O2: 5G-Netz startet im vierten Quartal

Das Telekommunikationsunternehmen O2 hat aktuell mal wieder ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Konkret geht es um den Netzausbau in Sachen 4G, aber auch das kommende 5G war ein Thema der Presseinformation. So habe man in den vergangenen Monaten in allen Bundesländern neue 4G-Stationen in Betrieb genommen, um die flächendeckende Mobilfunkversorgung für O2-Kunden zu verbessern.

Dabei hatte man laut eigener Aussagen nicht nur die Groß- und Kleinstädte im Blick, sondern vor allem bisher unterversorgte Regionen in Deutschland. Dazu zählen etwa neue 4G-Stationen in Niederbayern, der Uckermark, im Odenwald, im Westerwaldkreis, in der Südwestpfalz, im Harz und in der Lausitz. Seit Jahresbeginn hat der Netzbetreiber rund 4.000 flächenwirksame 4G-Stationen errichtet und konnte seine Marke von 20.000 Mobilfunkstandorten bei der 4G-Versorgung knacken.

Und 5G? Im vierten Quartal soll es da losgehen, so O2. „Kunden können sich auf den Start des neuen O2 5G-Netzes in den größten fünf deutschen Städten im vierten Quartal 2020 freuen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Stimmt bei meiner Mutter in eineem kleinen Dorf im Südharz gibt´s seit etwas über nen Monat 4G vorher nur Edge das fast nen Jahrzehnt.. Wenn die für 5G dann auch so lang brauchen prost Mahlzeit.

    • Kunden können sich auf den Start des neuen 5G/o2 Städten im vierten Quartal 2020 freuen beinhaltet in Essen/Süd und Ruhrgebiet.

    • Oliver Müller says:

      Hauptsache mal gemeckert… wenn da jetzt 4G da ist, wozu braucht deine Mutter dann 5G? Ich hoffe doch sehr, 5G wird erstmal da ausgebaut, wo es aktuell noch kein 4G gibt. Hier bei mir im Dorf gibt es 4G, ich brauche heute und morgen sicher kein 5G. Von daher darf es sowohl bei deiner Mutter im Dorf als auch bei mir jetzt gerne etwas länger mit der Verfügbarkeit von 5G dauern…

  2. Wenn die RegTP es gut macht werden die Mobilfunkfrequenzen nicht mehr an ein übertragungsverfahren gebunden vergeben. Das heißt die netzbetreiber können mit ihren Blöcken hier flexibel umgehen und damit je nach Anforderungen „jonglieren“. Alles andere wäre nicht mehr zeitgemäß. Und teilweise wird 5G im moment noch als „Aufsatteltechnik“ auf 4G eingerichtet – sprich ohne 4G -Versorgung ist in dieser aufbaustufe kein 5G da. Mir als Single-User reichen sogar zu hause 50 mBit/s-DSL, mir würde 4G mit stabilen 20 oder 30mBit/s untgerwegs völllig reichen , lieber vernünftige stabile Datenrate im 2-stelligen Bereich als diese jagd nach 3-stelligen Downloads – erinnert mich , zumindest für den Einzeluser, immer ein bißchen an die PS-gigantomanie einiger Motorfans. Ne solide ente bringt einen auch voran , und wenn ein käfer läuft und läuft und läuft ist das mehr wert als lautes „roooaaaarrrrr!“ beim Anfahren.

  3. Wie wäre es, wenn die da endlich mal IPv6 gleich mit ausrollen? o2 ist der letzte deutsche Netzbetreiber, bei dem das noch fehlt.

    Dann würde ich sogar wieder zu o2 wechseln. Aber IPv6 war für mich damals der Grund, ins lahme Telekom-Netz zu wechseln, damit ich meine IP-Kameras und mein NAS unterwegs erreichen kann.

  4. Ich habe immer noch nicht verstanden, wo für mich als Privatkunde der Vorteil von 5G sein soll? Ich bin mit 4G völlig zufrieden und für Smartphonenutzung brauche ich eigentlich nicht mehr Geschwindigkeit-das Netz ist ansonsten auch stabil.

    Also für mich kein Grund, beim nächsten Smartphonekauf einen Aufpreis für den 5G Empfang zu bezahlen. Ich werde das wohl erst nutzen, wenn die Technik ohne Aufpreis Standard beim Smartphone wird.

    Mag ja sein, dass 5G für Elons selbstfahrende Fackeln oder Jeffs Drohnen total wichtig ist, aber im Privatbereich ist durch 4G und VDSL eigentlich jede Anwendung abgedeckt. Ausser noch hochaufgelösteren Videostreams kommt absehbar nichts mehr, und auch im Homeoffice reichen 100mbit mit nem halbwegs ordentlichen Upload ab 30mbit völlig aus.

    Sieht man ja auch bei den Buchungen, die Kunden kaufen was schnelleres als 50mbit nur, wenn sie es zum gleichen Preis bekommen-der Bedarf ist also nicht wirklich da.

    • Erster Absatz in deinem Text: Ich, Ich.
      Das ist genau der Punkt den du nicht verstehst. Es geht um wir. Mit 5G können viel mehr Leute gleichzeitig in der Zelle sein und gleichzeitig eine höhere Bandbreite bekommen.

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