Netflix erweitert Anime-Partnerschaften und plant Serie zum Game „Dragon’s Dogma“

Anime wachsen immer mehr über ihren ehemaligen Nischen-Status hinaus: Mittlerweile kennen auch viele Familien beispielsweise die Filme des Studios Ghibli („Mein Nachbar Totoro“). Nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene erfreuen sich an alten und neuen Klassikern wie „Cowboy Bebop“, „Samurai Champloo“ oder „Space Dandy“. Das hat auch Netflix mitbekommen und baut sein Anime-Engagement nun noch stärker aus – unter anderem um eine Serie zum JRPG „Dragon’s Dogma“.

Letzteres habe ich damals an der PS3 gezockt: Bombastisches Game mit sehr hohem Schwierigkeitsgrad und viel spielerischer Freiheit. Durch seine Story brillierte das Spiel von Capcom jedoch weniger, vielmehr wusste mich vor allem das Kampfsystem zu begeistern. Da bin ich gespannt, was für eine Serie man daraus zaubert.

Laut Netflix habe man seine Anime-Partnerschaften jedenfalls um Kooperationen mit Anima, Sublimation und David Production erweitert. Außerdem gibt es noch bestehende Deals mit den renommierten Studios Production I.G. („Ghost in the Shell“) sowie Bones („Soul Eater“). Im Rahmen der Abkommen soll unter anderem eine exklusive Netflix-Serie namens „Altered Carbon: Resleeved“ entstehen, welche das Universum der Realfilm-Serie dann erweitert. Hinter dem Anime zu „Altered Carbon“ wird Anima stehen.

Sublimation hingegen wird für Netflix  besagte Game-Umsetzung zu „Dragon’s Dogma“ austüfteln. David Production wiederum soll für Netflix die Manga-Reihe „Spriggan“ in bewegten Bildern umsetzen. Netflix hat da aber einiges am Köcheln, denn für 2020 ist beispielsweise „Ghost in the Shell: SAC_2045“ von Production I.G. eingeplant. Dann soll auch Wit Studios „Vampire in the Garden“ seinen Einstand geben. Bones wiederum arbeitet an einer Anime-Umsetzung von „Super Crooks“, einem Comic von Mark Millar („Kick-Ass“) und Leinil Fracnis Yu.

Laut Netflix verfolge man weiterhin das Ziel den Streaming-Anbieter auch für Anime-Fans attraktiv zu machen – sowohl für die Macher entsprechender Serien und Filme als auch für die Zuschauer. Studios wie Bones loben freilich ebenfalls die Kooperation mit Netflix, da sie hoffen dadurch ihr Publikum zu erweitern und der japanischen Animationskunst rund um den Globus neue Fans zu verschaffen.

Feine Sache: Ich selbst schaue sehr gerne Anime, da mich die Zeichnungen oft sehr beeindrucken und es einfach eine enorme Vielfalt an Genres gibt. Für Neueinsteiger habe ich hier ja auch mal vor einiger Zeit einige Tipps veröffentlicht und jene letztes Jahr ein wenig aufgefrischt. Mittlerweile gibt es auch das grandiose „Your Name“ bei Netflix, das zu meinen Lieblings-Anime, wenn nicht sogar Lieblingsfilmen im Allgemeinen zählt. Klasse also, dass Netflix seine Bemühungen da ausbaut.

Nochmal zur Wiederholung, das sind einige der geplanten Anime-Formate, die Netflix selbst produziert:

  • Altered Carbon: Resleeved – anima Inc.
  • Dragon’s Dogma – Sublimation Inc.
  • SPRIGGAN – David Production Inc.
  • Ghost in the Shell: SAC _2045 – Production I.G, Inc.
  • Vampire in the Garden – WIT STUDIO
  • Super Crooks – bones.inc

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Ghost in the Shell? Oh man, hoffentlich versauen die das nicht

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