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Oppo stellt Augmented-Reality-Headset namens Oppo AR Glass 2021 vor

Im Rahmen seines Inno Day 2020 hat Oppo nicht nur ein neues Konzept-Smartphone vorgestellt, sondern auch sowohl eine Augmented-Reality-Anwendung namens CybeReal AR als auch ein dazu passendes Augmented-Reality-Headset präsentiert. Letzteres hört auf den Namen Oppo AR Glass 2021. In beiden Fällen handele es sich laut Oppo aktuell aber ebenfalls noch um Konzeptstudien.

Das Oppo AR Glass 2021 basiert auf einer zweiteiligen Gehäusekonstruktion, die kompakte Maße und ein sehr geringes Gewicht ermögliche. So wiege das Oppo AR Glass 2021 nur 117 Gramm. Das Headset lässt sich mit Smartphones verknüpfen und reagiert automatisch auf die Positionsveränderung im Raum. Verschiedene Sensoren spielen da zusammen – etwa zwei Fisheye-Kameras, ein ToF-Tiefensensor und ein RGB-Sensor. Innerhalb von Millisekunden werde so die Position des Trägers im Raum erkannt.

Zum Einsatz kommen hier OLED-Displays mit jeweils 0,71 Zoll. Die Auflösung nennt der Hersteller in seiner Pressemitteilung leider nicht. Oppo stellt auch eine Gestensteuerung in Aussicht: Ihr könntet also etwa vor der AR-Brille Gesten ausführen, die dann an einem verbundenen Smartphone die Bedienung vollziehen, ohne dass ihr jenes aus der Tasche fischen müsst. Mit mobilen Endgeräten will man sich dabei via USB Typ-C verbinden.

Die AR-Anwendung CybeReal wiederum soll in der realen Welt hilfreiche Zusatzinformationen einblenden. Sie arbeitet mit Cloud-Unterstützung. Denkbar wären etwa Hilfestellungen zum Auffinden eines Ortes oder einer Straße. Dafür will man neben Bluetooth und Wi-Fi auch GPS einsetzen, wenn ein Smartphone verbunden ist. Kameras und SLAM-Algorithmen spielen dabei mit den genannten Schnittstellen zusammen, um die präzise Ortung und die geringen Latenzen zu erlauben, so Oppo. Soll nicht nur in Außenarealen, sondern nach Oppos Willen auch in Innenräumen funktionieren.

Klingt also definitiv nach spannenden Konzepten, die Oppo sicherlich bald auch noch weiter aufschlüsseln wird. Verfallt aber nicht zu sehr in Euphorie. Denn es bleiben eben Konzepte und ob und wann es da wirklich auf dem Massenmarkt zur Sache geht, ist aktuell offen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Welches war das das Konzept Smartphone?

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