Opera für Chromebook: Alternativer Browser nun als optimierte Version für Chrome OS verfügbar

Seitens Opera heißt es seit heute, dass man mit dem Opera Browser den weltweit ersten alternativen Browser anbietet, der für Chromebooks optimiert worden sei. So habe man eingesehen, dass im vergangenen aber auch in diesem Jahr Chromebooks zu denjenigen Geräten gehören, die in den Haushalten mehr und mehr verwendet werden. Auf den Geräten habe man aber außer Chrome keine wirklich für das System ausreichend optimierte Alternative, so Opera weiter, weshalb man das nun ändern wollte.

So sind für Besitzer eines Chromebooks dank Opera nun auch Funktionen wie integrierte Messenger, ein kostenloses, unbegrenztes integriertes VPN, Werbeblocker und Tracker-Blocker, Schutz vor GDPR-bezogenen Cookie-Dialogen sowie eine integrierte Krypto-Wallet verfügbar. Hinzu kommen fünf Farbthemen, die sowohl im dunklen als auch hellen Design funktionieren und auch der Nachtmodus des Browsers ist unter Chrome OS verfügbar. Opera für Chromebook basiert auf Opera für Android und soll dadurch besonders schnell und leicht ausfallen. Natürlich lässt sich Opera für Chromebook auch mit allen anderen Versionen des Browsers synchron halten.

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16 Kommentare

  1. Ich bin gespannt, ob sich dieser Browser die Tabs merken kann, nachdem er geschlossen wurde. Bei Chrome muss man dafür immer erst Strg+T drücken.
    Wohlgemerkt gibt es dieses Verhalten nur bei ChromeOS! Keine Ahnung wer sich diesen Quatsch ausgedacht hat…

  2. Habe ich eingestellt.
    Ich finde das Ganze sehr merkwürdig:
    Nach einem Neustart des Chromebooks (bzw. nach dem Einloggen) wird automatisch Chrome gestartet. Hier werden nun auch alle zuletzt geöffneten Tabs gestartet.
    ABER: Wenn ich das Chrome-Fenster schließe und wieder öffne sind keine Tabs geöffnet. Nur wenn ich Chrome mit Strg+T starte öffnet sich der Browser mit den zuletzt geöffneten Tabs.

  3. Hab ich gerade mal getestet. Opera ist bei mir nach wie vor nur eine emulierte Android App, welche noch nichtmal die Auflösung vernünftig dargestellt bekommt. Schriften sehen entsprechend unscharf aus. Ist wohl nur Marketing, was Opera hier betreibt.

    • Hat mich schon gewundert wie die das machen wollen…
      Aber gut zu wissen, dass leider keine Alternative ist.
      Benutze ab und zu den Edge Browser in der Beta Version über die Linux Installation.

      • Einen performanten alternativen Browser kann man meiner Meinung nach auf Chrome OS nur auf zwei Arten realisieren:
        1) Nativ über das Linux-Subsystem, wie Du es beschreibst
        2) Bei Chromebooks mit ARM CPU evtl. über das Android-Subsystem. Ich weiß aber nicht, ob die Android Apps auf ARM Chromebooks nativ ausgeführt werden oder auch hier eine Emulation verwendet wird.

    • Fred Schneider says:

      Auf meinem Chromebook Duet scheint es wirklich eine native Chrome-OS-App zu sein. Gibt es den vielleicht nur für ARM-Geräte? Ich hab Opera schon ewig nicht genutzt und bin überrascht, welche unsinnigen Funktionen der bietet (Chats?, Crypto Wallet?). Ist es richtig, dass der gar keine Addons unterstützt? Der vorhandene Ad-Blocker funktioniert eher bescheiden.

      Warum sollte man Opera verwenden? Es ist ja gerade das schöne, dass es sich bei dem vorinstallierten Chrome um die vollständige Desktop-Version mit Add-Ons usw. handelt. Da kann man auch zur Android-Version von Firefox greifen, wenn man Chrome nicht nutzen möchte.

  4. An der Stelle verweise ich gerne an Michael Kutzek, der vor ein paar Tagen in seinem Blog den Opera-Browser in Bezug auf Datenschutz untersucht hat:

    „Die Voreinstellungen des Browsers sind eine Katastrophe – insgesamt hinterlässt Opera einen geradezu datenschutzfeindlichen Gesamteindruck.“

    „Am besten schützt man seine Privatsphäre und Sicherheit mit der Deinstallation von Opera.“

    Quelle:
    https://www.kuketz-blog.de/opera-datensendeverhalten-desktop-version-browser-check-teil13/

    • Nichts für ungut, Sirius. Aber wer sich bei der Nutzung von ChromeOs und der engen Google-Integration Sorgen um den Datenschutz macht, der nutzt das falsche Betriebssystem.

  5. Hans Schubert says:

    OPERA ist ja eigentlich ein guter Browser im Gegensatz zu Chrome, aber vielleicht sollte man ehrlicherweise darauf hinweisen, dass das Gratis-VPN im OPERA-Browser nutzlos ist. Es ist z. B. nicht möglich BBC-London anzusehen, man kann keine Region sondern nur Kontinente auswählen und es stürtzt öfters ab.
    Über Datenschutz muss man sich hier gar ncht unterhalten; wer wirklich den Schutz seiner Daten erreichen will, darf online überaupt nicht aktiv sein 🙂

  6. Andreas S. says:

    Ich frag mich, wer sowas braucht? Ich kaufe mir dich ein CHROME-Book, weil ich CHROME benutzen will….. Seltsam…..

    • Genaugenommen ist Chrome nur das Gerüst; Es ist eher ein Android Tablet mit mehr möglichkeiten, aber quasi Vanilla wie zb die Nexus/Pixel Reihe da die Brands nur minimal anpassen können

  7. Gibts auch Firefox Desktop (mit Plugins) für Chromebook?

    • Fred Schneider says:

      Jain! Man kann die Linux-Version von Firefox nutzen, dann hat man eine vollwertige Desktop-Version, aber dazu sollte das Chromebook entsprechend Dampf haben. bei meinem Chromebook Duet mit ARM-Prozessor kann man den zwar starten und nutzen, macht aber keinen Spaß damit zu arbeiten. Außerdem unterstützt der kaum oder gar keine Touch-Gesten.

      Alternativ gibt es natürlich die Android-Variante, die ebenfalls (einige) Plugins unterstützt, aber dann kein vollwertiger Desktop-Browser ist. Ich nutze daher derzeit weiterhin den Chrome auf dem Chromebook und Firefox auf dem Desktop. Lesezeichen lassen sich dank Plugins abgleichen, Firefox überall wäre mir aber lieber.

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