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Microsoft Edge für Linux: Vorabversion ist da

Angekündigt wurde er schon für diesen Monat, nun können Nutzer die erste Testversion des Microsoft-Browsers Edge auf der Linux-Plattform in Augenschein nehmen. Hierbei handelt es sich noch um die Developer-Version für Insider, die derzeit auf Version 88 beruhen. Während die Downloads schon über diverse Links abgreifbar sind, fehlt zur Stunde noch die Ankündigung von Microsoft über die Webseite des Edge-Projektes.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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29 Kommentare

  1. Mir erschließt sich nicht, weshalb man Microsoft Browser unter Linux nutzen will. Die meisten sind ja zu Linux eben wegen weil sie mit MS nix mehr zu tun haben möchten.

  2. Wozu sollte man sich das antun? Wer unter Linux arbeitet, ist sicherlich froh, sich aus der Microsoft’schen Umklammerung gelöst zu haben.

    • Mir ist klar dass dies eventuell nicht viele sind. Aber es gibt Leute die zwei Rechner haben (Windows zum zocken und eventuell mehr), Linux zum arbeiten. Oder man nutzt auf der Arbeit Linux, je nach Arbeitsgebiet sind Linux systeme sinnvoller. Wenn man wirklich zwei oder mehr Rechner nutzt, aber auf dem Windows Rechner gerne Edge nutzt kann man das jetzt auch unter Linux. Naja von 2% Marktanteil den Linux hat könnten also weiter 2% oder weniger edge nutzten. Scheint mir echt ne große Schnittmenge zu sein.

  3. Jetzt will Microsoft mit seinem Dreck Linux verseuchen?
    Bitte geh mir weg.
    Seit Dezember habe ich auf meinem Rechner kein Windows mehr und fast alles läuft wie es soll.
    Keine Meldungen mehr, ihr Windows wird für Sie vorbereitet und ständiges hinter suchen nach Fehlern die durch neue Updates dazukommen.
    Wenn man etwas nicht benötigt dann Microsoft Software.
    Und der Support von dem Laden ist auch das letzte. Seit 3 Monaten haben wir dort ein Case offen.
    Erst wurde der Fall von einem Supporter zum anderen geschoben und gestern bekomme ich dann eine Mail das man bei Microsoft nicht in der Lage ich den Fall nachzustellen, weil man dort im Lab kein Windows Cluster und eine Virtuelle Maschine mit FxLogix installieren kann um den Fehler zu reproduzieren.
    Dieses Unternehmen ist einfach nur peinlich.
    Ein sehr gutes Beispiel dafür das Closed Source einfach schlecht für den Kunden ist.
    Du hast einfach keine Chance einen Fehler zu beheben wenn der Hersteller nicht will oder wie Microsoft nicht fähig ist.

  4. Wer das installiert? Webentwickler.

    Und womöglich alle die „web.skype.com“ Microsoft hat da in guter alter Tradition Browserweichen gegen andere Webbrowser angelegt, vor allem gegen Epiphany, Safari und Firefox.

    Wo kämmen wir auch hin, wenn HTTP und HTML als gemeinsamer Standard für alle gelten?

  5. Also ich finde Edge großartig. Jahrelang habe ich Chrome genutzt und bin jetzt seit dem Stable Release auf Windows 10 komplett umgestiegen, sowohl am PC als auch auf Android. Dass jetzt eine Version für Linux verfügbar ist, finde richtig gut.
    Firefox finde ich sowas von grausam, Brave nervt mich mit dem übertriebenen Datenschutz und mit Opera und Vivaldi kam ich nie gut klar.
    Jetzt fehlt nur noch die Integration des Logins zum Synchronisieren der Browser-Inhalte und ich bin komplett zufrieden.

    Ich nutze Linux (Ubuntu) aber auch nicht alltäglich, da mir einiges an Software fehlt und ich unter Linux finde, dass vieles immer noch improvisiert und unausgereift wirkt.

    • das eventuell was fehlt, kann ich verstehen. aber improvisiert und unausgereift? kann ich nicht sagen. ich nutze Linux seit ca 2 Jahren, es läuft alles prima ohne Zicken.
      man darf halt kein Windows erwarten auf Linux-Basis, der Ansatz da ist dann doch etwas anders.

  6. Die gängigsten Programme sind halt nur auf Funktion ausgelegt, während Optik und Bedienung oft sehr antiquiert sind (Beispiel Menüleiste). Dazu noch fehlende Konsequenz im Design der UI Elemente, auch bedingt durch die freie Wahl der Desktops.
    Ist natürlich alles Ansichtssache.

    Und ohne Zicken kann ich leider nicht so richtig unterschreiben.
    Beispiel Touchpad und Touchscreen. Auf meinem Yoga 710 läuft Ubuntu 20.04 super, jedoch ist das Touchpad extrem „hakelig“, fühlt sich an, als wenn die Auflösung des Pads extrem gering ist. Der Cursor bewegt sich nicht sanft sondern eher, als würde man ihn sehr schnell mit den Pfeiltasten bewegen.
    Der Touchscreen funktioniert, mehr auch nicht. Gesten sind kaum nutzbar, die Tastatur ist mehr als schlecht und es gibt immer noch keine Option, sowohl unter Gnome noch KDE oder anderen, die Oberfläche auf Touch anzupassen (nutze Touch selten, wäre aber super für andere Nutzer von 2in1).

    Das mit dem Touchpad kann man natürlich irgendwie verbessern, aber nicht ganz beheben. Und um das Touchpad besser konfigurieren zu können, muss man immer noch alles über das CLI machen, GUI Fehlanzeige.
    Mir macht es selber meistens Spaß Sachen zu ergooglen und mit dem System zu „spielen“, aber für den alltäglichen Gebrauch finde ich solche Sachen einfach zu nervig.

    Anderes Beispiel: seit Wochen Versuche ich Arduino vernünftig zum laufen zu bekommen. Erstens sieht das Programm mega scheiße auf unter Linux (kein Font-Smoothing) und ich muss jede Mal per chown die Rechte für den angeschlossenen Arduino neu zuweisen. Sämtliche Lösungsansätze sind gescheitert und ich hab’s aufgegeben. Unter Windows gibt es diese Probleme nicht.

    Oder: Neuinstallation – meine GTX 1070 funktionierte noch nie mit den NVIDIA Treibern. Stattdessen muss ich nach jeder Neuinstallation Herumdoktorn, bis ich das System vernünftig nutzen kann.

    Sind viele Kleinigkeiten, die mich davon abhalten Linux also tägliches OS zu nutzen.

    • > Sind viele Kleinigkeiten, die mich davon abhalten Linux also tägliches OS zu nutzen.

      Na zum Glück hält dich jetzt zumindest Edge nicht mehr davon ab, Linux als tägliches OS zu benutzen.

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