Netflix Game: Möglicherweise mit PlayStation-Kooperation

Wir berichteten bereits: Netflix möchte künftig auch Spiele anbieten. TV-Serien und Filme sollen da also noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. An Bord geholt hat man sich für diese Bemühungen Mike Verdu, der zuvor als Manager bei Electronic Arts und Facebook tätig war. Er soll nun, als Vice President of Game Development, die Expansion in den Videospielmarkt voranbringen.

Cloud-Gaming will man da betreiben, wie es andere wie Google Stadia bereits anbieten. Die Spiele sollen als neues Programmgenre neben den aktuellen Sendungen erscheinen – ähnlich wie Netflix es mit Dokumentationen oder Stand-up-Specials gemacht hat. Im Gegensatz zu anderen Plattformen sollen bei Netflix die Spiele ohne zusätzliche Gebühren mit dabei sein. Sehr wahrscheinlich, dass diese aber dann wieder zum Anlass für allgemeine Preiserhöhungen genommen werden.

Auf spannende Details ist da nun Steve Moser in der Netflix-App gestoßen. Der hat nämlich ein wenig im Code gewühlt. Unter anderem brachte dies ein Logo mit einer „Netflix Game“-Aufschrift zutage. Außerdem zeigte ein aufgefundenes Rendering zwei DualSense-Controller sowie Artworks von „Ghost of Tsushima“. Er berichtet weiter über den Codename „Shark“, den das Projekt wohl intern als Arbeitstitel trägt. Die aufgespürten Bilder könnten eine Kooperation von Netflix und Sony nahelegen. Ob man da wohl künftig PlayStation-Spiele im Netflix-Katalog sehen wird? Immerhin hat Sony mit PlayStation Now bereits einen eigenen Game-Streaming-Dienst. Letzterer ist aber noch nicht der große Abräumer. Es bleibt spannend, wann man da mit offiziellen Infos herausrückt oder, ob da weitere Details vorab auftauchen.

Könntet ihr euch Netflix als Game-Streaming-Anbieter mit „All-inclusive-Katalog“ denn überhaupt als erfolgreich vorstellen?

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Wenn ich mal Netflix anschalte, dann um Serien oder Filme zu sehen.
    Für mich als Single ist Netflix schon teuer genug geworden. Wenn die jetzt unnötige Games als Grund für die nächste Preiserhöhung nehmen, bin ich halt weg.
    Die meiste Zeit verbringe ich derzeit in Prime oder YouTube. Netflix wird für mich mit dem Witcher erst wieder interessant.

    • Für mich ist Netflix auch zu teuer und die Masse und vieles Minderwertige hat mich endgültig vertrieben. Aktuell kaufe ich Filme, die mich interessieren wieder bei iTunes im Angebot. 3,99 Euro pro Film. Kaufe ich zwei Stück und habe inzwischen eine große Sammlung aufgebaut. Da braucht es kein Streaming. Bei Games ebenso. Da warte ich und kaufe, was mich interessiert. Lieber weniger, dafür ausgewählter Konsum.

    • Für mich ist Netflix nur noch wegen Cobra Kai interessant. Fühle mich bei Prime auch wohler.

  2. Vielleicht bereiten die eine Fusion vor, würde Sinn machen bei dem zersplittern des Marktes

  3. Gummibando says:

    Rotes N und Gaming-Thema.
    Der nächste Markenrechtsstreit waiting to happen.

  4. Für Netflix ist das logisch. Am Ende wollen die vermutlich alles streamen. Irgendwann bestimmt dann auch Musik als Zusatz. Einfach alles eben. Geht ja da um den Ökosystem-Kampf, um als einziger übrig zu bleiben.

    Das mit Sony glaub ich weniger. Wahrscheinlich hat man die Bilder als Platzhalter genommen. Kann mir nicht vorstellen, dass Sony das aus der Hand gibt. Aktuell wollen sie ja bewusst auf teure, gute Spiele setzen. Also Qualität statt Masse. Ansonsten haben sie in der Vergangenheit doch zwei Streaming-Anbieter gekauft. Gaikai und OnLive. Das machen die ja nicht, um nicht selbst zu streamen irgendwann. Die wollen halt aktuell nur noch nicht und sehen da auch nicht die Zukunft für ihre Games.

  5. Das wäre ja super, wenn Netflix PSNow integrieren würde!
    Da ich kun so wie so Netflix und PSNow mit einem Kumpel teile, wäre es dann evt. auch günstiger zusammen.

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