Netflix: Weitere Gebühren gegen Accounts mit Passwort-Sharing ab Anfang 2023

Der Streaming-Gigant Netflix ist seit einiger Zeit dabei, Maßnahmen gegen das Teilen von Accounts zu planen und testete bereits zusätzliche Gebühren in einigen Ländern. Wie man bei der Vorstellung der Quartalszahlen anmerkt, wird man ab Anfang 2023 eine zusätzliche Gebühr für geteilte Accounts einführen.

Schließlich haben wir einen durchdachten Ansatz zur Monetarisierung der gemeinsamen Nutzung von Konten gefunden, den wir ab Anfang 2023 auf breiterer Basis einführen werden. Nachdem wir uns das Feedback der Verbraucher angehört haben, werden wir „Ausleihern“ die Möglichkeit bieten, ihr Netflix-Profil in ihr eigenes Konto zu übertragen, und Sharing-Nutzern die Möglichkeit geben, ihre Geräte einfacher zu verwalten und Unterkonten („zusätzliche Mitglieder“) zu erstellen, wenn sie für Familie oder Freunde zahlen möchten. Wir gehen davon aus, dass die Möglichkeit der Profilübertragung für Ausleiher in Ländern mit unserem preisgünstigeren werbefinanzierten Tarif besonders beliebt sein wird.

Dabei stehen den betreffenden Accounts sozusagen zwei Optionen zur Verfügung. Entweder man transferiert die zusätzlichen Mitglieder in einen neuen Account oder legt Unter-Accounts an, für die man dann schlussendlich einen Aufpreis zwischen 1,70 Euro und mehr als 3 Euro in Kauf nehmen muss.

Die Funktion „Haus hinzufügen“ funktioniert folgendermaßen.

Ein Zuhause pro Konto: Jedes Netflix-Konto – unabhängig von Ihrem Tarif – umfasst ein Zuhause, in dem Sie Netflix auf jedem Ihrer Geräte genießen können.

Zusätzliche Haushalte kaufen: Um Ihr Netflix-Konto in weiteren Wohnungen zu nutzen, müssen Sie einen Aufpreis zahlen. Mitglieder des Basic-Tarifs können eine weitere Wohnung hinzufügen, Mitglieder des Standard-Tarifs bis zu zwei weitere Wohnungen und Mitglieder des Premium-Tarifs bis zu drei weitere Wohnungen.

Reisen inklusive: Sie können auch außerhalb des Hauses auf Ihrem Tablet, Laptop oder Handy fernsehen.

Neue Funktion „Häuser verwalten“: In Kürze können Sie auf Ihrer Kontoeinstellungsseite kontrollieren, wo Ihr Konto genutzt wird – und jederzeit Häuser entfernen.

Mal abwarten, wie stark Netflix nun gegen das Sharing vorgeht.

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59 Kommentare

  1. Ich frage mich noch immer wie das technisch funktionieren soll.
    Wie kann Netflix zwischen mobilem Gebrauch und gebrauch in einem anderen Haushalt unterscheiden?

    • Vielleicht wirklich nur anhand des Endgerätes. Also Tablet, Phone = überall möglich. TV im Ferienhaus = nur wenn Du es als „Haus“ hinzufügst.

      • So deute ich das auch. Nur zwischen PC und Notebook kann nicht unterschieden werden; und seinen FireTV mit ins Hotel nehmen, würde dann wohl auch nicht funktionieren.

        Dürfte dann aber über die IP-Adresse laufen, weil immer noch von Haushalten gesprochen wird. Eine Großfamilie mit 8 TVs (als krasses Beispiel) dürfte da wohl keine Probleme bekommen.

        Heimisches VPN für die Freunde anzubieten wäre auch keine gute Lösung, das zu umgehen. Und der User-Agent, den Netflix dafür nutzt, lässt sich am TV auch nicht (oder nicht so einfach) faken.

        • Aber die IP-Adresse ändert sich doch teilweise täglich

          • Aber wenn täglich mehrere IP-Adressen zum Einsatz kommen, ist das Account-Sharing natürlich eindeutig. Zur Technik hat Netflix ja m. W. nichts bekannt gegeben.

