Nexus 6P von Huawei soll mit 128 GB Speicher-Option kommen

Artikel_NexusAm 29. September wird Google neue Hardware präsentieren. Darunter vermutlich auch zwei Nexus-Smartphones, das Nexus 5X von LG und das Nexus 6P von Huawei. Leaks zu beiden Geräten gab es bereits mehrere, sodass wir schon relativ genau wissen sollten, was uns erwartet. Eine neue Information betrifft die Speichergrößen der Geräte. Das letztjährige Nexus 6 kam in Varianten mit 32 GB und 64 GB Speicher, das soll dieses Jahr noch einmal übertroffen werden. Zumindest das Huawei Nexus P6 soll es auch mit 128 GB Speicher geben, wie „vertrauenswürdige Quellen“ gegenüber Android Police berichten.

128 GB Speicher sind eine Größe, die einen vermutlich auch den Mangel eines microSD-Slots verschmerzen lassen, immerhin kommen Nexus-Geräte in der Regel ohne einen solchen. Mit 32 GB, 64 GB und 128 GB hat der Nutzer wenigstens eine Auswahl, um den für sich passenden Speicherbedarf zu decken. Beim Nexus 5X von LG gibt es ebenfalls keinen Hinweis auf eine mögliche Speichererweiterung, das Smartphone wird voraussichtlich aber nur in Varianten mit 16 GB und 32 GB Speicher kommen.

Speicher in mobilen Geräten ist immer so eine Sache. Die Anbieter möchten, dass die Nutzer auf Clouddienste zugreifen, die Nutzer möchten alles auf dem Gerät gespeichert haben. Außerdem sind die meisten nicht bereit, einen Aufpreis für mehr Speicher zu zahlen, wenn man diesen dich einfacher und günstiger via microSD-Karte erweitern kann. Mehr fest verbauter Speicher bedeutet meistens einen Aufpreis zwischen 50 und 100 Euro zur nächsten Größe, seid Ihr dazu bereit, wenn Ihr dafür entsprechend keine microSD mehr benötigt?

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

16 Kommentare

  1. Also ich komme zur Zeit sogar mit den 8GB des Nexus 4 aus. Klar, mit ein/ zwei offline Playlists und Here Offline Maps wird es langsam eng, aber
    16/32 GB würden mir definitiv reichen. Bilder habe ich kaum auf dem Device, weil ich sehr wenige mache und die dann auch noch auf Google Photos hochlade und lokal beizeiten lösche.

  2. Warum gibt es hier 128GB, aber beim neuen Nexus5 kein 64GB-Modell? Ich verstehe Googles Taktik dahinter nicht.

  3. Das Argument ist wie von Bill Gates der meinte das der speicher doch ausreichen wird^^
    „128 GB Speicher sind eine Größe, die einen vermutlich auch den Mangel eines microSD-Slots verschmerzen lassen“

  4. Also ich find die Geschichte mit den SD-Karten wenig überzeugend.
    Bei 16GB intern + 64GB per Karte habe ich trotzdem das Problem,
    dass Apps 1GB Daten haben und davon 100MB auf die Karte verschoben werden können.

    Also nix gewonnen.

    Auch Whatsapp (ohne Root) davon zu überzeugen, direkt auf der SDKarte zu speichern, geht meines Wissens nach nicht.

  5. Cloud schön und gut! Bräuchte man nur eine top netzabdeckung und viel mehr bezahlbares Datenvolumen….

  6. Ich bin mit den 8 GB des Nexus 4 gut ausgekommen, mit den 16 GB des Nexus 5 erst recht. Fotos etc. sind in der Cloud. Ausserdem 5 GB Datenvolumen im Monat.

    Mit USB OTG hatte sich das Thema zusätzlicher SD Slot mit dem Nexus 5 schon gegessen, was neben LTE der Grund war, vom Nexus 4 auf das Nexus 5 umzusteigen.

  7. „die Nutzer möchten alles auf dem Gerät gespeichert haben“. Das ist nicht meine Meinung. Ich bin sehr froh über die meisten Cloudanwendungen … Aber nur wenn ich entscheiden kann, was darauf gespeichert wird.
    Aus diesem Grund habe ich auch noch nie über 20GB Speicherplatz auf einem mobilen Gerät benötigt. Ich installiere mir aber auch nicht für jeden Furtz eine App.

  8. Ich habe meine Smartphone (Sony Xperia Z2) zum zentralen Fotoalbum ernannt. Ich habe es immer bei mir und kann schnell mal – auch alte – Fotos zeigen.

    Dort sind alle Fotos, die ich seit 2006 gemacht habe (und viele noch zu lesende Bücher). Entsprechend sind auf der 64 GB SD-Karte noch ca. 16 GB frei.

    Zu denken, daß diese Datenmengen in einem Mobiltelefon „eingesperrt“ sind und bei einem Wechsel erst mal überspielt werden müssen oder gar nur schwer zu erreichen sind wenn das Gerät kaputt geht. Das ist absurd. Und Cloud – braucht immer eine schnelle Internetverbindung. So weit sind wir noch nicht.

