Osram Smart+: Schaltbare Steckdose mit Hue Bridge koppeln

Wenn man sein Smart Home ausrüstet, dann kann man im Laufe der Jahre zahlreiche Lösungen zusammentragen. Kommt ja immer was neues auf den Markt. So gibt es per WLAN schaltbare Steckdosen, die keine eigene Bridge benötigen – oder solche, die eigentlich eine voraussetzen. Ich hatte mir seinerzeit einen ganzen Schwung der Osram Smart+ geschossen, die gab es mal im Angebot für knapp 13 Euro das Stück. Sind nicht ganz so groß und qualitativ passt das.

Aber: Setzen eine Bridge voraus. Da gibt es natürlich die des Herstellers, allerdings ist es auch möglich, die Osram Smart+ mit anderen Gateways zu koppeln. Homee funktioniert beispielsweise – und auch der Echo Plus beherrscht die Anbindung. Aus Licht-technischen Umbaugründen habe ich derzeit wieder alle steuerbaren Lampen an die Hue-Bridge verfrachtet, sodass ich eigentlich keinen Echo Plus brauche – als Lautsprecher fällt er raus, da ich im Wohnzimmer auf Sonos setze – und als Steuerzentrale reicht auch der Dot, der weniger auffällig aussieht.

Bedeutete aber auch für mich, dass ich für die Osram Smart+ eine Lösung finden musste – denn an diesen Dosen hängen bei uns unter anderem Nicht-Hue-Lösungen, die ich aber auch gerne via Alexa oder Hue steuern würde. Und Hue ist schon das Stichwort, denn die Osram Smart+ lässt sich nicht nur mit dem Echo Plus kopplen, sondern auch der Hue Bridge. Man schließt die Steckdose an, drückt mehrere Sekunden auf den Powerknopf, bis dieser „Klack“ macht – und dann startet man de Suchlauf über die Hue-App nach neuen Lampen.

Wichtig: Die Bridge sollte für die Einrichtung direkt neben der Dose sein, dann klappt es am besten. Und wenn die Dose gefunden wurde, dann kann diese umbenannt und ganz normal gruppiert werden. Lässt sich dann in der Hue-App ansprechen und auch in Amazon Alexa.

Was nicht direkt geht, das ist das Durchschleifen der Dose auf Apple HomeKit über die Hue Bridge. Aber Nutzer, die eh nur auf HomeKit setzen, bekommen ja mittlerweile auch die reine (teurere) HomeKit-Ausgabe der Osram-Steckdose.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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24 Kommentare

  1. Die Osram Steckdose war bei mir etwas störrisch, und hat sich erst nach etlichen Versuchen richtig einrichten lassen. Aber seit dem funktioniert das wunderbar. Damit schalte ich, über Alexa, eine Living Color Leuchte an/aus welche sonst nicht zu Alexa kompatibel wäre.

  2. Der einzige Nachteil ist, dass man über die HUE-Bridge keine Updates der Steckdosen machen kann…

    Ich habe auch einige der Osram-Steckdosen im Einsatz an der HUE-Bridge. Funktionieren bislang problemlos, auch wenn eine der Steckdosen immer als nicht verbunden angezeigt wird…schalten tut sie aber trotzdem 😉

  3. Kann ich die Steckdosen dann auch über den Hue Dimming Switch ein-/ausschalten? Wenn ich die dann im Idealfall noch in Szenen einbinden kann, könnte ich dann mit einem Schalter einstellen, dass ich beim ersten Betätigen des Ein-Schalters z. B. die Smart+ einschalte, mit dem zweiten Betätigen den Smart+ aus und dafür meine Lightstrips an und mit dem dritten Betätigen beides an.

  4. Ich hab 6 Stück davon an der Hue Bridge im Einsatz, schalte damit bei 2 Zimmern sogar die Phase des normalen Lichtschalters. Außerdem einen RGB Gardenspot. Funktioniert alles einwandfrei. Mit Homebridge auch problemlos in HomeKit…

  5. Ich habe meine Küchenbeleuchtung mit so einer Steckdose ausgestattet. Dazu noch den Bewegungsmelder von Philips.

    Man gewöhnt sich echt sehr schnell daran, dass das Licht eingeschaltet wird, wenn ich die Küche betrete.
    Ist gerade jetzt im Herbst/Winter eine tolle Sache.

  6. Habe ca. 4 Osram Steckdosen hier mit Alexa und Philips Hue im Einsatz. Klappt alles wunderbar. So kann ich auch meinen Subwoofer per Sprachbefehl (und Harmony FB) anschalten.

    • Meiner geht an, sobald er ein entsprechendes Signal vom Receiver erhält. Ist das nicht Standard ?

      • Klar ist das normal, allerdings ist dein Aktiv-Subwoofer dann immer im Standby und verbraucht deutlich mehr Strom als die Steckdose im Standby braucht…

        Sicherlich ist Beides vernachlässigbar klein, wenn man diverse alte Geräte im Haushalt hat, aber man spart ja heutzutage, wo man kann 😉

        • Ich glaube wir sprechen hier von monatlichen Cent Beträge beim Unterschied vom Sub und Steckdosen Standby.

          So teuer ist Strom auch nicht mehr, mydealz sei Dank.

