Nach Bericht des „ZDF Magazin Royale“: BSI-Chef soll gehen

Das war schon ein Knall. Das „ZDF Magazin Royale“ rund um Jan Böhmermann hat recherchiert und herausgefunden, dass der Chef des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Arne Schönbohm, angeblich durch einen, von ihm mitgegründeten Verein, Kontakte zum russischen Geheimdienst haben soll.

Der Verein steht allerdings nicht in Verbindung mit dem Nationalen Cybersicherheitsrat der Bundesregierung und wurde in Böhmermanns Bericht als „Lobbytruppe“ bezeichnet, die schon früher unangenehm auffiel, bereits 2019 wurde darüber berichtet. Die Kurzform: Der Verein „Cyber-Sicherheitsrat Deutschland“ hat unter anderem als Mitglied die Cybersecurity-Firma Protelion. Die hörte laut der Recherchen bis März auf den Namen Infotecs GmbH. Ein Tochterunternehmen der russischen Cybersecurityfirma O.A.O.Infotecs, die wiederum, so die Recherchen von Policy Network Analytics, von einem ehemaligen Mitarbeiter des russischen Nachrichtendienstes KGB gegründet wurde. Das Problem ist nun, dass die Firma Protelion laut eigener Aussagen Software für kritische Infrastruktur vieler Unternehmen liefert. Vorwürfe möglicher Backdoors stehen nun im Raum.

Das soll jetzt auch eng für BSI-Chef Schönbohm werden. Laut Berichten wird die Innenministerin Faeser ihn „abberufen“. Damit dürfte der Termin diese Woche geplatzt sein, an dem er den Jahreslagebericht des BSI zusammen mit Nancy Faeser vorstellt. Jan Böhmermann rief jedenfalls auf, für Deutschlands obersten Cybersicherheitsbeauftragten in den sozialen Netzwerken den Hashtag „Cyberclown“ zu verwenden.

Letzten Endes eine absolut irre Geschichte, die angesichts der aktuellen Weltlage stärker unter die Lupe genommen werden muss. Das ist kein kleines Sommerlochthema, wie es vielleicht „Layla“ war, das könnte unter Umständen eine große Bedrohung für Deutschland sein. Schönbohm hingegen scheint erst einmal (mehr als ein) Bauernopfer zu sein, die Strukturen und Verflechtungen dürften schwer zu durchschauen sein. Aber da sollte wirklich eine Task Force ran. Zumindest wird sich der Digitalausschuss im Bundestag damit befassen müssen.

(1) ZDF Magazin Royale vom 7. Oktober 2022
(2) tagesschau.de: BSI-Chef Schönbohm soll abberufen werden
(3) #Cyberclown

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52 Kommentare

  1. Für eine einfache Stelle im ÖD muss man zunächst ein psychologisches Gutachten bestehen. Aber für so eine leitende Rolle ist es nicht möglich einen ordentlichen Background-Check zu machen? Hier sollte man vielleicht auch Mal die berufenden Stelle durchleuchten.

    • „Für eine einfache Stelle im ÖD muss man zunächst ein psychologisches Gutachten bestehen“

      So ein Unsinn.

      • NRW – Umgang mit IT-Asservaten (ab E9), da gab es einen entsprechenden Test ob der sexuellen Interessen.

        • Es mag von mir aus so sein, dass es in einem konkreten Fall einen Test gegeben hat, aber das ist dann wirklich ein speziell begründeter Einzelfall und ganz nicht die Regel für Stellen im öffentlichen Dienst.

          • Korrekt, Umgang mit IT-Asservaten hoert sich danach an, dass diese Person z.B. mit illegalen Videos von Kindern umgehen muss. Das kann zum einen fuer die eigene Psyche belastend sein, aber es muss auch ausgeschlossen sein, dass die Person selber Fan solcher Videos ist.

    • Also ich hab keins gebraucht.

