Moto G6, G6 Play und G6 Plus offiziell vorgestellt, im Mai ab 199 Euro verfügbar

Lenovo hat heute neue Smartphones vorgestellt, drei Geräte der G6-Reihe. Diese liegen preislich jeweils 50 Euro auseinander, kein allzu großer Unterschied, für eine Differenzierung der Ausstattung reicht es aber. Bei den neuen Modellen setzt Lenovo nicht nur auf Max Vision Displays im 18:9-Format, sondern bringt auch das Thema KI ins Spiel. Die G-Serie soll weiterhin für günstige, aber aktuelle Hardware stehen – das Erfolgsrezept, welches das erste Moto G zum meistverkauften Smartphone in der Geschichte von Motorola gemacht hat.

Los geht es mit dem Moto G6 Play, mit einem Preis von 199 Euro die günstigsten Version der neuen G6. Das Smartphone zeichnet sich durch seinen starken 4.000 mAh Akku aus, der für eine extra lange Laufzeit sorgen soll. Ein 5,7 Zoll HD+ Max 18:9 Max Vision Display ist verbaut, dieses löst 720 x 1440 Pixel auf.

Dem Snapdragon 430 (Octa-Core, 1,4 GHz, Adreno 505 GPU) stehen 3 GB RAM zur Seite. Speicher gibt es 32 GB, er lässt sich per microSD-Karte erweitern. Der Akku lässt sich mit dem mitgelieferten 10 Watt TurboPower-Ladegerät auch schnell wieder aufladen, allerdings nur über micro-USB. Das Moto G6 Play kommt außerdem mit einer 13 Megapixel Hauptkamera, die auch mit PDAF aufwarten kann.

Vorne befindet sich eine 8 Megapixel-Kamera, außerdem ist das Smartphone auch mit einem Frontlautsprecher versehen. Einen Fingerabdruckscanner gibt es natürlich ebenfalls. Die Abmessungen des Moto G6 Play betragen 154,4 x 72,2 x 9 mm, das Gewicht liegt bei 175 Gramm. Ab Mai ist das Moto G6 Play in Deutschland in der Farbe Indigo Blue für 199 Euro verfügbar. Weitere Informationen findet Ihr hier.

Das Moto G6 – so ganz ohne Zusatz – bildet das starke Mittelfeld, für 249 Euro kann man das Smartphone kaufen. Hier gibt es dann ein FullHD+ Max Vision Display, das auf einer Diagonalen von 5,7 Zoll dann 1080 x 2160 Pixel auflöst. Beim SoC geht es ein bisschen hoch, ein Snapdragon 450 (Octa-Core, 1,8 GHz, Adreno 506 GPU) ist verbaut, dazu gibt es ebenfalls 3 GB RAM. 32 GB Speicher lassen sich auch in diesem Fall mittels microSD-Karte erweitern.

Der 3.000 mAh Akku lässt sich über das Turboladegerät (15 Watt) schnell laden, in diesem Fall dann auch über USB-C. Beim Moto G6 kommt auch eine Dual-Kamera zum Einsatz, 12 und 5 Megapixel löst diese auf und ermöglicht diverse Funktionen wie Porträt oder auch das Scannen von Texten. Die Frontkamera löst 8 Megapixel auf und bietet Funktionen wie Gesichtsfilter oder Beauty-Modus.

Fingerabdruckscanner und Frontlautsprecher sind ebenfalls vorhanden, beim Moto G6 handelt es sich außerdem um ein Deal-SIM-Gerät. Ab Mai in Deutschland verfügbar, 249 Euro werden für das Modell in Indigo Blue fällig. Interessante Beigabe: Ein motorola pulse excape+ wireless overear headphone. Weitere Informationen erhaltet Ihr an dieser Stelle.