            Geolocation scheidet m. E. aus, weil damit kann man vielleicht grob den Ort herausfinden (je nach Geolocation-Anbieter; manchmal ist es auch völlig daneben), aber dann könnte das Sharing mit Freunden aus der gleichen Stadt kaum unterbunden werden. Und über die MAC-Adresse limitieren ginge ja auch nicht, weil dann beispielsweise 8 TVs in einem Haushalt doch nicht mehr möglich wären – und wenn im Vertrag ein Haushalt zugelassen ist, muss Netflix das natürlich auch gewährleisten.

        • Warum wäre ein VPN-Zugang zum Heimnetz, wo der Netflix-Account läuft, keine gute Idee, mal abgesehen davon, dass der eigene (V)DSL-Anschluss bzw. der Uplink (oder Dinge wie DSLite, Carrier Grade NAT etc.) vermutlich der Flaschenhals wäre? Für Netflix ist das dann halt ein weiterer Nutzer an einem Endgerät im selben Haushalt/Internetanschluss.

  2. Oh man wie dumm. Haushalte wird wieder nach 1,2,4 Konten Accounts gestaffelt. Heißt das UHD Abo wird dadurch noch günstiger

    • Nicht zwingend. Denn pro weiteren Acc werden ja bis zu 3€ fällig.

      UHD 18€ + 3*3€ = 27€ (6,75€ pro Acc)
      Basis 8€ + 1x 3€ = 11€ (5,50€ pro Acc)

      Und wenn im Basis der weiter sogar nur 1,70€ kosten (weil ja gestaffelt), wird es im Basis noch günstiger.
      Im Allgemeinen wird es aber deutlich teurer. Ich denke hier dann ehr Wireguard zwischen den Haushalten zum einsatz kommen.

      • naja wenn ich rechne wird es billiger 😉
        18 / 4 = 4,50€
        21 / 5 = 4,20€
        24 / 6 = 4,00€
        27 / 7 = 3,85€

        • Du bekommst ja aber nicht mehr Nutzer ran, maximal mehr Häuser. Kannst deshalb trotzdem nur 4 Streams gleichzeitig laufen lassen und an 4 physischen Geolocations gucken.

          • 4 Streams heisst nicht gleich 4 Konten, auch jetzt könntest du schon zu 4. das HD Abo nutzen. Dürfen halt nicht alle gleichzeitig schauen.

        • Ja, nach dem alten Modell. Nach dem neuen Model werden für jeden weiteren Account außerhalb des eigenen Hauses 3€ Zusätzlich fällig. In den 18€ hast Du also künftig kleine 4 Accounts, sonder nur 4 Stream vom selben Standort mit drin. Wenn Du also 4 Leute an 4 Standorten hast, werden zu den 18€ schon 3x die 3€ zusätzlich fällig.
          Also ist deine Rechnung falsch. Richtig wäre

          (18 + 3*3) / 4 = 6,75€
          (18 + 4*3) / 5 = 6,00€
          (18 + 5*3) / 6 = 5,50 €
          (18 + 6*3) / 7 = 5,14 €

          Aber wenn Du den 4 Stream Account mit 7 Leuten nutzt, kannst Du die Basis auch mit 4 Leuten nutzen.
          (8 + 3*3) / 4 = 4,25 €.

  3. Tja und was ist wenn ich mit Gerät A gerne Zuhause schaue und mit Gerät B und C gerne im Büro oder in der Zweitwohnung? 😉

    Ergo: Lässt sich nicht durchsetzen.

    • „Haus Büro hinzufügen.“
      „Haus Zweitwohnung hinzufügen.*

    • Also ich lese da raus, dass die Zweitwohnung bereits Geld kosten wird. Ergo lässt es sich schon durchsetzen.

    • Im Büro kannst du ohne Mehrkosten auf Laptop, Tablet oder Smartphone schauen…für den Fernseher in der Zweitwohnung, must du ein zweites Haus abonieren. bzw zuzahlen.

    • Doch… einführen und schauen, ob genug Abonnement an Bord bleiben, um die Umsatzziele zu erreichen. Man hat ja lange genug angefüttert und der Mensch ist träge. Da wird dann erst viel Geschrei sein und letztlich beißt die Masse in den sauren Apfel und zahlt.

