Microsoft Outlook für Android und iOS: Verbesserter Schutz für sensible Informationen, komfortablere Verwaltungsfunktionen

Der Schutz persönlicher und somit sehr sensibler Informationen ist nicht nur für Privatpersonen wichtig, auch Unternehmen sollten sehr darauf bedacht sein, sowohl Interna, als auch personelle Daten so vertraulich wie möglich zu behandeln. Microsoft will die mobilen Apps von Outlook nun dahingehend verbessern, dass auf eben jenen Schutz ein besonderes Augenmerk gelegt werden kann.

Demnach sollen Kunden in Kürze in der Lage sein, mobile Outlook-Mails zu klassifizieren und zu kennzeichnen, um so sicherzustellen, dass sensible Informationen in Übereinstimmung mit den Richtlinien des Unternehmens behandelt werden, für welches die Mails bestimmt sind.

Administratoren sollen unter anderem die Möglichkeit bekommen, benutzerdefinierte Kennzeichnungen wie „Allgemein“ oder „Vertraulich“ mit Aktionen zu hinterlegen, wie beispielsweise das Hinzufügen einer speziellen Fußzeile oder auch die Verschlüsselung der entsprechenden Mails.

Wenn Kunden oder andere Nutzer dann zum Beispiel das Label „Vertraulich“ für ihre Mail nutzen, dann können sie damit sicherstellen, dass auch nur Personen Zugriff auf deren Inhalte bekommen, die die entsprechenden Rechte besitzen. Bis Ende des Jahres soll dieses Feature dann für möglichst alle Nutzer der mobilen App zugänglich werden, den Anfang wird die Vorschauversion von Outlook Mobile machen.

Doch auch Unternehmens-intern soll die Sicherheit im Umgang mit Outlook erhöht werden. So können Administratoren ab sofort festlegen, dass ausschließlich Firmenkonten auf Dienstgeräten verwendet werden können und Privatkonten gar nicht erst eingerichtet werden können.

In den kommenden Monaten will man aber noch weitaus mehr Features an alle Nutzer der mobilen App verteilen, die vor allem der Sicherheit dienen sollen. So sollen Administratoren in Zukunft dann auch die Möglichkeit erhalten, bestimmte Konfigurationseinstellungen im Vorfeld zu definieren und diese dann an alle Benutzer weiterzugeben, damit jeder mit denselben Einstellungen unterwegs ist, insofern das vom Unternehmen gewünscht wird.

Geteilte Zeitpläne oder auch Kalender soll sich außerdem von nun auch noch einfacher zur eigenen Übersicht hinzufügen lassen. Über das Menü wählt man dafür einfach „Gemeinsame Kalender hinzufügen“ aus und sucht dann nach den entsprechenden Personen, Räumen oder Postfächern. Die Funktion für gemeinsame Kalender soll ab sofort für alle gewerblichen Kunden von Outlook Mobile zur Verfügung stehen. Des Weiteren soll die Suchfunktion von Outlook schon bald um eine Suche nach Kalendereinträgen erweitert werden, so Microsoft.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Solange dies gilt, ist Outlook Mobile immer noch ein No-Go: https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Microsofts-Outlook-App-schleust-E-Mails-ueber-Fremd-Server-2533240.html
    Hat sich da mittlerweile etwas geändert? Hätte ich zumindest nicht mitbekommen.

  2. Wie sollen denn solche Features funktionieren, wenn das – und so verstehe ich diese Meldung – ein beschränktes Feature von der Outlook-App sein soll? Ob ein Empfänger vertrauliche E-Mails sehen soll, hat doch nichts damit zu tun, ob er diese Mail nun über Outlook am PC oder unterwegs liest?

  3. Das ist schon seit 2016 Geschichte. Damals, ich finde den Blogbeitrag gerade nicht wieder, hatte MS den Umzug zu Azure komplett vollzogen und es gab seitdem keine ‚fremden‘ Server mehr. Das ist auch schon 2015 angekündigt worden. https://blogs.technet.microsoft.com/germany/2015/02/12/outlook-fr-ios-und-android-infos-fr-it-professionals-gastbeitrag/ Und in den letzten Jahren habe ich von gehackten und missbrauchten Outlook-Accounts nichts gehört oder gelesen. Ihr?

    • Gemeint war wohl, dass eMails von beliebigen Mail-Servern, also auch vom Exchange deiner Firma, durch einen MS bzw. Acompli-Server abgerufen und dann erst an Outlook-Mobile „weitergegeben“ werden. Die App ruft also nicht direkt ab sondern immer über einen Microsoft-Server, der neben den Zugangsdaten also auch die Inhalte deiner eMails „sieht“.

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