Das Top-Modell der G6-Familie ist das Moto G6 Plus. Das Display misst in diesem Fall 5,9 Zoll in der Diagonalen, die Auflösung beträgt 1080 x 2160 Pixel, also ebenfalls ein FullHD+ Max Vision Display im 18:9-Format. Mit dem Qualcomm Snapdragon 630 (Octa-Core, 2,2 GHz, Adreno 508 GPU) gibt es auch ein bisschen mehr Power, unterstützt wird dies durch 4 GB RAM. Ebenso gibt es mehr Speicher, 64 GB stehen bei diesem Modell intern zur Verfügung, erweiterbar per microSD-Karte.

Der 3.200 mAh Akku lässt sich beim Moto G6 Plus ebenfalls mittels USB-C aufladen, ein 15 Watt-Ladegerät liegt bei. Die rückseitige Dual-Kamera löst wie beim G6 12 und 5 Megapixel auf und bietet diverse Funktionen. Ebenso die vorne verbaute Kamera, die 8 Megapixel auflöst. Fingerabdruckscanner und Frontlautsprecher sind vorhanden, auch beim G6 Plus handelt es sich um ein Dual-SIM-Smartphone.

Ab Mai ist auch das Moto G6 Plus in der Farbe Indigo Blue in Deutschland erhältlich, 299 Euro werden dafür fällig. Weitere Informationen zu diesem Modell findet ihr hier.

Die Smartphones sind zudem mit Android 8.0 ausgestattet, aufgewertet wird Android durch die Moto Experiences mit KI-Unterstützung. Die Smartphones klingen nach solider Hardware zu einem vernünftigen Preis, allerdings hat man aktuell auch eine sehr große Auswahl, egal wie viel man nun für ein Smartphone ausgeben möchte. Hier muss sich Lenovo gegen zahlreiche Konkurrenten behaupten.

Sind die Geräte für Euch interessant oder fehlt Euch etwas bestimmtes, das Lenovo hier versäumt hat? Erfreulich ist für einige sicherlich das Nicht-Folgen des Notch-Trends.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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22 Kommentare

  1. Benachrichtungs-LED, vermutlich Mal wieder nö?

    Dann halt wieder kein Motorola.

  2. Schreibfehler, soll sicherlich Dual Sim sein?

    Ansonsten habe ich ja schon länger Moto gerate, die werden aber die letzten sein, denn lieber Nokia oder xiaomi!

  3. Klinke? Kompass? Wechselbarer Akku?
    Hab das G5 und bin bis auf den fehlenden Kompass hoch zufrieden.

  4. Prima, sitzt wie maßgeschneidert für meine Bedürfnisse. Als großer Fan meines immer noch treuen G4 (ohne Plus) werd‘ ich wohl, sobald es einigermaßen akzeptable Straßenpreise gibt, zu einem G6 oder G6 Plus wechseln. Hervorhebenswert ist übrigens, dass die nun endlich einen Kompass drin haben.

  5. Notch kann man das essen?

  6. 3.200 mAh Akku? Was nutzt ein leichtes Smartphone, wenn ich eine Powerbank mitschleppen muss?

  7. Das G6 ist schon so gut wie gekauft.
    Laut Phonebunch hat es übrigens eine Benachrichtigungs-LED 🙂

  8. Toll, da darf ich mich dann entscheiden, ob ich etwas mehr Leistung haben will, oder nen Akku, der die Leistung auch passend durch den Tag bringt. Etwas sinnlos.

  9. Wäre schön, wenn Motorola die Geräte mit Android One ausgestattet hätte. Schließlich ist man mit dem Rom ja nahe an Vanilla-Android und so wäre das leidige Thema Updates etwas besser gelöst.

  10. Interessant, dass es so gut wie kein Smartphone unter 5″ mehr gibt.
    Kann mich noch an das HTC One Mini erinnern mit 4,3″ Display. Das war ein Traum für die Hosentasche und als Kinderhandy.
    Mittlerweile bleibt nur noch das iPhone SE oder ein seltsames Sony-Teil, wenn man ein kleines Handy haben möchte.