    • falls du das machen musstest, hat das safe ganz andere Gründe. Sonst muss das niemand machen

    • sein Papa war doch schon in hohen Ämtern tätig und Politiker … das hat sicher nichts mit Qualifikation zu tun dass er auf der Stelle sitzt (saß?)

    • Manchmal denkt man das auch für die Teilnahme an bestimmten Online-Formate?

      Ne im Ernst: Wie kommst Du denn auf diesen Trichter? Belege erbeten.

      • verstrahlter says:

        ´Belege erbeten´ … ist das nicht die schmeichlerische Umschreibung für ´nicht selbst recherchieren´ ?
        Bei so einem Fall/Amt erwartet man normalerweise doch wohl eher Belege kontra Vetternwirtschaft.

        Woher nährt sich diese völlig utopische Bewunderungshörigkeit gegenüber toll klingenden Titeln?
        Ohne hätte man viel eher z.B. beim RBB ermittelt, und Olaf S. würde man auch ernsthaft checken.
        Diese mangelnde Kombinationsgabe/Vorstellungskraft/Blindheit gegenüber bestimmten Personen steht dem aber regelmässig gut im Weg, wenigstens mal nachzuschauen, ob …

        • verstrahlter says:

          Wenn man den Berichten der Heise-Kollegen vertrauen darf, bleibt bom Ganzen ja nur ein wenig kompetenter (ex)BSI-Chef übrig.

          J.B. hat sich in seinem Wahn andere zu diffamieren scheinbar endgültig verrannt (falsche Zeitebenen kombiniert / abgesegnete Aktionen ignoriert), und hat sich zu wahnwitzigen Schlüssen hinreissen lassen.
          Eine ordentliche Recherche kann da nicht stattgefunden haben, man hat sich da eher für eine schlampige Auftragsarbeut missbrauchen lassen. Was wieder mal die ungesunde Nähe von ÖRR und Politik problematisiert …

  2. Klingt (wie immer im neoliberal libertären Lobbykratie-Deutschland) nach Symptombekämpfung statt Ursachenbekämpfung. „Bauernopfer“ und so, ohne etwas strukturelles verbessern zu wollen.

  3. Dafür zahle ich übrigens sehr gerne den Rundfunkbeitrag.

  4. Für alle, die es immer noch nicht kapiert haben – Korruption heißt in Deutschland einfach nur anders:
    Man nennt das hier Lobbyismus .. abgesehen davon: Der politische, technische und militärische Dilettantismus mit dem in Deutschland in vielen Bereichen zu „Werke“ gegangen wird, ist einfach nur noch entblößend peinlich … vieles erinnert da an die DDR, die ja von sich selbst auch immer gern behauptete die zehnt stärkste Industrienation zu sein, aber dennoch an ihrem ökonomischen Unvermögen gescheitert ist …

    • Nein! Wenn man eine Einladung zum Essen annimmt und Spendengelder von 9.999€ erhhält ist das laut Gesetz legal und nennt sich Lobbyismus. Wenn man aber mindestens 9.999,01€ annimmt ist das Korruption. Die Grenzen zur Illealität wurden durch die Politiker (hauptsächlich CDU) klar definiert. 😉

  5. André Westphal says:

    Das eigentliche Problem ist, dass bei der Vergabe solcher verantwortungsvollen Positionen oftmals in der Politik nicht nach Kompetenz und Werdegang entschieden wird, sondern nach Vitamin B. Und dann kommen ganz logisch solche Rattenschwänze dabei heraus. Und am Ende sind es auch wieder dieselben Politiker, die dann als Reaktion als Selbstmarketing fordern, man müsse die Cyber-Sicherheit verbessern.

    Wie schon angemerkt, ist das eher ein systematisches Problem, das man in vielen Bereichen so wahrnehmen kann – im ÖR beispielsweise auch. Das geht dann nach dem Muster „regret nothing but getting caught“, dann distanzieren sich alle von demjenigen, dem der schwarze Peter zugeschoben wird und es geht weiter wie bisher. Da müsste sich eben grundlegend etwas tun, damit es gar nicht erst zu fragwürdigen Personalien kommt, so ist zumindest meine subjektive Meinung.

