Aber da reicht es ja auch 1x in der Stunde von allen Usern gemeinsam eine Transaktion zu machen. Sind somit für den Einzelnen verschwindend kleine Gebühren. Ausserdem kennst du den Wechselkurs noch nicht. Es gibt nicht den einen offiziellen Wechselkurs, sondern jede Börse hat ihrem eigenen Kurs, der sich aus Angebot und Nachfrage ableitet, also eher wie bei Aktien. Die meisten verlangen dann noch eine Wechgselgebühr von 1%, plus Transaktionsgebühren. PayPal möchte einfach nen Stück vom Kuchen abhaben. Und sie können es günstiger anbieten, aus o.g. Gründen. Natürlich muss jedem klar sein, dass man keinen echten Bitcoin besitzt, sondern nur virtuell. Trotzdem sehe ich es positiv, denn es wird Bitcoin etwas mehr ins Bewußtsein der normalen Leute bringen. Und das reine investieren vereinfacht es auch. Ich bleibe trotzdem beim echten Bitcoin.
      Für “Überweisungen“ in Bitcoin bietet sich übrigens Lightning an. Geht in wenigen Sekunden, und kostet wenige Satoshies. Bisher aber nur mit Glück auch mit größeren Summen, da das Netzwerk noch im Aufbau ist.

  3. Ich weiß auch nicht bin da ja immer noch etwas Skeptisch. Eine Währung komplett am Staat vorbei zu nutzen. Finde ich immer noch komisch so komplett ohne Regulierung. Klar hat Vorteile aber auch ein Paar Nachteile. Und es sieht komisch aus wenn man 100€ tauscht und dann nur 0,01BTC hat oder wo liegt grade der Kurs. Aber wenn es vereinfacht wird dann OK. Wobei wenn es einfacher wird gibt es vielleicht auch mehr Leute die dann die Netten Menschen die malware verbreiten auch bezahlen.

    • Du kannst es auch in Micro- oder mili bitcoin ausdrücken. Dann hört sich die Summe größer an. Wenn man das unbedingt brauch. Oder satoshi. 1 satochi ist glaube ich ein milliardstel bitcoin.

      Ohne Gewähr

      • 1 Bitcoin entspricht exakt 100.000.000 Satoshi. Aufgrund dieser relativ einfachen Umrechnung, kann der jeweilige Wert schnell ermittelt werden: Bei einem Satoshi handelt es sich um 0,00000001 BTC (Bitcoin).

        Der aktuelle kurs passt fast ( 0,01BTC = 109€ Stand 13 Uhr)

    • Eine Währung ohne den Staat ist die einzige Lösung meiner Meinung nach. Derzeit wird Geld von der FED oder EZB aus dem nichts erzeugt in solchen Mengen, da wird mir schwindelig. Eine Frage der Zeit bis wir Hyperinflation bekommen.
      Bitcoin ist auch derzeit nicht die Lösung, zu langsam, Transaktionen zu teuer. Aber man arbeitet an den Bitcoin, um ihn zu verbessern.

    • Klar hat Bitcoin Vor- und Nachteile. Wie eigentlich alles. Auch Bargeld, Aktien, Gold,… Es gilt je nach Einsatzzweck die richtige Wahl zu treffen. Wenn man an die große Geldentwertung glaubt, dann ist das Ziel, raus aus Bar- und Buchgeld. Das geht mit substanziellen Aktien, mit Gold, aber auch mit Bitcoin, oder Immobilien. Jeder Punkt davon hat eigene Nachteile! Wer in 10 Jahren vorne liegen wird, kann ich dir erst danach sagen, aber wer in der Vergangenheit vorne lag, ist leicht für jeden nachvollziehbar. Für mich persönlich ist der Mix der Weg, denn nur auf ein Pferd zu setzten ist gefährlich.

  4. Ich nutze sehr gern die Vorteile von PayPal. Schnell, einfach, bequem … Mit Bitcon & … wir alles noch „virtueller“ aber die Sorge um die Sicherheit bleibt real.

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