  11. Und wieder mal kein IR. Die Chinesen habens kapiert, dass das noch gefragt ist. Wenigstens ein Radio ist mit dabei…

  12. Das Motorola G5 habe ich wegen der Dualsim als Ersatz für mein Nexus 5x bekommen und bin sehr zufrieden damit. Angenehme Geschwindigkeit, Fingerabdrucksensor, keine Bloatware, regelmäßige Updates etc.
    Inzwischen liegt das Schätzchen bei nur noch 129 Euro

  13. phrasemongerism says:

    Dann halt gleich ein Xiaomi Redmi 5 Plus für 169 EUR, das kann dann auch nicht mehr oder weniger, kostet aber fast die Hälfte vom G6 Plus und hat trotzdem 4000 mAh Akku. Auf die Schnelligkeit von Patches kann man sich ja bei Lenovo auch nicht mehr recht verlassen, und bei den drei Geräten hätten es auch zwei oder gar nur eins getan, alles andere belastet nur wieder die Rohstoffvorkommen…

  14. Ganesh QBNA says:

    Finde die Motos ja echt cool, aber so lange die da immer noch auf der Vorderseite den Namen hinquetschen müssen, kauf ich sicher keins. Mein Ur-Moto G und Moto X Play fand ich deutlich hübscher. Da bleibe ich bei OnePlus.

  15. Mh, ich kann jetzt nur für das Moto Z sprechen. Habe das jetzt seit ca 8 Monaten, der fest verbaute Akku ist schon durch – hat laut AccuBattery App nur noch 41% seiner design capacity, das Ding geht bei 75% Akkustand teils aus wenn man die Kameraapp öffnet. Um dann beim Reboot nur noch 4% Restkapazität zu zeigen. Klar, man sollte nicht von einem Montagsgerät auf alle Geräte schließen – aber in dem Fall ist es so, dass auch in verschiedenen Foren eine große Menge entsprechender Berichte existiert. Ohne TurboPower Mod wäre das Gerät nun nach 8 Monaten nicht mehr zu nutzen. Ich schicke die Tage zu Datrepair ein, solte auf Garantie gehen, aber dass aktuell reihenweise Geräte aufgrund des Akkus sterben – so früh darf das nicht sein.

    Ansonsten mag ich den Ansatz von Motorola, ein vernünftiges Gerät ohne viel Schnickschnack mit einem möglichst „puren“ Android zu liefern. Aber das Akkusterben nach so kurzer Zeit – die Qualität muss halt eben auch stimmen. Das sollte wohl leider zumindest jeder einkalkulieren, der ein Phone dieses Herstellers erwirbt.

    • @ Stephan Mein Moto Z ist jetzt 14 Monate alt. Ich dachte auch, der Akku wird immer schlechter, hielt nur noch knapp bis zum Abend. Abschaltprobleme hatte ich aber nicht. Nun ist seit 4 Tagen Oreo drauf und wie durch ein Wunder habe ich am Abend unter gleichen Bedingungen noch 50 Prozent.

      • Danke dir für den Hinweis 🙂 Der extremen Drain, der mit der Software zusammenhängt ist ja nochmal eine andere Baustelle. Gut zu wissen, dass sich das mit Oreo erledigt hat. Mal sehen, wann das update gepusht wird. 🙂

        In meinem Fall ist halt eben zusätzlich noch der Akku kaputt, hält ohne TurboPower Pack so ungefähr 2-3 Stunden im reinen Standby (!) ohne dass da irgendeine App Amok laufen würde.

  16. Warum hat nur das Play einen gescheiten Akku, nicht aber die beiden anderen? Und warum gibt es nur das Plus mit einer sinnvollen Menge an internem Speicher und die beiden anderen nur mit 32 GB, die quasi sofort voll sind. Erweiterung per SD-Karte ist keine Lösung solange die nicht komplett gleichwertig zum internen Speicher genutzt werden kann oder dafür sogar Dual-SIM entfällt.

    Lockt mich nicht hinter dem Ofen vor, die G6 Familie, das können andere chinesische Hersteller besser.

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