    • Fritz Mukula says:

      Du wirst kaum gleichzeitig Zuhause und im Büro schauen können und daran wird das sicher geprüft.

    • Im Büro solltest du aber aufpassen, dass der Chef nicht mitbekommt, dass du die ganze Zeit Netflix schaust 🙂

    • Wer kennt sie nicht, die Millionen Menschen, die eine Zweitwohnung besitzen…

      • Peter Brülls says:

        Mindestens wohl zwei Millionen. Bei 40 Millionen Haushalten in DE ein durchaus signifikanter Wert.

        • Klar, aber bleibt die Frage, wie viele davon ein Netflix-Abo haben. Es ist ja schließlich längst nicht so, dass „jeder“ Netflix hat.

  4. Für stationäre Geräte im zweiten Haushalt: billiger 20 Euro Router mit Wireguard Client drauf und damit per VPN über den ersten Haushalt ins Internet. Netflix „sieht“ die gleiche Geolocation und hat keine Chance herauszufinden wo das Gerät betrieben wird.

    • Doofe Frage: Der Traffic läuft dann aber auch quasi erst mal über den ersten Haushalt, bevor er dann im zweiten Haushalt landet, oder? Wer dann im ersten Haushalt nur 5 MBit/s Upload hat, könnte damit wohl schon Probleme bekommen. Und VPN wäre dann wohl auch bei höherem Upload nicht unbedingt die beste Wahl, um dann auch noch die Geolocation der Freunde mit zu verstecken.

      • Richtig! Vor allem wenn man zu Hause noch was anderes im Interent parallel machen möchte.

        Es könnte aber auch sein, das Netflix die Location nur beim Einloggen checkt. Dann könnte man sich kurz in VPN einloggen und den Stream dann wieder ohne VPN nutzen.

      • Ja, der erste Haushalt muss natürlich über einen entsprechenden Upstream verfügen, der ganze Traffic geht da einmal rein und wieder raus, sonst ist das keine Lösung. Den Protokoll-Overhead von Wireguard kann man aber vernachlässigen. Für Netflix HD sollten 3-5 MBit/s pro Client ausreichen.

    • Genau so habe ich das schon seit Anfang des Jahres in Betrieb. Wir sind 4 Leute, die sich den großen Account teilen. Denen habe ich jeweils einen OpenWRT-Router bespielt, der sämtlichen Netflix-Traffic (d.h. alles was ins Netflix-Netz AS2906 geht), per Wireguard VPN über meinen Anschluss routet. Damit läuft Netflix physisch über nur einen einzigen Haushalt und damit eine einzige IP. Der übrige Internet-Traffic meiner Leute läuft auch direkt über deren Anschluss.

      Bei 100 MBits Upload war das bei mir bisher kein Problem, zumal nicht alle gleichzeitig gucken und oft auch nur FullHD. Daher musste ich mich noch nichtmal mit Themen wie Traffic-Shaping auseinander setzen, aber das Setup wäre auf jeden Fall dahingehend ausbaufähig.

      Aber klar, das kann man wirklich nur mit Freunden machen. Getreu dem Netflix-Motto: „Sharing is caring“. Wildfremden Leuten würde ich natürlich kein VPN zu mir nach Hause hinstellen.

      • Wie kannst du Netflix von anderen Sachen unterscheiden? Hast du eine Whitelist? Oder machst du es pro Gerät, z.B. Fire TV Stick wird über VPN geroutet?

        • Zunächst habe ich sämtlichen Traffic ins AS2906 per VPN geroutet. Die Netze habe ich mir aus BGPView rausgepopelt. Das reicht aber noch nicht ganz, weil Netflix noch AWS macht. Es gab da mal irgendwo eine Liste mit AWS-IPs, die Netflix nutzt. Diese werden zusätzlich noch über VPN geroutet. Zugegeben ist das Setup aber tatsächlich etwas fragil.

          Wer weniger basteln will, der installiert sich WireGuard einfach direkt auf der Shield oder dem FireTV-Stick und routet dann halt den ganzen Traffic dieses einen Gerätes über VPN. Sollte auch gehen und man spart sogar den OpenWRT-Router ein. Wenn ich heute nochmal so ein Setup aufziehen würde, würde ich es wahrscheinlich so machen und meinen Leuten statt eines Routers einfach einen vorkonfigurieren FireTV-Stick mit VPN hinwerfen.

