Microsoft Next Lock Screen für Android unterstützt jetzt Fingerabdruckscanner

microsoft next lock screen

Microsofts Next Lock Screen für Android erfreut sich mittlerweile durchaus einer gewissen Beliebtheit: Waren es Anfang 2015 „nur“ etwas mehr als 100.000 Installationen für den Launcher, so kommt die App aktuell bereits auf über 1 Mio. Downloads. Microsoft spendiert der App nun das laut Aussagen der Redmonder „bisher umfangreichste Update“. Beispielsweise unterstützt der Next Lock Screen nun Fingerabdruckscanner und bietet entsprechend die Option an den Lockscreen über biometrische Daten zu entsperren. Zudem kehren die ortsbasierten Hintergrundbilder zurück.

Das bedeutet, der Next Lock Screen kann unterschiedliche Wallpaper, je nach erkanntem Aufenthaltsort einblenden: Wer etwa im Auto sitzt, kann sich meinetwegen Knight Rider einblenden lassen, auf der Arbeit sieht man einen gestressten Ricky Gervais aus The Office und daheim schaltet Microsofts App das Hintergrundbild möglicherweise auf eine Szene aus „Eine Schrecklich nette Familie“ um. Dazu kommen die „Smart Contacts“. Damit meint Microsoft, dass bevorzugt die Kontakte angezeigt werden, mit welchen der jeweilige Smartphone-Besitzer auch am häufigsten Nachrichten austauscht bzw. telefoniert.

microsoft next lock screen notifications

„Smart Lock“ wiederum erlaubt Regeln für die Sicherheitsfunktionen festzulegen: Etwa lässt sich einstellen, dass zuhause kein Passwort zur Entsperrung des Smartphones benötigt wird – auf der Arbeit aber schon. Hinter den Kulissen habe Microsoft laut eigenen Aussagen zudem etliche Fehler behoben und die Stabilität des Next Lock Screen verbessert. Wer die App also ohnehin schon immer einmal ausprobieren wollte, erhält jetzt noch ein paar zusätzliche Gründe.

Next Lock Screen
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Preis: Kostenlos
  • Next Lock Screen Screenshot
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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

7 Kommentare

  1. Hehe, Microsoft füllt seine Datenbank auf! Durch das ‚ding‘ hat MS auf eurem phone fast die gleiche berechtigungen wie google selbst durch Android! Schon krass!

    Kann kaum erwarten, dass Ubuntu Touch endlich auf potentere hardware erscheint! Das Ubuntu tablet wird im herbst schonmal gekauft! Hab die ganze schnüffelei durch Apple, Google, MS, langsam satt!

  2. Unter Android würde ich keinen Fingerabdrucksensor verwenden. Die Daten sind dort einfach nicht gut genug geschützt.
    Bei der Fülle von MS Programmen unter ios und Android, erscheint es so, dass MS gemerkt hat, dass es mit seinem Windows Phones nicht so gut klappt mit der Marktdurchdringung…. Umsa besser für ios und Android Nutzer.

  3. @Max: acha und ubuntu macht das nicht? haben die nicht extra eine partnerschaft mit amazon?

  4. Das Schöne an Android ist, dass es als einziges Mobil-OS jedem alle Möglichkeiten lässt.

    Jemand, der auf Sicherheit/Datenschutz viel Wert legt, verwendet eine CustomRom und betreibt sein Gerät im Extremfall ohne PlayStore (zb mit F-Droid).

    Jemand, dem das alles nicht so wichtig ist, betreibt sein Gerät normal mit allem Komfort, den der PlayStore bietet.

    Die ganz Irren installieren sich auf ihr Android-Gerät Zeugs von Microsoft. Denen ist dann eben schon alles egal.

  5. Richtig Bart, kein System ist so flexbel wie Android und es lässt sich natürlich abschotten. Hier geht es aber um den Fingerabdruck. Bei ios ist die Unterstützung für den Fingerabdruck-Sensor direkt ins OS integriert. Der Fingerabdruck ist dabei unabhängig von den restlichen Daten auf einem eigenen Chip verschlüsselt gespeichert. Angreifer kommen nicht so leicht ran. Er nicht als Grafik gespeichert, sondern aus dem Fingerabdruck wird beim scannen ein Wert generiert und gespeichert. Dieser Wert (Hash), wird bei der Authentifizierung dann verglichen. Man kann von ihm nicht wieder auf den ursprünglichen Fingerabdruck zurückrechnen. Schlau gelöst.
    Bei den Android-Geräten unterstützt das OS bis 6 keine Fingerabdrucksensoren. Die Hersteller probierten daher selbst Softwarelösungen aus. Was das bedeutet ist klar… So wurde z.B. u.a. bei HTC der Fingerabdruck unverschlüsselt als Grafik auf dem Smartphone gespeichert.
    Naja MS. Speichert ja sogar den Bitlocker Key in seiner Cloud…

  6. @felix: Ab Android 6 ist die Unterstützung für Fingerabdrücke auch Nativ im System.

  7. @Markus
    Stimmt. Das meinte ich auch mit „bis 6“. Ich habe jedoch keine Kenntnis, inwieweit die Hersteller (LG, Samsung,..) dies bei den neuen Geräten nutzen.