PayPal kauft eCommerce-Unternehmen Honey

PayPal hat die größte Übernahme seiner Geschichte verkündet. Für 4 Milliarden US-Dollar holt man sich das eCommerce-Unternehmen Honey an Bord. Honey Science Corp verdient sein Geld mit Vermittlungsgebühren durch eine Browsererweiterung, die während eurer Online-Shoppingtour automatisch aktuelle Rabattcodes für den Shop findet, in dem  ihr gerade unterwegs seid und die Codes auch direkt eingibt. Der Nutzer kann sich auch eine Droplist anlegen und sich über besonders niedrige Preise von Produkten auf dieser Liste informieren lassen.

„Honey is amongst the most transformative acquisitions in PayPal’s history. It provides a broad portfolio of services to simplify the consumer shopping experience, while at the same time making it more affordable and rewarding,“ … „The combination of Honey’s complementary consumer products with our platform will significantly enhance our ability to drive engagement and play a more meaningful role in the daily lives of our consumers. As a partner of choice for our merchants, this is another way that we can help them build and strengthen their customer relationships, provide personalized offers, and drive incremental sales. The combination of Honey and PayPal adds another significant and meaningful dimension to our two-sided platform.“ – Dan Schulman, CEO von PayPal

Honey hat 17 Millionen aktive Nutzer, vor allem die dürften für PayPal interessant sein. Der Bezahldienst kann nun verschiedene Wege gehen, um Geld mit der Übernahme zu verdienen. Zum einen kann man sein Händlernetzwerk nutzen, um Honey anzupreisen, zum anderen kann man auch eine All-in-One-Lösung aus Rabattierung und Bezahlen bauen und vieles mehr. Das Ergebnis dürfte auf jeden Fall attraktiv für den Kunden sein. Wer möchte nicht gern sparen und die Bezahlung auf schnellem Wege erledigen?

Die Übernahme soll im ersten Quartal des nächsten Jahres erledigt sein. Ich bin gespannt was PayPal daraus macht und ob wir auch hierzulande mit Honey konfrontiert werden.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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4 Kommentare

  1. Verstehe ich das richtig, ein Plugin von Paypal prüft für jede Seite die ich ansurfe, ob es eine Shoppingseite ist und ob es dafür einen Rabattcode gibt?

    Und überträgt dafür wohl jede Seite an Paypal/Honey?

    Erinnert sich noch wer an „Nackt im Netz“?
    https://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/Nackt-im-Netz-Millionen-Nutzer-ausgespaeht,nacktimnetz100.html

    Vor dem Installieren von Browser-Plugins bitte kurz innehalten: https://www.datenwache.de/privates-surfen/

    • Wenn es um paar Cent Ersparnis geht, geben leider viele Leute ihre ganzen Daten her, weil man hat ja nichts zu verbergen… Man redet einfach gegen eine Wand bei solchen Menschen.

      • @Jarlave

        Ich glaube an das „ich habe nichts zu verbergen“-Argument ja nicht. Ich bin davon überzeugt, die meisten Menschen die so argumentieren wissen nicht, WAS sie wirklich zu verbergen haben und wie wenig die paar Cents im Gegenzug wert sind.

        Ich versuche mir bei der Datenwache ja das missionieren ein wenig zu verkneifen und aufzuklären. Denn am Ende kann ja jeder seine Entscheidung treffen wie er mag, aber die Konsequenzen zu kennen und zu verstehen ist wichtig.

  2. Wenn die da nicht auf ein Honeypot reingefallen sind…. 😀

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