  5. Monatliche Kündigung möglich.
    Mal sehen wie die Börse diese Maßnahmen einschätzt.
    Wird ein böses Erwachen nach den Lockdowns geben, bei Netflix.
    Selbst Dazn zittert schon Weihnachten entgegen.

    • DAZN hat bereits jetzt Probleme. Das Abo wird wieder als „Aktion“ für 19.99€ angeboten.
      Sky ist aktuell auch mit einem VollAbo ohne UHD für 30€ zu haben…..

      Die Preissteigerungen bewirken am Ende immer das gleiche. Ein extremer Rückgang der Kunden. Vorallem jetzt ist es nicht die beste Strategie die Preise zu erhöhen, wenn für jeden Haushalt das Leben teurer geworden ist. Da verzichten einige gerne auf das ein oder andere Abo.

      Das die Piraterie wieder nach oben geht, ist ein weiterer Nebeneffekt….

  6. Black_Eagle says:

    Glaubt irgendein Mensch bei Netflix wirklich, dass die „100 Mio geteilten Accounts“ jetzt wirklich bezahlen? Ein paar mit Sicherheit. Aber dafür werden bestimmt auch sehr viele der zahlenden Accounts einfach gekündigt. Ist schon eine enorme Preiserhöhung – zusätzlich dazu, dass es eh schon sehr Teuer für das gebotene ist. Auch mit 4 Personen…
    Ich könnte mir vorstellen das die bei +- 0 rauskommen. Hoffe aber das die Zahlen extrem einbrechen

    • Mann muss aber auch sagen, dass es die User mit dem Account-Sharing übertrieben haben. Da verabreden sich fremde Leute in Foren zu Usergruppen. Warum nicht einfach ordentlich zahlen wenn man es nutzen möchte?

  7. Das Netflix-Konto wird mit dem eigenen Fernseher oder einem mit diesem Fernseher verbundenen Gerät verknüpft und bildet dann das „primäre Zuhause“.
    Innerhalb des primären Zuhause können alle Nutzer des Haushalts über ihre Geräte auf den Streaming-Dienst zugreifen.
    Wählen sich Abonnenten außerhalb des primären Zuhauses über einen Fernseher oder einem mit einem Fernseher verbundenen Gerät
    in das Netflix-Konto ein, erscheint ein Fenster, über welches sich ein zusätzliches „Zuhause“, gegen eine Gebühr, hinzufügen lässt.
    Die Nutzung des Netflix-Kontos, auf dem zusätzlichen Fernsehgerät, ist bis zu einer Dauer von zwei Wochen ohne Aufpreis möglich, solange das Netflix-Konto innerhalb eines Jahres nicht schonmal an diesem Ort verwendet wurde.
    Ist dies aber der Fall oder dauert die Nutzung länger als zwei Wochen an, ohne die entsprechende Option für ein zusätzliches Zuhause gebucht zu haben, sperrt Netflix das Fernsehgerät aus.
    Durch die Zahlung der Gebühr können Kontoinhaber bis zu zwei zusätzliche Zuhause, außerhalb ihres primären Zuhauses, legal in ihr Abonnement aufnehmen.
    Die zusätzlichen Zuhause bekommen einen eigenen, selbst verwalteten Zugang zu Netflix inklusive eigenem Profil, Empfehlungen, Login und Passwort und belegen dadurch keinen Slot des Abonnements des eigentlichen Netflix-Konto-Besitzers.
    Gleichzeitig arbeitet Netflix an einer Funktion, die es Netflix selbst und den Nutzern erlaubt, das Teilen des Kontos zu tracken.
    Sie können in einer Maske einsehen, wo genau das entsprechende Konto genutzt wird und den Zugriff einschränken.

  8. Ich bin gespannt. Wenn ich Netflix im Tesla in der Hauseinfahrt anschalte dann habe ich die IP des WLANs und damit des Hauses. Wenn ich Netflix unterwegs gucke dann bin ich mit ner niederländischen IP im Mobilfunk unterwegs. Bin gespannt wie man das kompensieren will. Ich werde fürs Auto sicherlich keine neue Wohnung bezahlen. Das Problem dürfte ja im Grunde genommen jedes Mobilgerät haben.

