Notruf SOS über Satellit auf dem iPhone 14 ab Dezember in Deutschland

Apple hat heute bekannt gegeben, dass sein Sicherheitsdienst Notruf SOS über Satellit ab sofort für Kunden in den USA und Kanada verfügbar ist. Die Technologie, die für alle iPhone-14-Modelle verfügbar ist, ermöglicht es Nutzern, auch außerhalb der Mobilfunk- und WLAN-Abdeckung Nachrichten an Notdienste zu senden.

Darüber hinaus können Anwender, die Freunde und Familie über ihren Aufenthaltsort informieren möchten, während sie außerhalb des Netzes unterwegs sind, ab sofort die App „Wo ist?“ öffnen und ihren Standort per Satellit mitteilen.

Notruf SOS über Satellit ist ab heute, 15. November, in den USA und Kanada verfügbar und wird im Dezember auch in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Irland verfügbar sein. Später scheint der Service zu kosten: Anwender, die ein iPhone 14 vor dem Verfügbarkeitsdatum von Notruf SOS über Satellit gekauft haben, erhalten den Service ab dem Verfügbarkeitsdatum zwei Jahre lang kostenlos.

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So funktioniert Notruf SOS über Satellit

Das iPhone kann einen Notruf absetzen, wenn man Hilfe benötigt, auch wenn man nicht dazu in der Lage ist, den Notruf zu wählen. Mit Notruf SOS über Satellit, das mit dem iPhone 14 eingeführt worden ist, können Anwender, die keine Notdienste erreichen können, weil kein Mobilfunk- oder WLAN-Empfang verfügbar ist, über eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche auf dem iPhone Hilfe über eine Satellitenverbindung anfordern. Ein paar kurze Fragen helfen mit wenigen Fingertipps lebenswichtige Informationen zu liefern, die in der ersten Nachricht an die Disponenten übermittelt werden, damit diese sich schnell ein Bild von der Situation und dem Standort des Anwenders machen können.

Nach der Beantwortung der Fragen zeigt die Benutzeroberfläche, wohin man das iPhone richten muss, um eine Verbindung herzustellen, und sendet die erste Nachricht. Diese Nachricht enthält die Antworten auf die Fragen, den Standort, einschließlich der Höhe, den Batteriestatus des iPhones und den Notfallpass, falls dieser aktiviert ist. Die Antworten und die Folgemeldungen werden direkt über Satellit an Disponenten weitergeleitet, die Textnachrichten akzeptieren, oder an Vermittlungszentralen, die mit von Apple geschulten Spezialisten besetzt sind, die im Namen des Besitzers um Hilfe rufen können.

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12 Kommentare

  1. Cool. Nur hat mein iPhone 13 mini das nicht und wahrscheinlich brauche ich das auch niemals. Aber für Leute, die in einsamen Gegenden wandern sind, ist das schon cool.

    Da es kein kleines iPhone in der Version 14 mehr gibt, hatte ich mir noch das 13er mini gekauft. Bis auf diese Funktion kam ja ohnehin nichts Neues hinzu. Selbst die CPU ist identisch geblieben bei den nicht-pro Modellen. Da war mir die Größe wichtiger als dass es ein 14er ist. Ich mag das Mini.

    • Gute Wahl. Ich habe es auch gehabt, aber mir war es dann tatsächlich doch zu klein, aber in der Hose oder im Hemd ist es ein Traum. Ich hatte nur massive Probleme beim tippen (bin wohl zu grobmotorisch). Hätte auch gewünscht das es mir alle meine Wünsche erfüllt, weil mobil ist die Größe ein Traum. Bin nun beim 13 Pro und bleibe da die nächsten Jahre.

      • Fürs Tippen ist GBoard mit Swype zu empfehlen, da tippt man nicht, man wischt. Nach einer Woche Angewöhnung ist man viel schneller beim „Tippen“ und man muss gar nicht so präzise sein.

  2. Dezember 2022. Früher als gedacht. Hatte schon eher mit einer Ankündigung für Europa für September 2023 gerechnet.

  3. naja, Notruf nur wenn man vorher nach dem testzeitraum ein Abo abgeschlossen hat.

    Notruf sollte IMMER kostenlos sein

    • Ich bin vielleicht zu optimistisch, aber ich denke mal, allzu viele Stellen solltest du in den meisten Ländern nicht haben, an denen du überhaupt keine Netzabdeckung hast (man sollte hier nicht vergessen, dass den Notruf nicht dein Netzanbieter interessiert – hast du mit Vodafone kein Netz, geht das halt über das Telekom-Netz). Und dieser Standard-Notruf bleibt auch kostenlos.
      Dementsprechend ist der Mehrwert hier wohl in erster Linie, dass der Standort und weitere Informationen übermittelt werden. Zugegeben, das kann schon richtig was Wert sein, aber wer so weit ab vom Schuss wandern oder klettern gehen muss, dem sollte dieser Dienst auch die paar Euro wert sein.

      • Man muss nicht wirklich weit vom Schuss abgekommen sein, im Allgäu oder südlichen Bayern, einige Ecken in der Eifel, am Niederrhein. Da ist man mit dem Auto schnell da und ab dem Parkplatz gibt es keinen Empfang mehr. Sonst funktioniert der Notruf über das mobile Netz, also alles gut.

    • Grundsätzlich gebe ich Dir natürlich recht, aber dieser Satelliten-Notruf ist für Gegenden gedacht, in denen keine herkömmliche Mobilfunk-Infrastruktur existiert und der auch nur in sehr seltenen Fällen in Anspruch genommen wird. Um diesen aufwändigen (siehe oben) Dienst bereitzustellen, müssen einfach Kosten erhoben werden, ansonsten ist er unrentabel.

    • Notrufzentralen werden mit Steuergeldern bezahlt. Wer bezahlt den Satelliten?

    • Das ist eine Dienstleistung die Apple anbietet und dafür ein Satelliten-Netz verwendet. Da sind schon einige Kosten mit involviert.

    • In der Welt sollten auch keine Menschen hungern und keine Kriege existieren. Weshalb sollte ein privates Unternehmen für kostenlose Dienstleistungen sorgen ? Ich meine, was tust du persönlich für die Gesellschaft ohne eine Art Gegenlohn ? Finde diese Erwartungshaltung gar nicht gerechtfertigt, weil sie nicht mit dem persönlichen Charakter der meisten Menschen in Einklang ist.

  4. Und was kostet der Spaß nach 2 Jahren. Was passiert wenn ich den Service nicht bezahlt habe und im Notfall bin, kann ich dann sagen ich kaufe es jetzt und nutze trotzdem den Satelliten oder ist das wie bei einer Versicherung. Muss vorher abgeschlossen werden.

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