    • Ich schließe mich Deiner Meinung an, das ist ein einziges kompetenzbefreites Tingel-Tangel, was in manchen Positionen bis zum Ministerrang abgeht. Ständig muss irgendwer noch irgendwo „untergebracht“ werden und die operative Ebene fasst sich nur an den Kopf. Die Folge ist, dass die Marschrichtung einer Behörde nicht mehr sachorientiert, sondern parteipolitisch definiert wird. Die Folgen sehen wir beispielhaft nach 16 Jahren CDU-Regierung, in der die Energiewende komplett verschlafen wurde, der Ausbau von regenerativer Ernergie erschwert oder verhindert wurde und dieses Land in der Krise mit heruntergelassenen Hosen dasteht.
      Das soll jetzt kein bewusstes CDU-Bashing darstellen, andere Parteien würden vergleichbar analog ihrer Agenda verfahren; als Ruhrgebietler weiß ich sehr gut, was jahrzehnte lange sozialdemokratische Herrschaft in den hiesigen Rathäusern angerichtet hat. 🙂

  6. Da sind mir zu viele hätte könnte vielleicht drin. Das muss ordentlich aufgeklärt werden unabhängig vom Clown Böhmermann. Denn die Royal Leute können und haben schon viel erzählt und machen aus vielen Mücken einen Elefanten. Also ich bin gespannt ob das ordentlich aufgeklärt wird.
    Hoffentlich hören wir noch mal was davon im Nachgang.

  7. Wieso kann der Typ nicht komplett entlassen werden? Irgendwie muss es doch auch für Beamte die Möglichkeit geben, entlassen zu werden?

    • Die Möglichkeiten gibt es, allerdings nur bei schweren Verfehlungen und die liegen hier offensichtlich nicht vor. Schönbohms Vita war bei der Verbeamtung bereits bekannt, er hat seitdem nichts falsches gemacht. Man hat halt damals über diese Verbindungen hinweggesehen, sich jetzt aber offenbar anders entschieden. Das war alles auch durch Recherchen von netzpolitik.org bereits bekannt, Böhmermann wärmt hier nur olle Kamellen auf und heimst den fame ein.

      Schönbohm ist ein politisches Bauernopfer, wie es im Lehrbuch steht.

    • Z. B. wenn er in einem Strafverfahren zu zwei Jahren (oder mehr) Haft verurteilt wird.

    • Grumpy Niffler says:

      Dafür müsste er sich strafbar gemacht haben oder zumindest eines Dienstvergehens schuldig machen, d.h. man müsste ihm bewusste Kontakte zu ausländischen Nachrichtendiensten nachweisen. Nur in einem Verein sein in dem auch Unternehmen mit Russlandkontakten sitzen ist ja erst einmal weder strafbar noch ein Dienstvergehen. Es heißt eben auch in solchen Fällen „im Zweifel für den Angeklagten“.
      Von daher muss jetzt halt erst mal hoffentlich gründlich ermittelt werden und solange soll er in irgendeinem Archiv Akten sortieren oder ne andere Aufgabe ohne Gefahr für die kritische Infrastruktur wahrnehmen.

    • Er ist kein Beamter

      • Doch, ist er.
        „Seit dem 18. Februar 2016 führt der ehemalige Präsident des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e. V. Arne Schönbohm die Behörde. Sein Amt ist in Besoldungsgruppe B 8 der Bundesbesoldungsordnung B eingruppiert.“
        Aus https://dewiki.de/Lexikon/Bundesamt_f%C3%BCr_Sicherheit_in_der_Informationstechnik

        • Danke für die Klarstellung. Dann habe ich das in einer anderen Nachricht darüber wohl falsch aufgeschnappt.

