Moment: Neue anamorphotische Linse bringt Kino-Effekte aufs Smartphone

Smartphones sind mittlerweile nicht mehr nur zum Telefonieren, Nachrichten schreiben oder Surfen da. Wir haben in der heutigen Zeit richtig gute Foto- und Video-Technik in der Hosentasche, mit der sich allerlei anstellen lässt, wenn man sich die Zeit nimmt und das richtige Zubehör parat hat. Zu diesem Zubehör gehören auch die Moment-Linsen, die wir kürzlich erst in einem Gastbeitrag vorgestellt haben.

Damals als Kickstarter-Projekt gestartet, bietet Moment heute recht erfolgreich Aufsteck-Linsen inkl. Case für verschiedene Smartphones an. Da jeder weiß, dass Stillstand Rückschritt bedeutet, hat man sich etwas Neues ausgedacht und wieder ein Kickstarter-Projekt ins Leben gerufen. Dieses Mal geht es um eine neue anamorphotische Linse, die euch die Möglichkeit gibt, euren Videos einen Cinemascope-Stil zu verpassen.

Der Fotograf Peter McKinnon, hat sich die Linse schon vor die Brust genommen und zeigt euch, wie die Ergebnisse dazu aussehen können. Einfach erklärt, zerrt die Linse das Bild in die Breite und sorgt für schöne Flare-Effekte bei Lichtquellen. Der „Nachteil“: Durch die Verzerrung muss das Bild im Postprocessing durch Software wieder entzerrt werden, dazu benötigt ihr die Moment-App oder andere Apps, die dieses Verfahren beherrschen, wie beispielsweise Filmic Pro.

Hier sind auch noch ein paar Foto-Beispiele dazu:

Neben der Linse, die an einem Photo-Case für das Smartphone eurer Wahl angebracht werden muss, bietet Moment in dem Projekt auch noch ein neues Photo-Case mit Akku, eine Filter-Halterung und ein Gimbal-Gegengewicht an. Die Resonanz auf Kickstarter war so groß, dass das Projekt innerhalb von 41 Minuten komplett finanziert wurde.

Aktuell habt ihr noch über zwei Wochen Zeit euch für oder gegen die Linse oder das andere Zubehör zu entscheiden. Solltet ihr zur Linse greifen wollen, müsst 119 US-Dollar für die Linse oder 145 US-Dollar für Linse und Photo-Case einplanen. Die Lieferung soll ab Juni 2018 über die Bühne gehen. Das Gimbal-Gegengewicht kostet 29 US-Dollar, die Filter-Halterung ist nicht verfügbar.

Für die regelmäßigen Smartphone-Filmer unter euch sicherlich einen Blick wert.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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4 Kommentare

  1. …..ab wann und wo kann ich mir dieses Linse kaufen?

  2. Christian Laufs says:

    Sorry aber der Flare Effekt sieht mit dem Teil extrem Scheiße aus.
    Der Scheinwerfer vom Bike… lächerlich.
    Und die Szene im Skater Park… sieht wirklich aus als hätte jemand zuviel mit Adobe Premiere gespielt.

    • Christoph B says:

      Mag nicht zu jedem Projekt passen – ich finde es sieht schon sehr gelungen aus. Das was man sich mühselig in Adobe AE einbaut sieht normalerweise nicht so gut aus.

  3. Ganz netter Effekt, wenn man ihn spärlich einsetzt. Zuviel davon wird sicher schnell langweilig, ähnlich wie bei Fisheye.

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