Microsoft könnte Windows 10 S zugunsten eines separaten S-Modus fallen lassen

Laut Neowin.net wirft Microsoft seine ursprünglichen Pläne mit seinem aktuellsten Betriebssystem Windows 10 S zugunsten eines separaten S-Modus wieder über Bord. Windows 10 S war ursprünglich als eigenständiges OS gedacht, das ausschließlich Apps aus dem Microsoft Store unterstützt. Der nun für Windows 10 Home entdeckte „S-Mode“ riegelt wohl jede Windows 10-Version soweit ab, dass eben jene Microsoft Store-Apps die einzigen bleiben, die dann noch funktionieren.

Gedacht sei der Modus sowohl für Windows 10 Home, als auch die Pro- und Enterprise-Versionen. „Interessant“ ist in diesem Zusammenhang die Frage, wie Microsoft und vor allem die Gerätehersteller am Ende mit diesem S-Modus verfahren. Neue Geräte könnten demnach direkt mit aktivierter Sperre ausgeliefert werden. Das muss ja schließlich keineswegs von Nachteil sein. Der Kunde dürfe laut bisherigen Quellen selbst entscheiden, ob der den S-Mode aktiviert lässt oder ob er lieber die vollständige Windows-Version freischalten lässt.

Nutzer der Home-Variante dürften laut TheVerge demnach komplett kostenlos umstellen während Nutzer der Pro-Version mit 49 Dollar zur Kasse gebeten werden. Das klingt sicherlich nicht nur für mich schwer verwirrend, da Kunden bekanntlich eher dann zu Pro-Versionen greifen, wenn sie ein gewisses „Mehr“ von ihrer Software erwarten. Dafür bezahlen sie am Ende aber eben auch mehr, was eine im Gegensatz zur Home-Version bestehende Freischalt-Gebühr noch absurder macht. Vielleicht bin ich aber auch der einzige, der das Ganze nicht so wirklich verstehen mag.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Hmm versteh den ganzen Budenzauber nicht. Man kann doch eh schon in den Einstellungen, einstellen ob „unbekannte Quellen“ oder nur der Store verwendet werden soll.

  2. Ich gehe mal davon aus, dass man ein eingeschränktes System bekommt, welches man entweder gratis in eine normale Home-Version umwandeln oder aber gegen Zahlung von 50$ zur Pro-Version freischalten kann.

    • Genauso siehts aus, wird auch in der verlinkten Quelle unmissverständlich beschrieben..

      „Microsoft is reportedly planning to allow Windows 10 Home users to disable the S Mode free of charge, but Windows 10 Pro customers with S Mode enabled on their device will be forced to pay $49 to get access to a full version of Windows 10 Pro.“

  3. Ich habe Windows 10 S auf einem Billig Notebook von Lenovo. S120
    Kann jetzt kostenlos von Windows 10s (nix geht zum installieren) auf die Pro Version umsteigen.Gratis.
    Endlich und Gott sei dank.

  4. @Ralf: Rein aus Interesse, lassen sich bei der „S“ Version auch keine Store-Apps wie Kodi und Spotify installieren?
    Sind ja im Grunde die normalen Desktop-Apps, nur Store-tauglich verpackt.

  5. Windows 10 S hatte ich mal probeweise auf einem Notebook installiert. Die Einschränkungen waren jedoch zu erheblich für mich.
    Nicht mal ein vernünftiges Programm im App-Store, welches ZIP und RAR Archive extrahiert und Winrar ersetzen kann. Alles nur werbeverseuchter Mist.
    Vlt. hilft die neue Politik ja dem Store zu besseren Apps? Wer weiß. Grundsätzlich gibt es durchaus Anwendungsscenarien, in denen ein Windows 10 S Sinn macht.
    Z.B. auf meinen Windows Tablets. Oder einem AIO PC mit Touch-Display.
    Leider gibt es noch viel zu wenig gute und/oder sinnvolle Touch-Anwendungen.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • Der große Sinn von 10S ergibt sich meiner Meinung nach erst im Enterprise-Umfeld, wo ich (m)einen eigenen Store zusammen stellen kann, aus dem sich die Mitarbeiter/Außendienstler dann eigenständig das installieren können, was sie benötigen (aber halt nicht irgendwelchen Müll, den ich auf den Firmenrechnern nicht sehen will).

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