Nest stellt Nest Cam vor, Nest Protect und Nest App in erneuerten Versionen

Google hat seine Smart Home-Produkte von Nest erweitert und aufgefrischt. Neben dem Nest Thermostat gibt es nun auch eine neue Version des Nest Protect Rauchmelders und ganz neu Nest Cam, eine Kamera, die Euch auch unterwegs anzeigt, wenn zu Hause etwas los ist. Das Ganze wird dann mit der neuen Nest-App gesteuert, die ebenfalls eine Generalüberholung erfahren hat.

Nest_Cam_Protect

Die Nest Cam ist ein neues Produkt. Für rund 200 Dollar kommt sie nach Hause und kann dort dann super schnell eingerichtet werden. Kamera aufstellen, mit dem WLAN verbinden und schon kann es losgehen. Nest Cam kann den Nutzer bei Bewegung auch über das Smartphone informieren. Der Nutzer kann dann nicht nur sehen, was in dem überwachten Raum gerade vor sich geht, sondern kann auch mit dem Raum reden. Das ergibt bei Einbrechern vielleicht weniger Sinn, kann aber bei randalierenden Haustier Wunder wirken. Zu sehen ist das im eingebundenen Video.

Die Kamera liefert auch bei Dunkelheit ein erkennbares Bild, kann dadurch also auch an Orten eingesetzt werden, die nicht hell beleuchtet sind. Ob das nun die dunkle Abstellkammer oder der Schlafraum des Babys ist, bleibt dem Nutzer überlassen. Nest Aware ist ein Dienst, den man für die Kamera buchen kann. 10 Dollar kostet dieser pro Monat und gibt dem Anwender noch einmal mehr Möglichkeiten, wie er die Kamera einsetzen kann.

Neu ist auch Nest Protect. Das Gerät an sich gibt es schon lange, Nest hat es aber überarbeitet und von innen heraus aufgefrischt. Nest Protect soll nun noch sicherer sein, mit einem Kohlenmonoxid-Sensor, der 10 Jahre lebt. Außerdem soll es weniger Fehlalarme geben. Der monatliche Selbsttest wird automatisch ausgeführt, Nutzer sollen so wenig wie möglich durch den Rauchmelder belästigt werden. Nest Protect kostet weiterhin 99 Dollar, hier hat sich nichts geändert.

Zu guter Letzt benötigen die neuen Nest-Produkte auch eine neue Nest-App. Diese übernimmt die Steuerung des Nest Thermostats, von Nest Protect und auch von Nest Cam. Mit ihr kann auch Dropcam gesteuert werden. Die App wurde komplett neu entwickelt, bietet neben der Unterstützung von Nest Cam und Dropcam sonst aber keine weiteren funktionalen Neuerungen.

Alle Informationen über die neuen Nest-Produkte erhaltet Ihr direkt bei Nest, die neue App im Google Play Store.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

11 Kommentare

  1. Nachdem meine Familie und ich von einem unserer klassischen (teuren) Rauchmelder eines Nachts wegen eines Fehlalarms aus dem Tiefschlaf gerissen wurden, finde ich die Idee eines smarten Rauchmelders sympatisch. Denn diesen dürfte man per App ausschalten können, so ein klassisches Teil oft nicht, wenn ein fest verbauter Akku drin steckt. Da kommt man sich dann schon echt blöd vor, wenn man mit Puls 200 nachts keine Chance sieht, das Teil aus zu bekommen.

  2. Mal ne grundsätzliche Frage: Funktioniert Nest nur über Home-Netzwerk also WLAN? Oder gibt es auch Möglichkeiten Bluetooth zu nutzen?

    ‚Das ergibt bei Einbrechern vielleicht weniger Sinn‘ – och bei 50% der Einbrecher mit Master-Abschluss wird ein: ‚das Haus ist umstellt, kommen sie mit erhobenen Händen …‘ doch bestimmt Effekte erzielen. 🙂

  3. bei dem video frage ich mich, ob es sich um ein nest-werbevideo oder ein apple-werbevideo handelt 😉

  4. @Hape – Immer noch sympatisch? 😀 – https://goo.gl/Mousfz

  5. Nest Protect soll doch laut Aussage eines Google Mitarbeiters totaler Bockmist sein. Ständig Fehlalarme. Würde lieber warten, ob die neue Version wirklich besser ist Ausserdem bleibe ich dabei, dass normale funkvernetzte Rauchmelder ohne WLAN sicherer sind, da nicht auszuschließen ist dass bei einem Brand min. auch eine Sicherung (wenn man Pech hat, die an dem auch der WLAN Router hängt auslöst oder gar das ganze Haus stromlos ist. Dann werden andere Melder nicht mehr alarmiert. Die Netzwerkkamera ist viel zu teuer dafür, da gibt es vergleichbare Modelle für die Hälfte.

  6. Die Kamera ist nicht neu. Dropcam nannte sich das Teil vorher, danach wurde die Firma übernommen. Habe so eine direkt aus den USA schon über 1 Jahr im Einsatz

  7. @Patrick Ich habe sei über einem Jahr ein Nest Protect und noch keine Fehlalarme miterleben müssen.
    Kennst du eine vergleichbare Kamera? Ich suche schon länger nach einer wirklich guten, aber meist sind es billige Kameras die man nicht richtig per App bedienen kann, in 480p aufnehmen und keine Bewegungen/Geräusche wahrnehmen :-/ Wenn dann will ich auch was richtiges, kein „Spielzeug“.

    Habe mir jetzt mal die Nest Cam bestellt. Bin gespannt.

    @froyo52 Das ist das Nachfolge-Modell deiner Dropcam 😉

  8. @Manuel
    Das ist noch besser 🙂 Mich würde es in den Wahnsinn treiben..