o2 und E-Plus: gemeinsame LTE-Nutzung 2016

Generic Artikel SmartphonePer Pressemitteilung informiert der Telekommunikationsanbieter Telefónica Deutschland über kommende Pläne. Der Anbieter hatte 2014 E-Plus übernommen und es den Nutzern später möglich gemacht beide Netze zu nutzen (Stichwort: National Roaming). Nun startet im Januar die bundesweite Zusammenführung der UMTS- und GSM-Netze von O2 und E-Plus. Parallel baut das Unternehmen sein LTE-Netz weiter aus und plant, Mitte 2016 auch eine gemeinsame LTE-Nutzung zu ermöglichen. Kunden sollen so von einer verbesserten Netzversorgung profitieren.

Der Fokus der Netzintegration soll 2016 auf städtischen Ballungsräumen liegen, damit möglichst viele Kunden die verbesserte Leistung zu spüren bekommen. Bereits im ersten Jahr der Netzintegration will Telefónica Deutschland so mit dem neuen integrierten Netz mehr als 60 Prozent der Bevölkerung erreichen. Die komplette Netzintegration soll in einem Zeitraum von fünf Jahren abgeschlossen werden. Wie es um die Netzabdeckung bestellt ist, kann man übrigens für o2 hier und für E-Plus hier anschauen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Interessant wäre es mal zu erfahren wie die LTE-Nutzung ab dem 01.01.2016 bei Aldi Talk und Co. aussieht. Die „LTE für Jedermann“-Aktion endet offiziell am 31.12. diesen Jahres. UMTS wurde die Tage ja auf 21mbit angehoben, deutet das auf das Ende der LTE-Nutzung hin?

  2. Wir wohnen in einem FUNKLOCH. Nur ab und zu empfang. So ist halt das Dorfleben 😀

  3. Die LTE Abdeckung von o2 ist eine absolute Katastrophe. Ich hatte letztes Wochenende das Vergnügen als Beifahrer auf einer Strecke von insgesamt etwas über 400 km quer durch Deutschland eine o2 Datenverbindung zum arbeiten nutzen zu müssen.

    Ich wusste ja, dass das Datennetz nicht ganz so gut ist wie ich das von der Telekom gewohnt bin, aber dass es so schlimm ist hätte ich auch nicht erwartet.
    Zum einen stand sehr häufig immer mal wieder nur eine EDGE Verbindung zur Verfügung (sprich unbrauchbar), und wenn 3G Empfang zur Verfügung stand dann meistens nur in schwacher Form der 4-5 mal komplett weg war (kein Netz). Und das waren nur die Situationen in denen ich es gemerkt habe, also ich aktiv Daten übertragen wollte in dem Moment in dem keine Datenverbindung zur Verfügung stand. LTE hatte ich nur selten, und das auch nur bei der direkten Fahrt durch eine Großstadt zur Verfügung.

  4. Ist und bleibt das schlechteste Netz von allen 🙂

  5. Von verbesserter Netzabdeckung zu sprechen ist ja ok, aber verbesserte Leistung wird nur so lange vorhanden sein wie deren doppelte Funkmasten noch nicht abgeschaltet sind. Ab dann gute Nacht…

  6. Solange genügen Leute so denken wie ihr, profitieren still und heimlich alle O2 Nutzer davon. Hier am Bodensee hat sich in den letzten zwei Jahren enorm viel getan in Sachen O2 Netz. Meine Frau mit ihrem Congstar Tarif muss allzu oft auf mein O2 Tethering zurückgreifen, weil ich mindestens HSPA Netz zur Verfügung habe und sie nur EDGE.

  7. Hier in Hamburg habe ich fast über all LTE Empfang, aber auf der Autobahn ist es tatsächlich grausam.

  8. Alleine die Aussage „Der Fokus der Netzintegration soll 2016 auf städtischen Ballungsräumen liegen“ disqualifiziert den Anbieter. Sich überwiegend auf die Städte zu konzentrieren macht es der Telekom leicht einfach weitere Kundschaft zu gewinnen, denn die Netzabdeckung der Telekom ist auf den Land so wie in der Stadt überwiegend mehr als positiv. So richtig Konkurrenz kann das so werden.

  9. Das böse Erwachen kommt dann im nächsten Jahr, wenn 7700 Basisstationen wegfallen 😉

  10. ShyAngel hat recht. In den Ballungsräumen sind die LTE-Netze doch ohnehin weitestgehend gut ausgebaut. Warum man gerade dort, wo es sowieso meist guten Empfang gibt, zuerst zusammenschalten will, ist nicht sonderlich logisch (außer man hat einzig und allein daran gedacht, die Fahrtkosten der Techniker zu reduzieren, die innerhalb der Ballungsgebiete natürlich geringer sind, als wenn sie in die weite Welt hinaus müssten).
    Wenn ich außerhalb meines städtischen Großraums (München) unterwegs bin, sieht’s nämlich wenige Kilometer weiter schon ziemlich übel mit der LTE-Abdeckung von O2 aus (abgesehen von einzelnen reicheren Gemeinden wie z.B. Schliersee). Gerade im Outback wäre eine Zusammenschaltung deutlich vorteilhafter, um die weißen Flecken auf der Karte zu minimieren. – Wer viel unterwegs ist, muss wohl zwangsläufig über längere Zeit hinweg noch sein Geld bei der Magentakom lassen.
    Fast gewinnt man den Eindruck, O2 hat kein Interesse daran, neue Kunden zu gewinnen (, oder das Management war vorher im öffentlichen Dienst tätig). – Falls O2-Verantwortliche hier mitlesen, empfehle ich diesen, das Hirnkastl mal einzuschalten.

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