Netflix übernimmt deutsche Visual-Effects-Schmiede Scanline VFX

Netflix will das deutsche Visual-Effects-Studio Scanline VFX übernehmen, das in München seinen Sitz hat. Welche Summe da über den Tisch wandert, ist offen. Abgeschlossen sein, soll die Transaktion wohl im ersten Quartal 2022, vorausgesetzt die jeweiligen Behörden winken den Deal durch.

Scanline hat für Netflix unter anderem an Serien wie „Stranger Things“, „Blood Red Sky“ und „Cowboy Bebop“ gearbeitet. Aber auch an Produktionen wie „Game of Thrones“, „Black Widow“ oder „Joker“ war man beteiligt. Zu den zukünftigen Projekten zählen etwa „The Batman“, „The Flash“ und „Black Adam“.

Laut Netflix werde Scanline weiterhin ein unabhängiges Unternehmen bleiben und abseits von Netflix auch andere Kunden betreuen. Auch werde man weiterhin selbst mit anderen VFX-Partnern kooperieren. Allerdings möchte Netflix damit wohl Ressourcen für seine In-House-Produktionen schaffen. Hier muss der Streaming-Anbieter voranpreschen, denn man erhält immer weniger Lizenzen von Partnern. Das liegt daran, dass ehemalige Partner wie Disney, Paramount oder Warner Bros. mittlerweile lieber eigene Streaming-Plattformen betreiben.

Scanline betreibt im Übrigen abseits von München auch Zweigstellen Vancouver, Montreal, Los Angeles, London, Stuttgart und Seoul.

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3 Kommentare

  1. immer wieder interessante Meldungen.
    Da werden deut. Unternehmen aufgekauft, von denen ich nichts gehört habe.

  2. Ob die anderen Kunden wie Disney oder Amazon, CBS, usw. da noch länger auf Scanline VFX setzen werden denke ich eher nicht – zumal es auf den Bereich genug andere ähnlich aufgestellte und erfolgreiche Firmen gibt (und viele auch aufgekauft werden – nur blos von den genannten Film/Streamingfirmen) In der Branche ist komplette Unabhängigkeit von Partnern oder gar Konkurrenten der Hauptgrund für die Zusammenarbeit!

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