Microsoft Teams: Keine Version für Privatanwender geplant

artikel_microsoftGestern stellte Microsoft ein neues Tool für die Zusammenarbeit in Unternehmen vor, Microsoft Teams genannt. Als Preview ist es bereits verfügbar, nötig ist für die Nutzung ein Business- oder Enterprise-Abo von Office 365. Und dabei wird es auch bleiben. Wie Microsoft gegenüber VentureBeat verlauten ließ, ist weder eine kostenlose Version, noch eine Version für Privatanwender geplant. Mit Teams erreicht Microsoft auch ohne ein Angebot für Privatanwender 85 Millionen monatlich aktive Nutzer. Dass ein solches Angebot aber auch durchaus für Privatanwender geeignet wäre, zeigt Slack. Die haben zwar „nur“ 4 Millionen Nutzer täglich, davon aber auch 1,25 Millionen zahlende.

Wer als Privatanwender also gehofft hat, auch Teams nutzen zu können, wird enttäuscht. Bleibt als Alternative Slack, das dürfte Microsoft aber nicht wirklich stören. Schade ist es dennoch, denn die Nutzer – auch die privaten – kennen nun einmal Microsoft und es fällt einem immer leichter sich in eine Neuerung eines bekannten Dienstes einzuarbeiten anstatt etwas neues auszuprobieren. Hättet Ihr – vorausgesetzt Ihr nutzt nicht eh ein Business- oder Enterprise-Abo – Teams genutzt?

Das Statement eines Microsoft-Sprechers im Wortlaut:

“Teams is available in all our enterprise and small business suites, reaching 85 million monthly active users. We do not have any plans for a free or consumer offering of Microsoft Teams.”

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Konzeptionell ist Teams sicherlich ein interessanter Dienst, aber ich kann Microsoft auf der anderen Seite schon ein wenig verstehen, wenn sie keine Consumer-Variante entwickeln wollen. In besagtem Bereich hatte Microsoft ja zuletzt schon bis zu drei Messenger (Skype, GroupMe und der eingestellte Qip) und gerade Skype wird ja aktuell ordentlich überarbeitet.

    Würden sie außerdem Teams auch für Consumer entwickeln, stellt sich ja die Frage, welche Services in dem Messenger eingebunden werden sollten. Der Dienst ist ja sehr eng mit den anderen Enterprise-Services wie Delve oder Planner verzahnt, die es für Consumer einfach nicht gibt. Blieben eher einfache Services wie Office Online. Die Frage wäre am Ende ja, ob es nicht mehr Sinn macht, aus den Erfahrungen mit Teams Rückschlüsse zu ziehen und dann Skype, was eh schon mit neuen Technologien wie dem Skype Translator vollgestopft ist, um einzelne Features aus Teams zu erweitern.

  2. Wo finde ich das in meinem O365-Enterpriseportal?

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