Oppo: ColorOS 13 auf Basis von Android 13 startet

Oppo hat soeben Einzelheiten zu ColorOS 13 auf Basis von Android 13 verraten. Die neue Oberfläche integriert nicht nur die Features des neuen Betriebssystems von Google, sondern fügt auch allerlei eigene Anpassungen hinzu. Abseits der Vorstellung der Features sprach Oppo außerdem über die Pläne für die Verteilung.

Oppo setzt bei ColorOS 13 auf eine neue Optik: Das sogenannte „aquamorphe Design“ soll mehr Übersichtlichkeit, Komfort und Benutzerfreundlichkeit schaffen. Es sei laut Oppo von „natürlichen Wassereffekten“ inspiriert. Das spiegelt sich etwa in neuen Animationen wider. Adaptive Layouts für verschiedene Bildschirmformate sind ebenfalls Bestandteil der Oberfläche. Als erste Geräte erhalten die Find X5 Pro und Find X5 das Upgrade. Im weiteren Jahresverlauf erscheint es für weitere Modelle und geht 2023 dann in die Vollen.

Eine neue Serie von Always-On-Displays unter dem Namen „Homeland“ ist ebenfalls mit von der Partie. Das Always-On Display zeigt nun auch personalisierte Informationen, etwa zu Musik-Apps oder Essenslieferungen, an. Die Zusammenarbeit zwischen Oppo und Anbietern wie Bitmoji und Spotify ermöglicht es dabei, eine große Auswahl personalisierter Möglichkeiten anzubieten. ColorOS 13 wurde zudem erstmals mit der Dynamic Computing Engine, einer selbst entwickelten Lösung auf Systemebene, ausgestattet. Durch die Engine will der Hersteller etwa längere Akkulaufzeiten und die Möglichkeit, mehrere Apps im Hintergrund geöffnet zu halten, herausquetschen.

Auch setzt man auf einen neuen Meeting Assistant. Der Meeting Assistant priorisiert automatisch Datenpakete, um die stabile Verbindung während bei Online-Meetings zu gewährleisten. Zudem vereinfacht er Banner-Benachrichtigungen, um Ablenkungen zu minimieren und ermöglicht Nutzern, eine Oppo-Notes-Verknüpfung hinzuzufügen, um in einem Pop-up-Fenster Besprechungsprotokolle via Google Notes aufzunehmen.


Die Multi-Screen-Connect-Funktion sorgt für eine reibungslose Verbindung zwischen Smartphone und PC.  Wird das Smartphone via Multi-Screen Connect mit einem PC verbunden, können mehrere mobile Apps gleichzeitig auf dem PC-Bildschirm angezeigt werden. Das neue ColorOS 13 integriert aber natürlich auch die grundlegenden Datenschutzfunktionen von Android 13. So löscht das System beispielsweise automatisch nach einer kurzen Zeitspanne den Verlauf der Zwischenablage. Darüber hinaus kann mit der Nearby-Wi-Fi-Funktion Wi-Fi genutzt werden, ohne spezifische Standortinformationen preiszugeben.

Eigener Dreh von Oppo: Auto Pixelate kann die Profilfotos und Namen in Chat-Screenshots mit einem Fingertipp automatisch erkennen und unkenntlich machen. Der neue Private Safe wird wiederum mit Advanced Encryption Standard (AES) verschlüsselt.

Im Rahmen der weltweiten Einführung von ColorOS 13 plant Oppo, innerhalb eines Jahres fast 35 Smartphone-Modelle zu aktualisieren. Über 60 Länder und Regionen und bis zu 160 Millionen Nutzer werden das neue Betriebssystem anwenden können – damit wird das aktuelle Update zum größten in der Geschichte von ColorOS, wie Oppo angibt. Der Rollout startet ab sofort mit dem Find X5 Pro und Find X5. Ab 2023 wird ColorOS 13 für über 20 weitere Geräte erscheinen.

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3 Kommentare

  1. Gibts eigentlich schon eine Timeline für Realme? Android 12 kam da bei mir zumindest auch recht flott.

  2. Ist das eine finale Version? Laut dem Bild im Artikel ist das ne Beta?

  3. Wann kommt endlich ColorOS 12 für das Oneplus Nord 2?
    Für mich immer noch unerklärlichen warum das alles so lange dauert. In Zukunft nur noch Pixel oder Samsung.

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