        • In dem verlinkten Artikel steht lediglich, dass das Amt des Präsidenten in B8 eingruppiert ist.
          Das bedeutet nicht automatisch, dass der Amtsinhaber verbeamtet wird, denn eigentlich war Arne Schönbohm im Jahr 2016 bereits zu alt für eine Verbeamtung.
          Es könnte also sein, dass er als Angestellter außertariflich vergleichbar zu B8 bezahlt wird.

  8. Kriegst du irgendwie „Layla“ in einen BSI-Skandal-Artikel geschmuggelt?
    Cashy: „Hold my beer“
    🙂

  9. Luca Mogler says:

    Dann wird Schönbohm jetzt Lottodirektor oder auf einem anderen gut dotierten Posten landen mit Sicherheit.
    Auch Komplettversager landen weich.

  10. Ich mag Böhmermann nicht besonders, weil er doch gerne von Rundfunkgebühren lebt, aber hier muss man sagen, Hut ab!

    Vielleicht sollte sich Faeser mal intensiv mit ihren Personalien beschäftigen. Die Gefahren kommen nicht immer nur von Rechts. 😉

    • Grumpy Niffler says:

      „Ich mag Böhmermann nicht besonders, weil er doch gerne von Rundfunkgebühren lebt, aber hier muss man sagen, Hut ab!“
      Der Mann hat einen Job und ein Gehalt das (vermutlich) seiner Bekanntheit entspricht. Würde er bei RTL arbeiten, dann würde er sicher nicht schlechter verdienen. Auch wenn ich Fan einer Verschlankung des ÖR bin, so muss es dem ÖR dennoch möglich sein, bekannte Gesichter und gerade Satire- und Rechercheformate auch zu halten (notfalls mit einem wettbewerbsfähigen Gehalt) damit nicht alles was halbwegs erfolgreich ist zu den Privaten abwandert oder eingestellt werden muss.
      Wenn man den ÖR billiger machen will dann geht es v.a. darum aus dem teuren Lizenzrechtegeschäft auszusteigen, Strukturen zu verschlanken und zumindest Teilweise Anstalten zusammenlegen
      (ohne dem Saarland zu nahe treten zu wollen, aber die Existenz des Saarländischen Rundfunks für ein Publikum das insgesamt kleiner ist als eine Stadt wie München Einwohner hat, ist schon fragwürdig. Das könnte gut und gerne der SWR mit übernehmen.) Das Geld wird in den Strukturen verschwendet – die Gehälter für die paar großen Namen des ÖR sind da in der Bilanz eher nebensächlich.

      • Hallo Niffler, „(ohne dem Saarland zu nahe treten zu wollen, aber die Existenz des Saarländischen Rundfunks für ein Publikum das insgesamt kleiner ist als eine Stadt wie München Einwohner hat, ist schon fragwürdig. “ – da gebe ich Dir voll recht – gleiches gilt für Radio Bremen – auch da könnte die ohnehin Mehrländer-Anstalt NDR gut mitversorgen. Regionalfenster sollten ja kein Problem sein. Selbst die Hauptstadt hat ja ihren Rundfunk mit dem des umgebenden Flächenlandes zusammengelegt. Dabei hätte eine Bundeshauptstadt mit Regierungssitz vielleicht sogar noch echte Argumente für eine „eigene“ rundfunkanstalt – aber dafür gibt es ja das Deutschlandradio. Verwaltung und Gremien gern weiter zusammenlegen , aber dafür viele , regionale und unabhängige Redaktionen die ggf. ihre landesfenster mit eigenen , selbst recherchierten Inhalten versorgen – das wäre mein Konzept für eine neuordnung des ÖR. Dann gern mit noch weniger „Anstalten“, aber mit mehr regionalität und unabhängigen Redationen.

    • Wieso sollte jemand nicht gerne für seinen Arbeitgeber arbeiten, wenn die erbrachte Leistung doch stimmt?

    • „Ich mag Böhmermann nicht besonders, weil er doch gerne von Rundfunkgebühren lebt“

      Oh Mann… AfD, ick seh Dir trapsen! Bist Du es, Hutbürger?

