Notepads: Kostenloser und schlanker Open-Source-Texteditor für Windows

Texteditoren vermisst man unter Windows eigentlich wahrlich nicht: Bereits von Haus aus bringt das Betriebssystem da ja Note- und WordPad mit – beide sollen allerdings in Zukunft nur noch optional sein. Dennoch kann es sein, dass der eine oder andere sich eine alternative Lösung wünscht. Da tritt die kostenlose Open-Source-App Notepads auf den Plan. Ihr findet sie auch im Microsoft Store.

Notepads sieht auf den ersten Blick nach dem Start fast genau so aus wie das Standard-Notepad in Windows 10. Auf den zweiten Blick entdeckt man aber weitere Einstellungsmöglichkeiten. So könnt ihr die Ansicht stark personalisieren, ja auch einen Dark Mode gibt es, verschiedene Einstellungen für den Zeilenumbruch wählen, etwa auch, dass er wie an einem Apple Mac gehandhabt wird, und etwa die aktuell gewählte Textzeile durch eine Umrandung hervorheben – kleines aber feines Detail, das die Übersicht erhöht.

Das Programm bringt im Übrigen weniger als 34 MByte auf die Waage und bindet auch eine Vorschau für Markdown-Dateien an. Ihr könnt in der Vorschau auch euere Veränderungen an einer Datei betrachten – also im direkten Vergleich mit der vorherigen Version. Es lassen sich auch problemlos mehrere Instanzen von Notepads parallel betreiben. Der Editor lässt sich auch über die Kommandozeile durch das Eintippen von „Notepads“ starten.

Optimieren könnte man noch den Sprachen-Mix aus Deutsch und Englisch – siehe obiger Screenshot. Allerdings befindet sich die App eben auch noch in der Entwicklung. Ihr könnt übrigens auch die Codierung auswählen – etwa statt UTF-8 auch UTF-16 BE BOM. Auch das Wechseln zwischen verschiedenen Dokumenten in einzelnen Tabs geht sehr flott von der Hand.

Wer experimentierfreudig ist, findet auf der Website des Entwicklers auch die neuesten Beta-Versionen. Im Microsoft Store konnte Notepads bisher 111 Bewertungen einsammeln und steht bei 5 Sternen. Das kurze Antesten der App hat mich dann auch darin bekräftigt, euch diesen kostenlosen Texteditor einmal ans Herz zu legen. Den Download aus dem Microsoft Store findet ihr direkt hier.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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24 Kommentare

  1. Ich komme immer wieder zu Notepad++ zurück, am liebsten in der Portable Version. Lässt sich optisch auf ein Minimum reduzieren und mit praktischen Plugins erweitern. Nutze ich öfter auch als Editor zum Entwickeln wenn ich keine aufwendige Umgebung brauche, Syntax-Highlighting und Co. ist standardmäßig dabei.

    Notepads ist ja noch recht neu, mal anschauen, aber kommt auf den ersten Blick wohl nicht in Frage als Ersatz… höchstens für die einfache notepad.exe wegen den Tabs, aber dann lieber gleich notepad++ 🙂

    • Selbiges hier. Einfach super. Gerade in der portable Version. Tabs, Syntax Highlight, diff Ansicht (vergleicht 2 Texte und zeigt einem die Unterschiede), bessere und einfache Ansicht.
      Ach und bisher zumindest bei mir als normale Windows Version und nicht dieser store Gerümpel
      Ich benötige keine riesen Schaltflächen etc

  2. „weniger als 34 MByte“

  3. Andere Texteditoren sind auch recht gut, aber von VIM komme ich einfach nicht weg und möchte es auch nicht 😉 , ansehen werde ich ihn mir aber Mal, danke für den Tipp 😉

  4. Vergessen Ihr habt, registrieren man sich muß. Ich leg mir doch keinen Microsoft-Account an um einen Notepad-Ersatz zu bekommen wenn ich mit Notepad++ mehr als ausreichend bedient bin.

  5. NotePad++ (installiert oder portable [PortableAppS] und nichts anderes! Trotzdem schaue ich mir den hier beschriebenen Notepads gerne mal an.

  6. Wer für macOS/iOS mal was neues in Sachen Editor ausprobieren möchte – die alt-bekannte Iconfactory (Twitterrific) hat mit der „Tot“ App einen schlanken Editor heraus gebracht: https://tot.rocks

  7. Verwende Notepad2. Schon etwas in die Jahre gekommen, aber sehr einfach gehalten und genügt mir völlig im Altag. Wiegt nur 255kB!

  8. Verwendet jemand hauptsächlich Visual Studio Code? nur so aus Interesse

    • Tatsächlich habe ich bis vor einem Jahr Notepad++ für fast alles Editierbare genutzt, auch zum Suchen in Dateien etc. Vieles davon (besonders Coding) mache ich heute nur noch in VS Code. Das ist ein wirklich schönes Stück Software.

    • Natürlich. Bin von Notepad++ gewechselt, weil ich oft HTML und Javascript bearbeiten muss. Der Atom war mir damals zu buggy, VS Code hat mich mit der ersten Version, die ich installierte, muss 2018 gewesen sein, vollkommen überzeugt. Notepad++ mache ich quasi nicht mehr auf, auch wenn es ein super Editor ist.

  9. bin vor kurzem zu Sublime Text gewechselt, nachdem mich der langsame Programmstart von Atom genervt hat.
    Visual Studio Code wäre auch eine Idee, aber das ist mir nicht schlicht genug und mit zu vielen Extras vollgestopft, dich ich nicht brauche.
    Bin mit Sublime Text sehr zufrieden (und sieht deutlich moderner aus als Notepad++)

  10. Da die Anwendung derzeit keine Textdateien > 1 MB öffnen kann, wird man sicher auch noch einen zweiten Editor brauchen. Fluent Design hin oder her.

  11. Notepads sieht auf den ersten Blick nach dem Start fast genau so aus wie das Standard-Notepad in Windows 10.

    Man muss schon blind sein, um sowas zu sagen. Das einzige was vielleicht gleich ist, ist die Schrift.

  12. 34mb? warum so gross, etwa mit backdoor
    notepad++ ist doch schon super genug, oder was kann der mehr
    evtl besseren blockmode?

  13. Der mit dem Aluhut says:

    Ich mag Notepad++
    Und für den totalen Minimalismus TedPad.

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