Microsoft Edge für Linux ab Oktober

Microsofts virtuelles Event Ignite 2020 findet derzeit statt. Dort hat man bekannt gegeben, dass der auf Chromium basierende Browser Edge bald auf der Linux-Plattform zu finden sein wird. What a time to be alive. Ab Oktober wird Microsoft Edge unter Linux im Developer-Vorschau-Kanal zum Download zur Verfügung stehen. Sobald der Browser verfügbar ist, können Linux-Benutzer auf der Microsoft-Edge-Insiders-Website die Vorabversion herunterladen, oder sie können ihn über den nativen Linux-Paketmanager beziehen. Wenn der Browser da ist, geben wir euch aber noch einmal Bescheid.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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29 Kommentare

  1. toll, dass microsoft inzwischen gegenüber anderen betriebssystemen so offen ist.

      • Womöglich nur wieder die klassische Embrace-Extend-Extinguish-Strategie. Dass die Microsoft-Vertreterin in der Linux Foundation Sarah Novotny offenbar von Linux keine Ahnung hat spricht jedenfalls nicht gerade für unbedingte Offenheit (Quelle/lesenswert dazu: Editorial 10/2020 „True Love?“ von Linux Community). Unter Nadella hat sich Microsoft zwar ein besseres Image nach Außen zugelegt, aber der Schein kann auch trügen.

        • Inwiefern ist „keine Ahnung haben“ ein Beleg für „Mangel an Offenheit“?

          • In höhere Position nichts von offener freier Software zu wissen, obwohl das eigene Unternehmen schon stärker involviert ist, ist definitiv ein Mangel.

        • Bei der Linux Foundation geht es schon lange nicht mer um Linux und Open-Source. Die erstellen all ihre Dokumente/Reports auf Macs. Und wenn man sich auf der Spendenseite begibt steht dort: „100% of donations received go towards funding diversity programs.“. Das sagt schon alles. Die einzige große Organisation die noch wirklich für Open-Source kämpft ist die Free Software Foundation.

  2. Jetzt noch Office pls

    • Na klar, und activeX

    • Wäre ein Traum, für mich der Stein zum Umstieg. Eher friert aber die Hölle zu!

    • Richard Rosner says:

      Um Gottes Willen, bloß nicht! Diese Virenschleuder darf ihren Weg nicht auf noch mehr Systeme schaffen!
      Sie sollten ihr fruchtbares eigenes Format einstellen und ODF endlich als Standard anerkennen und unterstützen (der Witz ist, Teile von MS tun dies bereits, nur das Office Team hat das noch nicht gemerkt)
      MS Office ist wirklich nur Abstand das schlechteste das es gibt..Verbuggt bis es nicht mehr geht, bekommt selbst einfachste Sachen nicht hin wie das Einfügen von PDFs oder EPS als Bild und will immer schlauer sein als der Nutzer. Nur dass es grundsätzlich das macht, was man nicht will.

      Danke, aber diesen Schrotthaufen hat Linux nicht verdient.

      • Und trotzdem gibt es genug Gründe, warum macht es braucht. Bei mir ist es zB so, dass ich es für meine Arbeit benötige und ich keine Wahl habe.
        Ja, es wäre besser, wenn sie standardisiert arbeiten würden! Aber dann würde sie sich selbst überflüssig machen….

        • Richard Rosner says:

          Richtig. Sind sie ja auch.

          Und nein, du brauchst es auch für die Arbeit nicht. Auch wenn MS das nicht gerne sieht, aber LibreOffice beherrscht die XML Formate von MS inzwischen sehr gut.

          Außerdem geht es hier um Linux. Wenn dein Arbeitgeber dir einen Linux Rechner hinstellt aber von dir MS Office erwartet, haben die Admins ihren Job offenbar nicht gemacht

          • Doch, brauche ich.. Das hat auch nichts mit meinen Admins oder Arbeitgebern zu tun.
            Schön, dass es für dich „so einfach“ erscheint, auf MSO zu verzichten – zumindest propagierst du es hier so. Aber verallgemeinere es bitte nicht. LO, Browserversion und Co sind nicht immer Alternativen.

      • Seit 2007 unterstützt MS Office nativ ODF.

        • Richard Rosner says:

          Auf dem Papier, ja. Aber hast du jemals eine ODF Datei fehlerfrei mit MS Office öffnen können? Oder eine mit MS Office erstellt und die fehlerfrei in LibreOffice öffnen können? Wenn du nur Text in einer auch LO zur Verfügung stehenden Schriftart und am besten auch ohne Bilder hattest, vielleicht. Aber selbst das gibt Probleme.

      • Ich arbeite sehr gerne mit MS Office und habe schon lange keine größeren Probleme mehr damit gehabt. Ich finde auch die Ribbons gut und zeitgemäß. Dementsprechend hätte ich das gerne auch unter Linux.