    Die einzig sinnvolle Methode wäre eine interne MAC Adress-Liste zu pflegen die einer gewissen IP Range entspringen. Geräte die also dann immer mal wieder dem Haushalt eingeloggt sind (Tablets, Smartphones, Autos) werden dann als Heimgeräte akzeptiert, selbst wenn sie zwischenzeitlich mal andere IPs haben.

    Nur MAC Adressen die dauerhaft in anderen IP-Netzen unterwegs sind (Account Sharing) würden dann mal auffallen. Alles andere würde doch jetzt eine riesen Welle verursachen. Ganz ehrlich, wenn das kommt bin ich weg.

    • Immer dieses „Ganz ehrlich, wenn das kommt bin ich weg.“ und am Ende bleiben doch alle. Wie oft haben wir es bei WhatsApp schon gehört. Dann holen sich alle was anderes (zusätzlich) aber am Ende traut sich keiner WhatsApp zu löschen und alle bleiben doch.
      Das gleiche prophezeie ich hier auch. Am Ende verzichtet der ein oder andere auf Netflix aber auf dauer werden alle wieder angekrochen kommen.

      • Denke ich auch. Und die Gebühr für UHD + 3 Haushalte ist pro Haushalt dann immer noch günstiger als das Basis-Abo. Somit eigentlich ein guter Ausgleich dafür, dass es im Basis-Tarif kein 4K gibt.

        Netflix dürfte es ja schnell merken und auch wir werden es ja dann mit den Q1-Zahlen erfahren.

      • glaube ich nicht. Bei Disney habe ich das auch schon beendet. Und die Rückläufige Zahlen + gleichzeitiger Anstieg der illegen Downloads zeigt eigentlich schon dass sowohl die Fragmentierung als auch die Preistreiberei vermutlich ihr Maximum erreicht hat. Netflix ist nicht mehr das Monopol für ALLES LIEGT DORT wie es das noch vor 5 Jahren war. Man hat sich damit abgefunden dass es irgendwie nebenbei mitplätschert weil es auf die Personen aufgeteilt erträglich teuer war.

        Wenn aber jetzt gefühlt jedes Gerät das potentiell mobil mit ner anderen IP oder an einem vom Haus abweichenden Standort zur Kasse gebeten wird, dann werden die Kunden reihenweise abspringen. Es ist ja nicht so, dass es nicht auch Konkurrenz gäbe die die Kunden dankend aufnimmt.

  9. Habe bereits eine Email heute bekommen, dass Profile in einen anderen Account übernommen werden können und ob ich das aktivieren will. Allerdings war die Email auf französisch, da meine Tochter in Frankreich gerade wegen Schüleraustausch ist und auf dem Tablet Netflix schaut.

    • Thorsten G. says:

      Da sieht man ja wieder schön, dass es eben nicht so funktioniert wie gedacht sobald der Usecase auch nur ansatzweise ungewöhnlich ist.

  10. Also, ich weiß ja nicht was sich Netflix da wirklich bei denkt.
    Ich habe ein Haus am Stadtrand, eine Wohnung in der Stadt und eine Ferienwohnung. Dazwischen wird regelmäßig im Jahr gependelt. Natürlich möchte ich, je nachdem wo ich mich (oder eine andere Person unseres Haushalts) aufhalte, auch in der Lage zu sein, Netflix dort zu verwenden. Schließlich zahle ich auch dafür monatlich und das schon nicht zu knapp.

    Auch auf Dienstreisen war es üblich und in einer zunehmenden Anzahl Hotels auch extra angepriesen, dass man sich in dem Hotelfernseher mit seinem Account einloggen konnte (der dann bei checkout automatisch gelöscht wird). Und großer Fernsehbildschirm ist ja wohl besser als Handy oder Tablet.

    Ich denke sowas oder sehr ähnliches trifft auf sehr viele Nutzer von Netflix zu. Ich werde garantiert nicht extra dafür zahlen. Wenn Netflix meinen Lebensumständen nicht gerecht wird, werde ich nicht draufzahlen, sondern kündigen. Bin gespannt wie sich das für Netflix auswirkt in der Zukunft.

