parkpocket will in Großstädten bei der Parkplatzsuche helfen

Wer wie ich in einer Großstadt wohnt und dann auch noch ein Auto besitzt (was schon irrsinig genug ist), kennt sicherlich die Qualen der Parkplatzsuche. Glücklicherweise leben wir in einer digitalen Welt und Apps für die freie Parkplatzsuche sind keine Mangelware in den App Stores – zumindest, wenn man gewillt ist Geld für überteuerte Parkhäuser zu zahlen. Zu den zahlreichen Apps gesellt sich jetzt „parkpocket“, die aus der Entwicklerschmiede Wayra der Telefónica Deutschland stammt.

parkpocket-App03-logo

Laut Statistik heißt es ja, dass bis zu 40 Prozent des Verkehrsaufkommens in Innenstädten durch Fahrer auf der Suche nach einem Parkplatz verursacht wird. Während ich der Zahl aus eigener Erfahrung definitiv glauben schenke, tue ich mich nach wie vor etwas schwer damit, meine Euros in teure Parkhäuser zu investieren. Doch manchmal kommt man leider nicht drumherum. Da ist eine zuverlässige Parkplatz-App ein guter Helfer.

parkpocket ist an die Datenbanken der führenden deutschen Parkhaus-Anbieter angeschlossen, sodass eine Echtzeit-Aktualisierung freier Parkplätze für viele Großstädte wie Hamburg, Köln und München (sämtliche Großstädte Deutschlands sollen bald abgedeckt sein) jetzt schon integriert ist. Darüber hinaus bietet parkpocket eine Übersicht zu den Preisen der jeweiligen Parkhäuser pro Parkstunde sowie Öffnungszeiten.

parkpocket-App01

 

Parkhäuser können wahlweise auf einer Karte oder auf einer Liste, basierend auf dem nähesten, angezeigt werden. Dadurch können Preise direkt miteinander verglichen werden. Habt Ihr Euch dann für ein Parkhaus entschieden, könnt Ihr Euch von parkpocket dank Google Maps- und Apple Karten-Schnittstelle direkt dorthin navigieren lassen. parkpocket ist kostenlos sowohl für iOS als auch Android ab sofort erhältlich.

Die App macht zumindest optisch schonmal einen guten Eindruck. Ob ich dadurch meine Meinung gegenüber Parkhäuser und deren Preise noch ändere? Bezweifle ich. Aber für den Notfall werde ich mir die App vielleicht mal installieren. Nutzt Ihr solche Apps zur Parkplatzfindung und kennt eine gute Alternative im Meer der Parkplatz-Apps?

(Quelle: Telefónica Blog)

parkpocket
parkpocket
Preis: Kostenlos

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Nerdlicht in einer dieser hippen Startup-Städte vor Anker. Macht was mit Medien... Auch bei den üblichen Kandidaten des sozialen Interwebs auffindbar: Google+, Twitter, Xing, LinkedIn und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

7 Kommentare

  1. hm, nicht so richtig eine app, aber durch eine app begleitet, ist das Angebot von http://www.servipark.com/de/
    damit findet man in vielen Städten sehr günstige Parkplätze.

  2. Wow, schon über 10 Downloads. 😉

  3. Werd die App mal testen, bisher hab ich immer http://www.parkopedia.com benutzt.

  4. Ich weiß nicht, wie die Angebote sind, habe die Apps selber nicht ausprobiert, finde aber die Idee, seinen eigenen Parkplatz gegen eine kleine Gebühr zur Verfügung zu stellen nicht schlecht.. Dazu habe ich zwei Apps (Android) gefunden:

    Einfach parken mit parku

    ampido Parken ParkplatzSharing

    Wie gesagt, die Idee dahinter finde ich gut, selber ausprobiert noch nicht, vielleicht kann ja jemand hier was dazu sagen..

  5. @Mr.C: Coole Sache. Wenns sowas auch mal für P+R und vor allem Pendlerparkplätze geben würde, wäre ich begeistert. Vielleicht übersehe ich es auch zur nächtlichen Stunde.

    @Pascal: Du liebst fast automatisch die modernen günstigen deutschen Parkhäuser wenn du mal eine Zeit im Ausland warst. In Brüssel nimmt der Automat keine neuen Euroscheine (Brüssel = Hauptstadt Europas) und kein Kleingeld (kein Schlitz da). Braucht man auch nicht: erste Stunde 5 Euro. Die Allianz-Arena ist schon fast extrem hierzulande mit 10 Euro, in Amerika sind bei Sportveranstaltungen 20 Dollar oder bei Großveranstaltungen auch schonmal 40 oder 50 Dollar nötig.

  6. Sehe ich auch so. Ich meide auch teure Parkhäuser wo es nur irgendwie geht. Und wenn ich mal zum einkaufen in eine größere Stadt fahren will, dann bevorzuge ich solche Städte in der Nähe bei denen man nah der Einkaufszentren die Möglichkeit hat kostenlos zu parken. Ich sehe es nämlich absolut nicht ein 3-4 Euro pro Stunde und noch mehr nur dafür zu bezahlen, dass mein Auto irgendwo stehen darf während der Zeit ich in den Geschäften Geld ausgebe.

  7. Danke für den Tipp. Ich hab sie eben mit der Webseite von Mr.C verglichen und fand die Webseite besser. Leider ist bei beiden nur Parkhäuser vertreten und nicht die Parkbewirtschaftungszonen die hier in Berlin inzwischen überhand nehmen.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.