          • Naja, mein AW-1000 von Nubert verbraucht 4 Watt und mein Denon AVR-X4500H braucht ca. 7 Watt = sind ca. 30 € im Jahr. Habe meine Osram Steckdose 3fach amortiersiert in einem Jahr 😉

            • 7 Watt bei 0,28€ pro kWh sind knapp 17€ im Jahr, also 1,42€ im Monat.

              Ich habe einen Klipsch R-112 sw + Denon X3200W = 4-5W, sprich ca 1€ im Monat.

              Eine Tüte Gummibärchen ist teurer 🙂

              btw:
              Ich habe meine ganze 90qm Wohnung mit Smarthome ausgerüstet, überall Hue leuchten etc. Dazu habe ich einen 65 Zolll Fernseher OLED die erwähnte Anlage, einen Gaming Rechner, Konsolen und hier sogar einen Trockner mit B stehen und komme im Jahr nicht über 1500kWh als Single.
              Mit den myDealz Aktionen etc zahle ich, wenn man die Gutscheine abrechnet vielleicht 20-25€ im Monat für Strom.
              (Dieses Jahr werde ich wohl zu Vattenfall wechseln und eine Sonos One abstauben für Lau, obendrauf noch 40€ Cashback)

              Was will ich damit sagen:
              Wer es schlau anstellt umgeht dem Mythos des sehr teuren Stroms.

              • Ist gibt Menschen, die haben den eigentlichen Sinn des Stromsparens immer noch nicht verstanden 😉

                Trotzdem schönen Sonntag 🙂

                • Ein Öko? Ach wie niedlich.
                  Dir auch

                  • Muss ja jeder für sich entscheiden, wieviel Strom er verbrauchen oder sparen möchte. Wenn es dir Spass macht ständig den Stromanbieter zu wechseln, damit du Kosten einsparen kannst, na bitte schön. Ich beziehe Strom bei meinem städtischen Anbieter mit jährlicher Steigerung des Rabattes und muss nicht ständig wechseln, geht sicherlich auch günstiger, aber der Aufwand der damit verbunden ist, ständig den Anbieter zu wechseln, ist höher als sich ein paar Steckdosen anzuschaffen, die die Geräte ein- und ausschalten und somit Strom und Geld sparen. Und deine Rechnung mit den kostenlosen Sonos One geht auch nicht ganz auf, diese Tarife mit Beigaben sind teurer als ohne Beigaben, im Falle deines Sonos One macht das ca. 180 € aus. Da könnte ich mir den Sonos One auch gleich so kaufen und einen günstigeren Stromtarif wählen. Vergleiche mal bei Vattenfall den Tarif Easy 12 Extra mit Easy 12. 😉

                    • Na ja, der Aufwand beläuft sich alles in allem vielleicht auf eine halbe Stunde, und dafür kann man mehrere hundert Euro sparen. Und das jedes Jahr.

                      Also für das Geld investiere ich gerne die halbe Stunde :).

                    • Stromanbieterwechsel geht inzwischen in unter 2 Minuten, eher sogar noch weniger.

                      Dieses Jahr gibt’s eine Sonos One + 40€ Cashback, letztes Jahr gab es 210€ Amazon Gutscheine. 2 Jahre davor sogar einen Weber Grill. Und natürlich muss man die Ginmicks im Preis abziehen und danach mit dem günstigsten vergleichen.

                      Lsss dir sagen:
                      Da macht wechseln tatsächlich Freude!

                    • Ist es mir nicht wert. Ich spare ja auch bei meinem städtischen Stromanbieter mit entsprechendem Tarif, da die mittlerweile auch auf die Vielzahl der Angebote reagiert haben, um eine Kundenabwanderung zu verhindern. Der eine spart zusätzlich mit entsprechenden Steckdosen (alleine meine 2 Sky Q Receiver verbrauchen im Standby je 17 Watt, das sind zusammen über 80 € im Jahr) und der andere eben mit regelmässigem Wechsel des Stromanbieters. Muss jeder für sich entscheiden, wie er am besten Sparen kann und will.

  7. Wenn wir schonmal dabei sind: Habt ihr eine gute App für Windows in Benutzung, mit der man (wie z.B. bei iConnectHUE) die ganzen Schalter, Steckdosen, Leuchten usw. bearbeiten kann? Auf Dauer ist das auf den kleinen Displays in steigendem Alter etwas mühsam 😉

    Ich habe im Moment die App „Hue Essentials“ auf meinem Android-Smartphone, da es iConnectHUE ja leider nur für iOS gibt und ich keine Apple-Geräte mehr nutze.

  8. So mal am Rande.
    Gibt es eigentlich eine (fast) komplette Übersicht aller Streckdosen und deren Bridges?

    Ich würde gerne mal genauer, was die Geräte eigentlich so an Watt benötigen.

    Sonoffs bspw. brauchen trotz WLAN nur 0.7 Watt und 0.9 Watt angezogen.

    Da würde mich interessieren, ob HUEs da deutlich weniger mit deren eigener Funklösung benötigen. Besonders auch der Verbrauch der Bridge würde mich dabei interessieren. Und ob die Bridges auch manuelle Schaltzustände mitbekommen.

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