    • Genau, halb Deutschland hat 3 Häuser/Wohnungen zwischen denen man ständig wechselt und exakt 1/3 des Jahres verbringt oder ist das halbe Jahr auf Geschäftsreise….
      Aber für diese Nutzergruppen sind 3 Euro pro Monat natürlich schon ein herber Schlag in den Geldbeutel….

      • Thorsten G. says:

        Warum sollte mehr zahlen nur weil er wahrscheinlich mehr Gehalt hat? Typisch deutsches Neiddenken. Ich bin beruflich auch 2/3 des Jahres unterwegs mit > 150 Hotelübernachtungen

        • Neid? Nö.

          Schön (oder schlecht für dich) aber damit bist du halt ein kleiner Teil der durch die Umstellung eine (deutliche?) Verschlechterung hinnehmen muss. Aber anscheinend ist das Problem der geteilten Accounts so groß das man bei Netflix in kauft nimmt anderen Anwendungsfällen das Leben schwieriger zu machen, kannst dich bei allen „professionellen“ Account-Teiler bedanken…

        • ah, das deutscheste aller Todschlagargumente: Neid.

    • 3 Immobilien besitzen aber sich über 3 (!) Euro Mehrkosten im Monat aufregen. Dafür bekommt man doch nicht mal einen Kaffee bei Mäcces. Einfach nur peinlich.

  11. @kOOk das ist aber nicht die Lösung für die Masse. Der 0815 Netflixer hat noch nie was von VPN gehört 🙂

    • Die Idee mit dem VPN entspringt gar nicht dem Anspruch, es jedem Netflixer ohne Nachzudenken zu ermöglichen, Netflix überall zu nutzen. Das hier ist ein IT-Blog, da gehe ich eigentlich von Publikum aus, das ein wenig Ahnung hat. So ein VPN mit Wireguard einzurichten ist kein Hexenwerk.
      Und wenn nicht, gibt’s wie überall und in jedem Lebensbereich mehrere Möglichkeiten. Entweder man macht sich die Mühe zu lernen wie es geht – ist mit Aufwand verbunden. Oder, viel einfacher, man bezahlt Netflix.
      Wenn in einem Autoblog steht, dass man für eine bessere Straßenlage andere Stoßdämpfer einbauen könnte, macht das der geneigte Schrauber selber, alle anderen lernen es oder lassen das die Werkstatt machen. Wenn in einem Food-Blog ein geniales Rezept besprochen wird, kocht man das mit entsprechendem Können nach, oder man geht in ein Restaurant. Muss jeder für sich selbst entscheiden, was die weniger aufwändige oder teure Methode ist.

  12. Und wenn man mal ehrlich ist, die Regelung trifft zum großen Teil die die es mit dem Teilen übertrieben haben, Gruppen in Foren und der Verkauf von Zugängen…
    So ist es aber immer, manche glaube sie seien schlauer als der Rest der Welt um sich 4,5 Euro im Monat zu sparen und am Ende wird es für alle schlechter/komplizierter/teurer….

    • Es soll auch Menschen geben die zwei Wohnsitze haben.
      Ich bin halt immer mehrere Monate in Deutschland und dann mehrere Monate in Thailand.
      Dann mache ich halt zwei getrennte Konten und setze das eine immer aus.

      • Aber die waren sicher der Grund warum Netflix jetzt die Daumenschrauben anzieht….

        • verstrahlter says:

          Korrekt.

          Das ist eine absolute Ausnahmefirma, keinem (wie z.B. Anteilseignern) verpflichtet.
          Die leben nicht den kapitalistischen Traum von dauerhaft steigendem Profit,
          Niemand auf der Welt hat aktuell andere Probleme, als für immer mieser werdenden Kontent gerne und freiwillig mehr Geld abzudrücken.

          Aber mal im Ernst … die selsame Konzeption der verschiedenen Pakete und die Umwidmung des Verwendungszwecks – mit der Hoffnung auf Traumprofite – tun dazu ihr Übriges.

  13. Hab alle Streaming Dienste gekündigt. Kann das alles nicht mehr zahlen. VPN, Kodi, Wizard drauf, läuft.

  14. Naja, kostet das Nütflüx über die Türkei dann eben 1,50€ mehr im Monat. Gibt schlimmeres.

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