Netflix produziert deutschen Superheldinnen-Film „Freaks“

Der Streaming-Anbieter Netflix produziert erneut ein deutschsprachiges Format: „Freaks“soll eine Superheldinnen-Geschichte erzählen und ist damit zwar wenig originell, aber für deutsche Verhältnisse durchaus mal etwas Neues. Es handelt sich bei „Freaks“ um eine Spielfilm-Koproduktion zwischen Netflix und ZDF/Das kleine Fernsehspiel.

Die Handlung dreht sich um eine junge Vorstadtmutter,welche die ihr verordneten Psychopharmaka absetzt und dann entdeckt, dass sie über übernatürliche Kräfte verfügt. Als Darsteller wirken vor der Kamera Cornelia Gröschel, Tim Oliver Schultz und Wotan Wilke Möhring mit. Regie führen wird Felix Binder. Mir persönlich sagt keiner der Namen etwas, was aber nichts heißen muss, da ich von deutschen Produktionen in der Regel Abstand halte und daher nur wenige Schauspieler und Regisseure aus unseren Landen kenne und schätze.

Erscheinen soll der Film“Freaks“ exklusiv bei Netflix im nächsten Jahr. Man verspricht dabei eine Mischung aus Humor und Sozialkritik. Ich warte da vorsichtig ab, ob „Freaks“ sich am Ende bei den eher typisch-biederen deutschen Produktionen einreiht oder aus dem Einheitsbrei hervorsticht. Man kann schließlich immer positiv überrascht werden. Habt ihr Interesse?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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29 Kommentare

  1. Och nö. Muss man sich nicht antun.

  2. Wenn ich den Schauspieler rechts schon sehe habe ich kein Bock drauf

  3. Brauch ich nicht.

  4. phrasemongerism says:

    Eine Serie mehr auf der Liste die ich nicht mal in der größten Langeweile anrühren würde.

  5. Thomas Höllriegl says:

    Nope

  6. André, man merkt, dass Du deutschsprachige Produktionen meidest. Denn Du hast den wohl berühmtesten Namen neben Wotan Wilke Möhring vergessen: Ralph Herforth. Er ist der Typ ganz rechts auf dem Bild und hat wahrscheinlich mehr schauspielerische Erfahrung als so mancher TV-Serien-Cast zusammen.

    Ob das Format funktioniert, weiß man erst wenn’s soweit ist. Dass hier Bashing betrieben wird, bevor überhaupt die erste Folge ausgestrahlt wurde, finde ich schade. Wenn’s von DC oder Marvel wäre, würde es wohl gefeiert. Das ist halt das Schicksal von deutschsprachigen Produktionen: Einerseits wirft man ihnen Ideenlosigkeit und ähnliches vor, andererseits bekommen die Leute ebenfalls eins in die Fresse, wenn sie sich mal was trauen.

    • Naja, sie trauen sich ja leider überhaupt nichts. Der Superheldenzug ist abgefahren, und jetzt schieben die das nochmal hinterher. Und natürlich muss es wieder eine alleinerziehende Mutter (!) sein, die a bissel burnouted und dabei die Welt rettet.

      In welcher Psychiatrie man diese rosa Laibchen trägt und derart depressionsfördernde Einrichtung hat, mal aussen vor-vermutlich direkt in der Kantine des ZDF am Lerchenberg gedreht.

      Dazu noch die üblichen Fernsehgesichter, wegen der man doch erst zum Streaming geflohen ist.

      • Sehr richtig.
        Aber das ZDF wollte wohl mal hip sein und was mit Netflix machen.

        • Habt ihr bessere Ideen? Schreibt Drehbücher, sammelt Produktionsgelder und organisiert die Umsetzung! Ehrlich jetzt, just do it! Die Arbeit anderer Menschen schlecht zu machen, ist einfach. Selber etwas zu schaffen, schwer. Übrigens gab es vor nicht allzu langer Zeit eine amerikanische Serie, in der auch alle mit solchen Klamotten in einer Nervenheilanstalt waren. War eine der großen gefeierten Serien der letzten Jahre.

          @Lars: kann ich schon ein wenig verstehen. Wenn ich die Ochsenknechts oder Superweiber dieser Nation sehe, wird mir meist auch schlecht. Die Typen in dieser Produktion sind mir aber durchweg in guter Erinnerung. Wotan Wilke Möhring zum Beispiel aus „Das letzte Schweigen“.

  7. Netflix ist das neue GEZ Fernsehen. Amazon und Disney+ sagen danke! Ernsthaft, das ist so traurig, ich bin regelrecht schockiert.

    • Bevor man auch nur irgendeine Szene gesehen rum motzen! Sowas lieb ich ja. Und du bist nur einer hier von vielen. Traurig.
      Bei Netflix ist nicht alles Gold was glänzt, klar, und beim ZDF erst recht nicht aber „Das kleine Fernsehspiel“ bürgt schon seit Jahrzehnten für kleine Filmperlen!

      • Bob (der andere) says:

        @ Chris:
        „Das kleine Fernsehspiel“ bürgt schon seit Jahrzehnten für kleine Filmperlen!
        Das war mal in den 1970ern, teilweise auch noch in den 1980ern der Fall. Danach ganz sicher nicht mehr (Ausnahmen bestätigen die Regel).

  8. Superheldinnen? Es heißt Superhelden und ist dann geschlechtsneutral. Wenn also der Genderterror die Innen Form verwendet, kann man erahnen was kommt. Abgesehen davon: Ich zahle also GEZ damit damit Produktionen fürs Bezahl-TV gefördert werden? Und dann die Abgaben erhöhen.

