Microsoft Translator: KI-gestützte Übersetzung ist online, aber auch offline möglich

Wie Microsoft informiert, lässt sich neuerdings die KI-gestützte Übersetzungsfunktion der Translator-App für Android-, iOS- und Amazon Fire-Geräte nicht mehr nur noch rein online, sondern zur Not auch offline verwenden. Die Unterstützung für Windows-Geräte soll folgen. KI heißt in diesem Fall, dass die App auf eine sogenannte „neural machine translation“-Technologie setzt, die wesentlich bessere Übersetzungen hinbekommen soll, als es noch vor einiger Zeit der Fall gewesen ist.

Bisher musste die Übersetzung für jene komplexen Prozesse aber noch immer zwingend auf die Online-Cloud zurückgreifen – eine Arbeit, die vor geraumer Zeit dann allerdings durch die neuen KI-Chips einzelner Android-Smartphones übernommen worden ist und inzwischen so verfeinert wurde, dass sie von jeder modernen CPU aktueller Smartphones übernommen werden können soll. Doch wie funktioniert das Ganze denn nun offline?

Dafür stellt Microsoft spezielle Offline-Pakete („NMT packs„) bereit, die sich herunterladen lassen und auf die die App dann zugreift, sobald es an einer Internetverbindung mangelt. Entwickler sollen ebenso die Möglichkeit bekommen, jene Funktionen in ihre Apps zu integrieren. Auch hier kann dann die App je nach Umstand entscheiden, ob sie lieber online oder doch offline übersetzt. Die NMT-Packs sollen dabei laut Microsoft nicht nur 23 Prozent genauer in der Übersetzung sein als bisherige Offline-Pakete, sie sollen auch nur halb so groß wie bisher ausfallen. Die Liste der unterstützten Sprachen soll außerdem in Zukunft auch noch deutlich erweitert werden.

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Benjamin Mamerow

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Habe seit drei Tagen Handwerker aus Spanien im Haus. Mein Spanisch ist fürchterlich und deren Englisch fast nicht vorhanden – klappt ganz wunderbar auch wenn manchmal ulkige Dinge herauskommen.

  2. Klappt ganz wunderbar? Die neue KI-gestützte Übersetzungsfunktion der Translator-App soll doch erst am 21. April zur Verfügung stehen.

  3. Es kann nur besser werden. Die implementierte Microsoft-Übersetzung bei Twitter ist m. M. n. unbrauchbar. Bisher sind da Deepl und Google Meilen voraus.

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