Netflix holt direktes Feedback zu Originals vorher bei Testgruppen ein

Wie man bei Variety.com in Erfahrung bringen konnte, testet der Streaminganbieter Netflix seit etwa Mai des letzten Jahres sogenannte Abonnenten-Feedback-Panels in den USA, wobei eine Gruppe ausgewählter Netflix-Abonnenten per Mail kontaktiert und zum Beitritt eingeladen wird. Hintergrund des Ganzen? Die Panels dienen der Qualitätssicherung, weshalb deren Teilnehmer schon weit vor Veröffentlichung einen Blick auf Netflix Originals werfen darf und anschließend bitte Feedback dazu hinterlässt. Netflix bestätigte die Existenz der Panels. Der Wortlaut der Mail zur Einladung laute wie folgt:

„Wir bei Netflix bauen eine Gemeinschaft von Mitgliedern auf, die sich die kommenden Filme und Serien ansehen und Feedback dazu geben können, und wir würden gerne wissen, ob Sie daran interessiert sind, daran teilzunehmen. Es ist einfach, aber ein unglaublich wichtiger Teil der Schaffung von erstklassigen Inhalten für Sie und Netflix-Mitglieder auf der ganzen Welt.“

Die Teilnehmer werden dann gebeten, üben einen Zeitraum von circa sechs Monaten mehrere kommende Filme und Serien anzusehen und anschließend auch entsprechende Umfragen auszufüllen. Eine Geheimhaltungsvereinbarung muss natürlich mit all ihren Verpflichtungen unterzeichnet werden. So ein Gebaren ist keineswegs neu in der Branche, nur kommunizierte Netflix das Ganze bislang nicht großartig.

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4 Kommentare

  1. Das erklärt auch die miese Qualität der Originals. Masse für die Masse statt Klasse. Viele Menschen sind äußerst einfach gestrickt und der Wunsch nach möglichst hirnfreiem Inhalt wächst bei der Generation Doof gerade extrem. Wenn ich die Generation Blöd abstimmen lasse, kommen dann Sachen supererfolgreiche aber saublöde Serien raus wie Bridgerton, humorfreie Kömödien wie „Senior Year“ mit Rebel Wilson oder Wegguck-Filme wie „Adam Project“ (da musste ich gerade nochmal nach dem Titel googeln, weil mein Hirn den schon wieder gelöscht hatte).

    • Tja, dann muss die sich besser wähnende ‚geistige Elite‘ sich halt entsprechende Medien finanzieren.
      Auf den ‚dummen Pöbel‘ herabzusehen und ihn zu verachten, aber natürlich die eigenen Vorlieben von ihm finanzieren lassen zu wollen wirkt jedenfalls auf mich so bigott wie aus der Zeit.

  2. Alle Rechtschreib- und Tippfehler sind urheberrechtlich geschützt. Man kann leider Texte nicht bearbeiten 🙂

    • Ihr Meisterwerk erreicht leider nicht die für Schutzwürdigkeit nach UrhG notwendige Schöpfungshöhe.

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