  11. Ich finde es schon richtig, dass das BSI Kontakt zum russ. Nachrichtdienst aufrecht erhält. Vielleicht können die uns helfen bei der Suche nach den Leitungscutter bei der DB.

    • Und möglicherweise den Bock zum Gärtner machen? Clevere Idee. 🙂

    • Ich stelle mir die Frage, ob wir schon vor Stromknappheit/Ausfällen stehen – und hier kreativ Strom gespart wurde. Unter Beigabe einer Geschichte, die es ermöglicht, die Schuld passend zu schieben, was ohnehin passieren wird.
      Aber hier gibt es sicher kenntnisreiche Leute, die wissen, wie unsere Auslastung ist.

  12. Meines Erachtens lässt sich unser Spitzenpersonal zu sehr von Playern der großen Mächte beeinflussen – und die haben zuvorderst eigene Interessen im Sinn. Das deutsche Moralgerede und der deutsche Verzicht auf eigene Beinfreiheit, wird ganz sicher wohlwollend zur Kenntnis genommen.

    Frau Ditfurth hat mal geplaudert, was US-Einflussnahme angeht. Würde heute so nicht mehr im Spiegel stehen. Die haben sich von dummer Amerikafeindlichkeit zu dummer Hörigkeit konvertieren lassen.

    https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alt-linke-jutta-ditfurth-gruenen-waehler-wollen-getaeuscht-werden-a-745943.html

  13. Böhmermann hat noch nicht einmal ein irgendein abgeschlossenes Studium. Auch sonst ist nicht erkennbar, dass der von IT und insbesondere von IT-Sicherheit auch nur halbwegs Ahnung hätte. Auch fällt IT-Sicherheit so gar nicht in sein Revier. Das wirft die Frage auf, wer ihm die Nummer ins Ohr geflüstert hat oder in wessen Auftrag er hier den IT-Spezialisten gibt, der er gar nicht ist.

    • Er gibt in seinen Berichten seltenst den „Spezialisten“ für irgendwas, sondern ist am Ende nur das Sprachrohr für Recherchen, die ein recht großangelegtes Team über Monate angestellt hat. War auch im Fall Kliemann damals gut mitzubekommen. Vom Werdegang Böhmermanns auf die Rechercheergebnisse zu schließen und jene evtl. gar als falsch darzustellen, ist von daher unnötig.

    • Rechercheabteilung und Moderation mögen Überschneidungen haben aber nicht Deckungsgleich sein.
      Seltsames Bashing was gerade am ZDF Magazin Royale versucht wird.
      Tipp: Kurz nachdenken vorm Posten, dann wirkt der Kommentar weniger peinlich

    • Glaubst du auch das Nachrichtensprecher allwissende Experten sind? Junge, junge…

    • Ich bin noch einmal in mich gegangen und komme zum Ergebnis, dass ihr Recht habt. Alles andere wäre auch irgendwie unbotmäßige Kritik an der Person Böhmermann und am öffentlich-rechtlichen Rundfunk und das soll und darf ja nicht sein. Sorry.

      • Den zweiten Satz hättest du dir sparen können. Somit wird deine „Entschuldigung“ und „Einsicht“ nämlich nur zum versteckten Trotz.
        Kritik an Böhmermann und am ÖR darf und soll sehr wohl sein. Aber bitte mit Hirn.

        • Da ich mir nicht sicher bin deinen Anforderungen zulässiger Kritik entsprechen zu können würde ich dich bitten diese zu formulieren. Inhaltlich könnte z.B. ein Abgleich des Rundfunkstaatsvertrages, insbesondere der Paragraphen 10 und 11 und des Tun und Handeln sowohl des Herrn B. als auch des ÖR insgesamt hinreichend Grund zur Kritik geben.

          • Wenn man eine Meinung hat und sie gerne behält, sollte man vielleicht gar nicht erst kommentieren 😉
            Deine Kritik basierte auf Fehlschluss-Logik, egal ob es um Böhmermann, ne Ziege oder den ÖR per se ginge.

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