Microsoft Ink to Code soll App-Entwicklung einfacher machen

Die Entwickler unter euch kennen das: Bevor man sich gemeinsam mit seinem Team an die Entwicklung einer App oder eines Programms setzt, macht man sich Gedanken über Klassen, Funktionalitäten & Co. und letztendlich auch über die Benutzeroberfläche, die dann oft am Whiteboard oder Flipchart gezeichnet wird. Dabei entsteht ein sogenanntes Wireframe, dass die Positionierung der Elemente in der UI zeigt und auf Basis dessen die Oberfläche entwickelt wird. Microsoft möchte diesen Prozess nun mit einem Garage-Projekt namens Ink to Code vereinfachen.

Die von Microsoft Garage entwickelte App nutzt die Möglichkeiten von Windows Ink, genauer gesagt die Smart Ink API in Windows 10. Das eben beschriebene Wireframe könnt ihr auf einem Tablet skizzieren und Ink to Code übersetzt aus eurer Stiftführung automatisch, ob es sich um ein Textfeld, Label, Button oder andere UI-Elemente handelt. Im Endeffekt fällt die manuelle Übertragung der Skizze in Visual Studio weg, da die von Ink To Code erstellte Struktur automatisch in die Microsoft Entwicklungsumgebung importiert werden kann.

Die von Praktikanten und Studenten entwickelte App ist im Moment nur im US-amerikanischen und kanadischen Store erhältlich und nach wie vor ein Prototyp. Je nachdem wie das Nutzer-Feedback dazu ist, könnte daraus am Ende auch ein finales Produkt werden, ähnlich dem Microsoft Launcher, der ebenfalls aus der Garage-Abteilung stammt.

 

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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Ein Kommentar

  1. Juergen Schulze says:

    Und was genau soll da so revolutionär oder „garageesk“ sein? Ein graphische Entwicklungsumgebung auf der man mit einem Stift herumwerkeln kann. Toll

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