        Aber jedem das seine. Ich halte den Weg von MS sich auch für Linux, Open-Source und Standards zu öffnen für gut. Mit meinem iPhone habe ich da aktuell mehr Kopfschmerzen.

        • Nur so zur Info, Libre Office kann auch Ribbons.

          • Danke für die Info.

            Ich finde Libre Office auch nicht schlecht, aber flüssigeres Arbeiten geht für mich bei Microsoft besser. Im Vergleich zu Open Office hat Libre Office aber schon deutlich zugelegt.

        • Richard Rosner says:

          Was hält sich davon ab, den Unsinn im Browser zu nutzen? Wäre auf jeden Fall sicherer als ein richtiges Programm. Malware in Office Dateien hat aktuell wieder einen großen boom.

          Klar, die Web Version ist auch nur in der Leseansicht in der Lage, die eigenen Formate korrekt darzustellen, aber das sollte vielleicht zu denken geben, wie sehr MS die eigenen Formate beherrscht…

          • Ich nutze lieber vollwertige Programme als browserbasierte. Vom Bauchgefühl her ist die Performance besser und nicht so viel JavaScript Overhead. Außerdem besitze ich kein Office 365.

            Momentan ist Office für mich eben immer noch das beste Gesamtpaket. Alternativ benutze ich gerne reines Markdown, für fokussiertes Schreiben.

            Warum hast du eigentlich so einen Hass auf Office? Wer mit Tools nicht richtig umgehen kann, wird auch immer Probleme damit haben. Malware wird es für alles geben, was weit verbreitet ist. Wichtig ist, dass es auch schnell gefixt wird.

            Ich habe hier nur kommentiert, um Vielfalt in das Thema zu bringen. Und ja, ich habe auch schon mit Open Office, Libre Office und LateX gearbeitet.

            • Richard Rosner says:

              Aha. Es ist also meine Schuld, dass wenn ich ein Dokument als PDF exportieren will, ich nur zurückbekomme, ob die Datei denn verschoben, umbenannt oder gelöscht worden wäre? OneNote schreibt wenigstens eine leere Datei, der Rest von Office bekommt seit Monaten selbst das nicht hin. Übrigends nicht einmal im „Abgesicherten Modus“.
              Oder hast du mal versucht, ne f****** CSV in Excel reinzubekommen, ohne das es einem alles zerlegt? Öffnen mit wäre ja zu einfach. Aber selbst wenn man den Import in Excel startet und es schafft, dem Import klar zu machen, wie welche Spalte importiert werden soll, UTF8 Zeichenkodierung ist offenbar trotzdem völlige Überforderung.

              Und das ist nur ein sehr kleiner Ausschnitt völliger Unzulänglichkeiten und irrsinnigen Versuchen, schlauer zu sein als der Nutzer und am Ende doch das Gegenteil zu machen von dem, was man eigentlich will. Und solange MS nicht einmal das auf die Kette kriegt, ist das Zeug einfach Unbenutzbar. Vielleicht sollte man mehr Ressourcen in Stabilität als in möglichst große Inkompatibilität mit allen anderen stecken.

  3. Darauf haben alle gewartet. Nicht.

  4. Endlich mal ein guter Browser unter Linux.

    • Endlich professionelle Überwachung unter Linux?

    • Thomas Höllriegl says:

      Sobald du professionell damit arbeiten sollst, merkst du, was für ein Müll das ist. Wenn du z. B. eine PDF speicherst, setzt sich die Ansicht jedes Mal auf den Ausgangszustand zurück. 123-seitiges PDF, du bist auf Seite 38, auf Seitenbreite angepasste Ansicht. Du speicherst und zack, du bist wieder auf Seite 1, Standardbreite. Wunderbar zum Arbeiten!
      Auf manchen Webseiten (z. B. ein Leiterplatten-Hersteller der eine deutschsprachige Webseite betreibt) werden Dropdown-Menüs falsch dargestellt. Im konkreten Fall geht es um das Feld Menge, welches ein Dropdown-Menü zur Auswahl darstellt. Allerding berechnet Edge (mit Chrome, Firefox und Opera funktioniert es korrekt) die Breite falsch und schneidet ab zweistelligen Zahlen die letzte Stelle weg. Ganz toll, wenn du 27 Stück bestellen willst und nur die 2 siehst. Wunderbar für die Kontrolle.
      Sorry, Edge war noch nie ein guter Browser und der Weg dort hin ist wohl noch lange.

  5. So dumm ist Microsoft nicht, ihr Office auf Linux zu bringen.

  6. Fast jedes neuen Tool von Microsoft bringt Telemetrie mit. Siehe bspw Powertoys. Warum nicht auch hier in die Linux-Welt?

  7. Wer würde sich das freiwillig unter Linux antun?

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