    • Nicht nur, Filmförderung wurde mit Sicherheit auch abgesahnt.

      Und was den Gendermist anbetrifft, ich sag nur „Kapitänin Rackete“… für mich der aktuelle Inbegriff der sprachlichen Verwirrung in Deutschland.

  9. Wieder mal was aus der Reihe, wir machen mal schnell was um politisch korrekt zu sein.

    Nein, danke.

  10. Ne!n, Danke!

  11. Du kennst Wotan Wilke Möhring nicht? Dann schreibt ja der richtige Medienpädagoge zum zu ihm passenden Thema – oh Mann

  12. Deutsche Produktionen sind nun mal zu 99,5 % absoluter Dreck. Als Ausnahme fällt mir spontan „How to sell drugs…“ ein, war ganz ok. Sonst: Müll…

  13. Bob (der andere) says:

    Misserfolg vorprogrammiert!
    1. Superhelden. Inzwischen sind selbst hartgesottene Comic-Fans übersättigt.
    2. supertolle Powerfrau Actionfilme…? (siehe Ghostbusters (2016) oder Men in Black 4)
    3. Deutsche Produktion, ähh, na ja. Von ganz wenigen Ausnahmen mal abgesehen: zäher, langweiliger, realititätsferner/einfallsloser Schrott, inklusive politischer Erziehung.

    Wohl eher wa für Masochisten.

    • Eine Fiction-Serie als „realitätsfern“ zu diskreditieren, darauf muss man erst einmal kommen. 😉

      • Naja, Sci-Fi muß nicht realitätsfern sein, siehe The Expanse. Aber Superhelden Filme sind imho kein Sci-Fi sondern US-Fantasy, da diese ja die tollsten sind (weswegen Superhelden auch stets Amis sind)

      • Bob (der andere) says:

        @ Tandeki:
        Ich bezog mich erstens auf deutsche Produktionen im allgemeinen,
        zweitens schrieb ich “realititätsferner/einfallslose“.
        Für die Korinthenkacker also nochmal haarklein erklärt:
        “realitätsfern“ bezieht sich auf Krimis, Dramen usw.
        “einfallslos“ bezieht sich auf Sci-Fi, Fantasy usw.

        Davon abgesehen muß oder sollte auch Sci-Fi in sich stimmig sein. Genau deswegen gibt es so wenig gute Sci-Fi.
        Kleines Beispiel: In den Star Trek Serien stehen einige der Offiziere auf der Brücke (z.B. Worf) während andere sitzen. Dann greifen Feinde an, beschießen das Schiff, und einige der wichtigsten Offiziere fliegen kreuz und quer durch die Brücke.
        Solch unlogischen Blödsinn hab ich als 20jähriger noch gefressen, heute disqualifiziert das eine Serie/Film schon dierekt. Billiger Trick um die Spannung künstlich zu steigern.
        Besser gelöst in den neuen Star Trek Filmen: Bei rotem Alarm fahren automatisch die Gurte aus den Sitzen und legen sich an. Alle (sitzenden) Offiziere sind während des Gefechts angeschnallt und können ihre Aufgabe erledigen, anstatt blöd durch die Gegend zu fliegen.

  14. Ich bin natürlich immer offen und ohnehin Netflix Abonnent. Ob ich dem dann eine Chance geben werde, hängt vor allem von den Kritiken ab. Falls die die Serie nicht verreißen sollten, werde ich mir das auch ansehen. Zugegeben: Wenn ich die Fressen sehe und noch dazu das inzwischen doch von allen Seiten beleuchtete Thema Superhelden, rollen sich mir schon wieder die Fußnägel bis zum Anus hoch. Sind die Deutschen doch vor allem gut darin Formate zu adaptieren, statt sich was eigenes einfallen zu lassen. Da waren Dark und How to sell drugs online fast rühmliche Ausnahmen. Das sind beides keine Überserien aber sie haben wenigstens etwas anderes gemacht als nur zu kopieren. Letztlich kann man jede Thematik erfrischend, neu und unterhaltsam umsetzen aber gerade dann, wenn die angestaubten ÖR ihre Finger mit im Spiel haben, glaube ich noch viel weniger daran.

    • Ich mag i.d.R. deutsche Filme auch nicht, aber sie deutsche Komödie soll im allgemeinen auch eine Ausnahme sein, kann ich aber nicht einschätzen, da ich nur drei kenne, die waren aber gut (Bewegte Mann, Fuck you Goehte und Wenn Inge tanzt)

      • Ich hab den bewegten Mann nie gesehen, die übrigen Filme finde ich nicht gut. Man kann den vielleicht noch zugestehen, dass sie nicht ganz so muffig daherkommen, wie andere deutsche Filme, aber das ist für mich dann doch Kartoffelhumor, den ich mit vetrockneten Augen ansehe. Lammbock (beide Teile) fand ich ganz gute deutsche Komödien. Wenn Netflix mal gute deutsche Ideen fördern will, ist es verständlich, dass sie Kooperationen suchen, um ihre eigenen Produktionskosten zu senken, aber was das ZDF für sehenswert hält und was Filmfördertöpfe für fördenswert halten, wird leider meistens ganz schlimm.

  15. Misfits (UK Serie) als DE Film Format? Wer es braucht ..

  16. Nach ZDF muss man nicht mehr weiterlesen. Das kann nur wieder moralinsaures Erziehungsfernsehen mit erhobenem Zeigefinger werden. Nix für mich.

  17. Zu der vorgestellten Serie kann ich natürlich noch nichts sagen, aber ich fand die deutsche Netflixproduktion DARK ziemlich cool…

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