Niagara Launcher Pro: Nun auch ohne Google-Play-Dienste im Jahres-Abo möglich

Den Niagara Launcher, einen Android-Launcher, stellten wir bereits 2018 vor. In den Jahren hat sich viel getan, die wohl größten Neuerungen stehen aber jetzt an. Nicht alle Smartphones haben Google Play und Google Play Services. Das war laut der Entwickler immer ein großes Problem, da Niagara Pro nur über Google Play vertrieben wurde, was Niagara Pro für viele Nutzergruppen unzugänglich machte: Nutzer aus China haben keine Google Play Services auf ihren Geräten, ebenso wenig wie Huawei-Handys.

Ein anderer Teil der Community sperrt sich absichtlich aus dem Google-Ökosystem aus und verwendet datenschutzorientierte Custom-ROMs ohne Google Play Services wie CalyxOS.

Der langen Rede kurzer Sinn: man kann den Launcher nun auch ohne Google Play erwerben und nutzen. Aber auch preislich wird sich was ändern. Ab dem 1. Dezember 2022 wird Niagara Pro für Neukunden 9,99 Euro pro Jahr kosten. Wenn Nutzer Niagara Pro vor diesem Datum erworben haben, wird sich für sie nichts ändern. Laufende Abonnements, die vor dem 1. Dezember begonnen wurden, sind davon nicht betroffen und werden mit ihren aktuellen Preisen verlängert. Der Lebenszeitpreis wird ebenfalls entsprechend angepasst.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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20 Kommentare

  1. Was kann dieser Launcher besser als all die andere guten Launcher, für die man entweder nichts, oder maximal einmal zahlt?

    • Abomodelle entwerfen und anbieten.

    • @Uwe

      welche Launcher sind gut und kostenlos ?

      • Einfach einmal den Nova Launcher kaufen wenn er im Angebot ist.

        • Nova wurde an Branch verkauft. Man soll sich zuerst informieren, was das für ein Unternehmen ist und womit sie ihr Geld erwirtschaften.

      • Niagara und Nova Launcher gibt’s jeweils auch als kostenlose Versionen.

      • Wenn du etwas ähnliches haben möchtest, kann ich Dir Olaucher bzw. die Clutterfree Verison aus Fdroid empfehlen.

        Ich habe Niagara Pro als Lifetime gekauft, bin jetzt aber beim Olauncher gelandet.
        Das geniale für mich daran ist, dass man die Apps einfach durch eintippen deren Namen startet. Du tippst die ersten Buchstaben und die App geht auf.
        Das ist für mich nochmals schneller als die Buchstabenlist bei Niagara.
        So eine Suche hat der Niagara zwar auch, allerdings muss man das Starten der App noch per Enter bestätigen.

      • Ich habe einen Nachfolger für den Novalauncher gesucht und habe den „Ruthless Launcher“ entdeckt, der m. M. n. ebenbürtig ist,

      • Nova. Einmal für einen schmalen Euro im Angebot, bist ein Leben lang mit glücklich. Ich zumindest auf all meinen Geräten.

    • Allen, denen ich den Niagara Launcher empfohlen habe, sind auch bei diesem geblieben. Anstatt dass du durch viele Home-Seiten wischst, dir Ordner anlegst, usw. zeigt dir Niagara die wichtigsten Apps an (optional auch festzulegen). Alle weiteren Apps sind über die vertikale Buchstabenleiste schnell aufzurufen. Das funktioniert besser, als bei Nova und Co. Gerade wenn man viele Apps hat, aber nicht der Procrastination erliegen will, ist der Launcher eine elegante Alternative zu anderen Launchern.

      Du kannst den Niagara Launcher übrigens auch kostenlos nutzen oder eben auch Einmalpreis zahlen.

      • Ich habe Niagara seit dem ersten Tipp hier im Blog auf dem Smartphone gehabt, zwar zwischendurch kurz andere ausprobiert, bin aber immer wieder darauf zurück gekommen. Die klare Liste mit den meistgenutzten Apps auf dem Homescreen und der absolut geniale Zugriff mit der Alphabetleiste war für mich immer viel besser handhabar als dauerndes hin- und herwischen. Wenn man mal sein Smartphone jemand anderem in die Hand gedrückt hat, war die erste Reaktion immer „Häh, wie geht das denn?“, oft gefolgt von „das will ich auch haben!“. Bin seit einem halben Jahr mal wieder bei Apple, so eine Art Launcher fehlt mir da wirklich.

  2. Karsten Kr. says:

    Eine Frage von einem, der kein Gerät von Apple hat.
    Kann man Apple TV plus auch irgendwie auf Android tv oder im Browser nutzen?

  3. Die Überschrift macht wenig Sinn, da es Niagara Launcher Pro schon lange als Jahres-Abo gibt.
    Neu ist ja nur, dass man das Jahres-Abo auch ohne Google Play Services abschließen kann.

    Eine Überschrift, die explizit darauf hinweist, würde meiner Meinung nach mehr Sinn ergeben.

  4. Hatte Niagara nach einem Tip hier ausprobiert und war zuerst sehr begeistert.
    Nach einiger Zeit viel mir allerdings ein Problem auf.
    Von Apps, die ich lange nicht benutzte, fielen mir die Namen nicht mehr ein. Mit dem A-Z Konzept, welches zwar sehr schnell ist aber voraussetzt, das ich den Anfangsbuchstaben weiß, steckte ich so in der Sackgasse.
    Ich muss gestehen, das ich ein „Ordner“-Typ bin.
    Auf meinem Smartphone clustere ich Apps nach Thema (Mobility, Finance, Cloud, Local, usw.).
    Apps die ich jeden Tag bzw. 1x/Woche nutze, kommen mit diesen Ordnern auf die Startseite.
    Apps, die ich nicht richtig zuordnen kann, oder seht selten brauche, kommen auf die nächste Seite. Alles andere wird konsequent gelöscht, weil ich sie nicht brauche.
    Damit habe ich max. zwei Seiten mit Apps bzw. Ordnern und bin ausreichend schnell, da gut sortiert.
    Ergo, ich komme mit dem Standard Pixel-Launcher aus.

    • Ich nutze KISS – da sind die Apps alphabetisch in einer Liste, und gleichzeitig können Apps getaggt werden – flexibler als Ordner. Niagara hatte ich früher mal, Lifetime Lizenz, nutze ich aber nicht mehr…

      • Uh, das taggen von Apps klingt super. Das schaue ich mir mal an, geht es mir durchaus so wie Ollinase (Vergessen von App-Namen…). Aktuell habe ich den Total Launcher, den ich mir direkt nach dem Verkauf von Nova gekauft habe. Taugt mir bisher, vor allem die vielen individuell einstellbaren Gesten.

  5. So einen Launcher (und dann auch noch als Abo) braucht man jetzt genau für was?
    Vielleicht bin ich diesbezüglich zu einfach gestrickt um das zu verstehen.
    Aber ich komme mit meinen Smartphone auch so problemlos zurecht.

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