    Ein Smartphone ohne SD-Karte kommt für mich überhaupt nicht mehr in Betracht.

  9. Ich muss sagen das ich die 64GB in meinem OnePlus One sicherlich nicht ausnutze, aber es ist einfach ein entspannendes Gefühl sich nicht Gedanken um Speicher machen zu müssen

  10. Ein SD-Kartenslot wird immer einen Vorteil haben, den auch kein interner Speicher je ersetzen können wird: Die Unabhängigkeit.

    Einmal Backup gestartet mit Ziel SD-Karte und schon kann ich aktuelle Firmware-Updates einspielen und bei Bedarf einfach das Backup zurückspielen. Das geht, weil die SD-Karte bei Updates – egal wie gründlich das System durchflügt wird – außen vor bleibt.

    Ein simpler Ansatz schützt vor Fehlern und die meisten Backups sind im Prolemfall nutzlos, da zu selten jemand das Einspielen testet oder die Backup-Strategie ist so kompliziert, dass man seine Sicherung durch Eigenverschulden zerstört.

    Ich habe für einen Verwandten ein Dual SIM-Smartphone mit SD-Kartenslot eingerichtet und ein wenig mit dem verfügbaren ROMs gespielt. Schließlich hat ein komplettes Flashen keine 2 Minuten gedauert und das Einspielen des Hersteller-eigenen Backupprogramms war auch kinderleicht. In meinem Fall wird das Backup, wenn verfügbar, direkt auf die SD-Karte kopiert. Automatisiert man das Backup, kann man das Backup in der Nacht verschlüsselt in die Cloud pusten. Ein bisschen Feintuning, damit die alten Backups die SD-Karte nicht zumüllen, runden die Idee ab.

    Zwar sind 128 GB geil, aber die Zeiten wo ein neues Smartphone mit mehr PS alleine überzeugen kann sind vorbei. Bei heutigen Smartphone lege ich mehr Wert auf solche Details, da ein simples, aber effektives Backup in der Regel zuverlässiger ist. Ich habe auf meiner Arbeit einfach zu oft das Thema, dass das Backup nicht mehr funktioniert und dies viel zu oft schon lange der Fall ist. Ich bin privat auch kein (Backup-)Heiliger, daher sind solche Konzepte, die nur mit SD-Karten richtig funktionieren, mi wirklich willkommen. 🙂

  11. Also mittlerweile sind bei mir selbst 32GB interner Speicher recht schnell voll. Habe zurzeit noch ca. 6GB frei ohne große Spiele und mit wenig Videos. MicroSD mit 128GB wäre schon ein echtes Argument. Speicher ist immer brauchbar

  12. Ich hab das alte Nexus 4 mit 16 GB und da komme ich dauernd an die Kapazitätsgrenze, da ich viel fotografieren, viel Musik drauf habe und paar Cardboard Apps drauf habe, die oft sehr groß sind.
    Ich hoffe, Google bietet das 4X mit 64 GB an, da ich denke, dass mir die 32 GB auch bald knapp werden.
    128 GB würde ich nicht nehmen, da mir der Aufpreis wahrscheinlich zu hoch ist.

  13. Was habt Ihr denn alle auf Euren Handys? 😉 Mir reichen im Moment 8+8 GB locker aus, leider ist es so dass sich die SD immer mal löst bzw der Kontakt nicht mehr richtig da ist und dann kommt das Handy ganz aufgeregt an „ich hab ne neue SD-Karte! Oh mein Gott, ne SD-Karte!!!“ Den Sd-Slot tauschen gegen 16 oder gar 32 GB internen Speicher? Klar, bin ich dabei!

  14. @ Oskar: Jäger und Sammler – das ist die Erklärung! 🙂

    Der größte Speicherplatzverbrauch entsteht bei mir dadurch, dass ich Offline Navigation haben möchte und am liebsten alle Länder und am besten nicht nur im Autonavi (Navigon, Nokia Here), sondern auch im Fußgängernavi (Maps.me) und auch in den Outdoor-Apps, die mit OSM-Karten z.B. von openandromaps.org arbeiten, wäre klasse. Da kommt einiges zusammen. 🙂
    Bei anderen Nutzer sind es andere Wünsche, die sich meist auf die externe SD-Karte auslagern lassen.

    Mein Motto:
    Mein Smartphone soll sich an meine Wünsche anpassen und nicht umgekehrt! Daher sehe ich es als absolutes No-Go an, wenn es ein (bezahlbares) Upgrade in Form einer SD-Karte existiert, ich es aber nicht nutzen kann. Besonders ärgerlich ist, dass die meisten Smartphone selbst keine gleichwertigen Speicheroptionen anbieten; wenn es überhaupt eine Wahlmöglichkeit gibt. Von den Preiszuschlägen für mehr Speicherplatz will ich gar nicht erst reden. Dass der interne Speicherplatz schneller und zuverlässiger bei Highend-Smartphones ist, glaube ich und bestimmt ist das auch so korrekt. Aber wer kauft sich eine 1 TB SSD, wenn er für weniger Geld 256 GB SSD und 2 TB HDD bekommt?