Netflix kündigt Datensparmodus für mobile Apps an

artikel_netflixDer moderne Medienkonsum via Streaming und mobile Pseudo-Daten-Flatrates, eine Kombination, die nicht sehr gut funktioniert. Ein Problem nicht nur für den Nutzer, sondern auch für den Anbieter des Dienstes, der so durch magere Inklusiv-Volumina eventuell weniger genutzt wird. Netflix kennt dieses Problem und geht dieses global an. 600 KB/s fallen bei einem Netflix-Stream über mobile Apps maximal an. Netflix ist der Meinung, so einen guten Kompromiss zwischen der Qualität des Streams und der benötigten Datenübertragung gefunden zu haben. Zumindest bis jetzt, denn Netflix möchte auch diejenigen zufriedenstellen, denen der mobile Datenverbrauch egal sein kann.

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Während Netflix nicht erwähnt, wann die neue Funktion – das Einstellen der Qualität eines Streams – kommen wird, man möchte aber noch vor dem Start weitere Details dazu bekanntgeben, heute und morgen sollte man also nicht damit rechnen. Die neuen Einstellungen sollen dann erlauben, dass man den Stream entsprechend seines eigenen Datentarifs und der gewünschten Qualität optimieren kann. Anstatt den von Netflix gewählten Kompromiss zu schlucken, wird man sich also eigenen Kompromiss zusammenstellen können.

Nutzt Ihr Videostreaming über das mobile Netz oder bevorzugt Ihr den vorherigen Download für die Offline-Nutzung? Die in Deutschland üblichen Datentarife laden ja nicht gerade zum Binge-Watching der neuesten Lieblingsserie ein.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

12 Kommentare

  1. Ein offline Modus würde alles vereinfachen…

  2. MSDanielM82 says:

    Hä? Im niedrig Modus verbraucht man doch nur 0,3GB pro Stunde, bei 600kb/s 263MB. Soviel Ersparnis ist das auch nicht.

    Der offline Modus ist überall Standard, nur bei Netflix nicht..

  3. „oder bevorzugt Ihr den vorherigen Download für die Offline-Nutzung?“
    Wäre mir neu, wenn das bei Netflix möglich wäre… Schön wäre es, ich würde es nutzen.

    So schaue ich mobil fast gar nicht (außer ich finde was bei Prime Video zum offline verfügbar machen) sondern halt zu Hause am FireTV.

  4. wolfigang says:

    Ich schaue sehr viel offline in Zug. Allerdings ausschließlich Amazon prime mir vorherigem Download.
    Allein wegen der Möglichkeit zum Download würde ich Amazon immer netflix vorziehen…

  5. Wenn ich es offline nutzen könnte, würde ich es viel öfter in Anspruch nehmen. So allerdings dann nur zu Hause. Auch die neue Lösung ist immer noch viel zu viel.

  6. 600 kB/s oder 600kb/s? Ein großes B steht normalerweise für Byte und somit wären 600 kB/s mehr als 2gb pro Stunde.

  7. Ein Offline-Modus für Netflix wäre sinnvoller. Habe zwar 6GB LTE Max bei der Telekom, käme jedoch trotzdem nie auf die Idee, über das Mobilfunknetz Netflix zu nutzen.

  8. Der einzige Kompromiss zur Nutzung unterwegs: Offline Modus, alles andere ist murks

  9. Christian says:

    Ausschließlich Download via Amazon Prime. Hab zwar 3 GB Flat im Monat aber die reichen nicht im Ansatz und fürn stream schon mal gar nicht.

  10. Also Sascha woher stammen denn die maximal 600 kByte (kbit macht ja wohl wenig Sinn)?
    Wenn ich das Netflix Testvideo ‚Example Short‘ https://www.netflix.com/title/70136810 auf nem Android Tablet laufen lasse dann komme ich bei 1920×1080 auf 5800 kbit/s – das macht 725 kByte.

  11. Besucherpete says:

    @Christian: Nur mal aus Neugier, wofür jodelst du denn 3 GB durch ohne Streaming?

  12. Da hier „Flatrate“ im Gegensatz zur früheren Heimat auch ernst gemeint ist, nutze ich Netflix gern und sehr viel unterwegs. Im Schnitt circa 4 bis 5GB im Monat, dazu noch 2 bis 3GB für YouTube und nochmals für Zattoo. (Ja, ich fahre viel Zug 🙂
    Einen Offline Modus zu nutzen würde bedeuten, ich wüsste morgens zuhause schon, was ich Abends auf der Heimfahrt dann gucken will. Eine Entscheidung, die ich zum Glück nicht treffen muss 🙂